Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Corona und das Weihnachtsgeschäft

Weihnachtsgeschäft

Covid-19 hat uns zweifellos länger im Griff, als wir im Frühjahr gehofft haben. Müssen wir im Herbst wieder mit einer Verschärfung der Situation rechnen? Die soeben erschienene fünfte Auflage des Corona Consumer Checks des IFH Köln zeigt deutlich: Die Phase der Entspannung neigt sich dem Ende entgegen. Jeder zweite Befragte hat Angst vor einem zweiten Shutdown, was sich teilweise auch wieder in Hamsterkäufen niederschlägt.

Das Bild ist jedoch ambivalent: Während die große Mehrheit die gegen Covid-19 getroffenen Maßnahmen befürwortet, lehnt jeder Zehnte sie ab. Und während die Skepsis hinsichtlich der Zukunft zunimmt, beginnen sich viele Konsument*innen an die neue Normalität zu gewöhnen. Besuche und Käufe in stationären Geschäften nehmen Kategorie übergreifend zu und parallel werden weniger ursprünglich stationär geplante Käufe online getätigt. Auch die Maskenpflicht wird inzwischen als weniger störend empfunden. Aber der Blick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft macht deutlich, dass wir von der Normalität von vor Covid-19 noch weit entfernt sind. Erste Weihnachtsmärkte wurden bereits abgesagt und auch bei den Konsument*innen herrscht Skepsis, wie der Corona Consumer Check aufzeigt. Nur jeder Dritte erwartet, dass Corona keinen Einfluss auf das persönliche Kaufverhalten haben wird. Profitieren dürfte erwartungsgemäß der Onlinehandel: Fast die Hälfte der Befragten will die Weihnachtseinkäufe überwiegend online tätigen. Ein durch Angst und Unsicherheit geprägtes Bild, zeigt sich bei dem Besuch der Innenstädte. Die Hälfte der Konsumenten*innen wollen sich dieses Jahr Weihnachten von den befürchteten vollen Innenstädten eher fernhalten, bei den 50-69-Jährigen sind es sogar 59 Prozent. Die Folge: Vier von zehn Konsumenten*innen werden, teilweise aus der Not heraus, für Ihre Weihnachtseinkäufe von Geschenken und Co. zum Onlinekanal zu switchen. Eine Kanalverschiebung wird somit dieses Jahr im Weihnachtsgeschäft vorprogrammiert sein. Händler sollten sich daher auf ein verändertes weihnachtliches Shoppingverhalten einstellen und vorbereiten. Denn es zeichnet sich jetzt schon eines ab: Wer als Onlinehändler Konsumenten*innen überzeugen und binden möchte, hat noch einiges zu tun.

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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Wirtschaftsleistung schrumpft Ende 2020 leicht

ifo Institut

Der im November in Kraft getretene Shutdown hinterlässt seine Spuren in der deutschen Konjunktur. Das ifo rechnet mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent im letzten Quartal 2020.

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Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

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Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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