Das Magazin für Schmuck und Uhren

Wirtschaft

Foto: weedezign/Shutterstock

| Wirtschaft

Corona-Epidemie: Handel warnt vor Pleitewelle

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Handelsverbände Nachbesserungen bei den geplanten Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise. Die Hilfe könnte ansonsten für viele Händler zu spät kommen.


„Wir begrüßen die geplanten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Volkswagen und Audi Partnerverband (VAPV). „Aber wir sehen weiterhin die Gefahr, dass die Kreditbewilligung durch die Banken zu lange dauert.“ Die Regierung müsse daher bei dem Hilfspaket erheblich nachbessern. Ansonsten drohe eine Pleitewelle in den deutschen Innenstädten, unter anderem bei alteingesessenen Schuh- und Bekleidungsfilialisten. „Unter den gegebenen Umständen halten viele Einzelhändler nicht länger als vier Wochen aus“. Bei ungefähr einem Sechstel der Händler handele es sich zudem um mittelgroße Unternehmen, die nicht vom Soforthilfeprogramm der Bunderegierung profitierten. „Sie laufen Gefahr, zwischen den einzelnen Förderprogrammen der Bundesregierung durchzufallen“, so Genth. „Auch für solche Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern müsste der Staat Soforthilfen leisten“, sagt Genth, „indem er zum Beispiel die horrenden Mietkosten in den deutschen Innenstädten bezuschusst.“ Die Verbände fordern außerdem größere Erleichterungen für Unternehmen, die einen Kredit bei ihrer Hausbank beantragen. Die Förderbank KfW solle für 100 Prozent des Ausfallrisikos bürgen. Der aktuelle Entwurf der Bundesregierung sieht hingegen vor, dass die KfW nur bis zu 90 Prozent des Kreditrisikos übernimmt, den Rest muss die Hausbank tragen. Das bedeutet, dass die Hausbank eine eigene Bonitätsprüfung vornehmen muss. „Das dauert viel zu lange und die Hilfe kommt für viele Händler zu spät.“ www.einzelhandel.de

Zurück

| Wirtschaft

ifo Institut: Firmen erwarten Normalisierung in 11 Monaten

ifo Institut

Die deutschen Unternehmen erwarten erst in durchschnittlich 11,0 Monaten eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäftslage. Das ist das Ergebnis der aktuellen ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

Mehr >>

| Wirtschaft

Alrosa findet den größten naturfarbenen Diamanten aller Zeiten

Bergbaukonzern Alrosa

Der russische Bergbaukonzern Alrosa hat in der Ebelyakh-Mine in Jakutien einen 236 ct. großen naturfarbenen Diamanten ausgegraben. Das gelbbraune Exemplar sei der größte Rohdiamant in natürlicher Farbe, der jemals in Russland gefunden wurde.

Mehr >>

| Wirtschaft

Goldangebot sinkt

Goldangebot

Das Gesamtangebot von Gold sank in der ersten Jahreshälfte um 2% auf 2.192 t. Dem World Gold Council WGC zufolge sank die Produktion der Minen um 5% auf 1.604 t (und damit den niedrigsten Halbjahreswert seit 2014), während das Recycling ebenfalls in einer ähnlichen Größenordnung zurückging.

Mehr >>

| Wirtschaft

Silber auf 7-Jahres-Hoch

Silberpreis

Der Silberpreis setzte vergangene Woche seinen Anstieg fort und erreichte mit 29 $/oz ein Sieben-Jahres-Hoch, so Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

Chinesen fragen Platinschmuck nach

Platinum Guild International PGI

Dem jüngsten „Insight“-Bericht der Platinum Guild International PGI zufolge ist China der vielversprechendste Absatzmarkt für Platinschmuck. Auch wenn die Verkaufszahlen der ersten Jahreshälfte ein anderes Bild zeichnen, so Heraeus.

Mehr >>

| Wirtschaft

Goldpreis: Gegenwind durch US-Dollar?

Goldpreis

Möglicherweise ist der Goldpreis durch das außerordentliche Momentum auf ein zu hohes Niveau angestiegen, berichtet Heraeus. Vor allem der derzeit schwache US-Dollar sei die Ursache. Das könne sich schon bald ändern.

Mehr >>

| Wirtschaft

Firmen rechnen mit Einschränkungen für weitere 8,5 Monate

ifo Konjunkturumfrage

Die deutsche Wirtschaft rechnet wegen Corona mit einer Einschränkung des öffentlichen Lebens für weitere 8,5 Monate. Das ist das Ergebnis einer Sonderfrage in der ifo Konjunkturumfrage vom Juli.

Mehr >>

| Wirtschaft

Nomos Glashütte: Neuer Geschäftsführer für Vertriebsmarketing

Nomos Glashütte

Neue Struktur für die Kommunikation von Nomos Glashütte: Ihre Kreativ- und Designabteilung Berlinerblau aus Berlin wird sich künftig auf das Vertriebsmarketing der sächsischen Marke konzentrieren. Dafür erhält die Unternehmenstochter von Nomos einen neuen Geschäftsführer: Rainer Schilling übernimmt die Leitung von Berlinerblau.

Mehr >>

| Wirtschaft

Genfer Uhrensalon: Fabienne Lupo verlässt FHH

Genfer Uhrensalon

15 Jahre lang war sie Präsidentin und CEO der Fondation de la Haute Horlogerie (FHH) und hat erfolgreich Projekte auf den Weg gebracht – nun verlässt Fabienne Lupo die Stiftung.

 

Mehr >>

| Wirtschaft

Goldpreis: Der Boom geht weiter

Goldpreis

Der Goldpreis bewegt sich über der 2.000-Dollar-Marke auf historisch hohem Niveau. Die Degussa Goldhandel rechnet sogar mit einem Kurs von 2.700 US-Dollar je Feinunze bis Mitte 2021. Der Grund: Die Sorge vor Instabilitäten des Finanzsystems nimmt zu.

Mehr >>