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Coronavirus trifft Luxusgüterbranche schwer

BCG Studie

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) schätzt in einer aktuellen Studie, dass der Weltmarkt für persönliche Luxusgüter in diesem Jahr um 70 bis 90 Milliarden Euro schrumpfen wird, berichtet das Handelsblatt. 

Im letzten Jahr gaben weltweit Konsumenten 350 Milliarden Euro für Kleidung, Accessoires, Schmuck und Uhren aus. In diesem Jahr sollen es nur noch 260 bis 280 Milliarden Euro sein - ein Minus von 20 bis 25 Prozent. Konkrete Zahlen haben die Luxusgüterfirmen bislang noch nicht veröffentlicht, es gibt nur Schätzungen. Kering befürchtet zum Beispiel für das erste Quartal des laufenden Jahres mit Einbrüchen von 13 bis 14 Prozent. Vor allem die chinesischen Käufer, die im letzten Jahr mehr als ein Drittel der weltweiten Nachfrage nach Luxusgütern ausmachten, halten sich derzeit stark zurück. Analysten beziffern alleine den China-Effekt auf ein Minus von 20 Prozent im Jahresverlauf. Während sich das Land der Mitte langsam wieder berappelt folgen nun die Einbrüche im Rest der Welt. Viele Experten vergleichen die Folgen mit denen der Finanzkrise 2009. Doch einige Auguren sind skeptisch, ob sich die Branche von der Corona-Epidemie ähnlich schnell erholen kann. René Weber, Analyst für die Luxusgüterbranche beim Schweizer Bankhaus Vontobel, sagt: „Bereits im ersten Quartal dieses Jahres dürfte der Umsatz der Schweizer Uhrenindustrie um mehr als 30 Prozent sinken.“ Je nachdem, wie lange der Shutdown und Lockdown in den westlichen Industrieländern anhält, wird der Schrumpfungsprozess weiter andauern.

 

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