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Die Deadline rückt näher

PSD2

Onlinehändler haben nur noch bis zum 14. September Zeit, ihren Onlineshop an die neuen Regelungen der Payment-Services-Directive 2 (PSD2) anzupassen.

Danach ist für Kreditkartenzahlungen und Zahlungen per Paypal eine starke Kundenauthentifizierung (SCA) erforderlich. Doch längst nicht alle vom Einzelhandels Institut EHI befragten E-Commerce-Händler haben die SCA in Form einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) implementiert.

„Der Informationsstand vieler Händler ist zum Teil noch unzureichend. Außerdem scheinen viele Händler vor der Implementierung zurückzuschrecken, da sie Einbußen hinsichtlich der Nutzerfreundlichkeit beim Bezahlen in ihrem Shop befürchten“, erklärt EHI-Geschäftsführer Michael Gerling.

Obwohl die gesetzlichen Anforderungen der PSD2 bereits seit Januar 2018 bekannt sind, besteht hinsichtlich der Aufklärung Nachholbedarf. So fühlen sich vier von fünf Händlern nicht ausreichend informiert oder sind noch dabei sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Erst gut zwei Drittel der befragten Händler haben die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung im Onlineshop geschaffen. Nach Meinung von 61 Prozent der befragten Händler wird sich die Komplexität des Online-Payments mit der Implementierung der 2FA erhöhen.

„Die starke Kundenauthentifizierung dient zwar der Sicherheit, geht aber zu Lasten der Nutzerfreundlichkeit“, erläutert Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh). „Wir hoffen aber, dass die Kunden das Mehr an Sicherheit honorieren und das Vertrauen in die Händler wächst.“ Viele Händler befürchten dennoch negative Auswirkungen.

Mehr Kaufabbrüche infolge der erhöhten Komplexität für den Kunden erwarten 82 Prozent der Befragten. Durch den veränderten Bezahlprozess werden mehr Rückfragen seitens des Kunden erwartet. Ein erhöhtes Serviceaufkommen wird dementsprechend von 68 Prozent befürchtet. Darüber hinaus erwarten 39 Prozent der befragten Händler hohe Kosten bei der Umstellung des Bezahlprozesses.

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BVJ: „Click & Collect“ muss möglich bleiben

Handelsverband Juweliere (BVJ)

Der Handelsverband Juweliere (BVJ) setzt sich zusammen mit seinen Partnerverbänden für die Aufrechterhaltung der kontaktlosen Warenabholung am Geschäft ein.

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ifo Institut senkt Prognose

Prognose

Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für das kommende Jahr gesenkt. Die Forscher erwarten nun ein Wachstum der deutschen Wirtschaft in Höhe von 4,2 Prozent, bislang waren sie von 5,1 Prozent ausgegangen. 

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Handel verliert ein Fünftel seines Jahresumsatzes

Handel

Nach der Entscheidung für eine erneute Schließung des Nicht-Lebensmittelhandels passt der Handelsverband Deutschland (HDE) seine Prognosen für das Gesamtjahr 2020 und das Weihnachtsgeschäft entsprechend an. Demnach verliert der vom Lockdown betroffene Handel im Vergleich zum Vorjahr rund 20 Prozent seines Jahresumsatzes. Gleichzeitig erzielt der Online-Handel mehr als 20 Prozent Plus.

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Silberangebot schrumpft

Silberförderung

Die Silberförderung ist seit 2016 rückläufig, da die Minenausbeute sinkt. Daran konnten bislang auch höhere Preise nichts ändern. Das berichtet Heraeus.

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Zentralbanken kaufen weniger Gold

Goldnachfrage

Die Goldnachfrage der Zentralbanken sank im Jahresverlauf 2020, auch, wenn im Oktober die Käufe leicht anzogen. Das berichtet Heraeus.

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Kommentare zum Lockdown

Stimmen aus der Branche

Deutschlands Handel muss in der wichtigen Vorweihnachtszeit schließen. Die GZ hat sich umgehört: Was sagen Juweliere und Verbände zum Lockdown?

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Kaufkraft steigt

GfK Kaufkraftstudie

Laut der neuesten GfK Kaufkraftstudie wird sich die Kaufkraft der Deutschen 2021, nach dem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Corona-Jahr 2020, auf 23.637 Euro pro Kopf belaufen. GfK geht von einer langsamen Erholung aus, die gemessen am revidierten Vorjahreswert zu einer Steigerung von knapp 2,0 Prozent pro Kopf führt.

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HDE fordert mehr Hilfe für Händler

Hilfe für Händler

Der Einzelhandel wird Bund und Länder darin unterstützen, die Pandemie schnellstmöglich in den Griff zu bekommen und alles tun, um einen Beitrag dazu zu leisten. Nach dem Beschluss von Bund und Ländern für eine Schließung des Nicht-Lebensmittelhandels ab Mittwoch macht der Handelsverband Deutschland (HDE) jedoch auch deutlich, dass die bisher geplanten Hilfsprogramme für die Einzelhändler nicht ausreichen.

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Weihnachtsgeschäft ein Totalausfall?

HDE-Trend-Umfrage

Vor dem jüngsten Corona-Beschluss der Bundesregierung und der Länder zu einer Schießung der Non-Food-Geschäfte sieht sich mehr als die Hälfte der Innenstadthändler in Existenzgefahr. Das zeigt eine aktuelle Trend-Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) unter 500 Unternehmen.

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Holger Gemende verstärkt Fritsch Sterling

Fritsch Sterling

Holger Gemende wird ab Januar 2021 für Fritsch Sterling Süd-Niedersachsen, Nordhessen und Nordrhein-Westfalen bereisen.

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