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CV-Studie zur Zahlungsmoral

Zahlungsverhalten

Der Creditoren Verein Pforzheim hat eine Studie zum Wirtschaftsentwicklung und zum Zahlungsverhalten in der Schmuck- und Uhrenbranche 2018 vorgelegt. Insgesamt scheint sich das wirtschaftliche Klima einzutrüben.

Das durchschnittliche Zahlungsziel in Deutschland liegt bei 25 Tagen. In der Schmuck- und Uhrenbranche wird meist ein Zahlungsziel von bis zu 30 Tagen eingeräumt. Ein Viertel der Befragten gewähren sogar mehr als 60 Tage bis hin zu 90 Tagen. Die tatsächliche durchschnittliche Zahlungsdauer in der Schmuck- und Uhrenbranche sieht hingegen anders aus: Nur ein Drittel der Mitglieder des CV sagten, dass die Rechnungen nach spätestens 30 Tagen beglichen wurden. Das ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Hier waren es immerhin noch 48 Prozent. Bei mehr als der Hälfte der Befragten werden die Rechnungen somit erst nach 30 Tagen beglichen. Somit sind im Bereich bis 60 Tage bzw. bis 90 Tage die Zahlen gegenüber 2017 merklich gestiegen. Hier wird klar, dass in diesen Branchen deutlich schleppender bezahlt wurde als noch 2017. Resümiert die Studie. Nimmt man das Zahlungsverhalten im Jahr 2018 genauer unter die Lupe, stellt man fest, dass ein Großteil der CV-Mitglieder der Entwicklung neutral gegenüber stehen. 27 Prozent gaben an, dass das Zahlungsverhalten im vergangenen Jahr unverändert gut war. 2 Prozent sagten, dass es sich verbessert habe. Dennoch gibt es auch negative Stimmen. 10 Prozent gaben an, dass das Zahlungsverhalten unverändert schlecht war und 6 Prozent berichteten sogar von einem Negativtrend. Scheinbar hat sich die Branche mit der schlechten Zahlungsmoral abgefunden. Der Großteil der CV Mitglieder blickt zuversichtlich in die Zukunft, was die Zahlungsmoral angeht. Über die Hälfte (54 Prozent) erwarten für das Jahr 2019 ein unverändert gutes Zahlungsverhalten. Sogar 6 Prozent gehen davon aus, dass es sich verbessern wird. Eine große Anzahl der Befragten sind aber auch negativ eingestellt, was die Entwicklung des Zahlungsverhaltens im Jahr 2019 angeht. 13 Prozent gehen davon aus, dass dieses unverändert schlecht bleibt und 25 Prozent melden, dass sich das Zahlungsverhalten verschlechtern wird. „Angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und auch der Unsicherheiten weltweit wie z.B. Brexit, Handelsstreitigkeiten, usw. ist dies nachzuvollziehen“, so CV-Geschäftsführer Matthias Wolf. 

www.cvp.de

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