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Chinesen geben in Europa mehr Geld aus

Golden Week

Reisende aus China haben in diesem Jahr mehr Geld im (europäischen) Ausland ausgegeben als im Vorjahr. Rund 15% mehr gaben die Touristen während der Golden Week in den Geschäften aus.
 
Die von dem Bezahlsystem Alipay veröffentlichten Zahlen zeigen auch: Jeder Chinese, der jenseits der Grenzen shoppte, zahlte im Schnitt etwa 320 Euro über Alipay. In Europa liegt Deutschland im Ranking der reise- und kaufwilligen Chinesen auf Platz 3 – gleich nach Großbritannien, das die Liste anführt, und Frankreich. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland auf Platz 15. Das gesamte Transaktionsvolumen während der Golden Week wuchs um 70% im Vergleich zum Vorjahr. Die Summe, die pro Kopf ausgegeben wurde, stieg um 16%. Österreich und die Schweiz machten in der diesjährigen Golden Week im Vergleich zum Vorjahr enorme Sprünge: In Österreich verdoppelte sich das Transaktionsvolumen über Alipay, die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben stiegen um satte 140%. In der Schweiz ist das Transaktionsvolumen gar um 350% gestiegen, die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben wuchsen um 81%. Mit Blick auf die Wachstumsraten der durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben belegen Österreich und die Schweiz damit im globalen Vergleich Platz 3 und 4, hinter Norwegen (210%) und Luxemburg (190%). „Produkte und Marken aus dem deutschsprachigen Raum sind bei Chinesen beliebt – und diese bringen einiges Geld in die Kassen des Handels. Chinesischen Gäste geben dabei nachweislich mehr Geld aus, wenn sie ihre vertraute Bezahlmethode Alipay auch hierzulande verwenden können. Unsere Zahlen zur Golden Week zeigen schließlich, dass es nach wie vor großes Interesse an und Wachstumspotenzial für Alipay im deutschsprachigen Raum gibt,“ sagt Karl Wehner, General Manager Germany, Switzerland, Austria der Alibaba Group, zu der Alipay gehört. „Interessant ist, dass in diesem Jahr auch viele ältere Chinesen die Golden Week genutzt haben um in Deutschland einzukaufen. Komfortable und einfache Bezahlmethoden erweitern die Gruppe der Reise- und Kaufwilligen offensichtlich erheblich – weit über technik- und digitalaffine chinesische Millennials hinaus.“ Die Golden Week bietet als traditionelle chinesische Festwoche Millionen von Bürgern die Möglichkeit, zu reisen. 

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Brandbrief an die Kanzlerin ist raus

Offener Brief

Die GZ hat eine Petition gestartet, die in einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten der Länder mündet. 264 Branchenangehörige haben das Schreiben, welches ein Ende des Lockdowns zum 1. Februar sowie ein schnelles, unbürokratisches Anlaufen der versprochenen Finanzhilfen fordert, innerhalb von wenigen Tagen unterschrieben.

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Uhren und Schmuck im Krisenmodus

IFH Köln

Der neue Branchenfokus Schmuck und Uhren des Instituts für Handelsforschung IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung betrachtet den Markt, seine Entwicklung, Warengruppen und Vertriebswege und gibt zudem eine Prognose bis 2025 und zeigt: Das letzte Jahrzehnt im Schmuck- und Uhrenmarkt war von einer Aufholjagd geprägt, die seines gleichen sucht.

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Swarovski setzt den Sparstift an und schließt Shops

Swarovski

Der Tiroler Kristallkonzern will 33 von 102 Shops in Österreich sowie weltweit 750 der 3000 Läden schließen.

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Wirtschaftsleistung schrumpft Ende 2020 leicht

ifo Institut

Der im November in Kraft getretene Shutdown hinterlässt seine Spuren in der deutschen Konjunktur. Das ifo rechnet mit einem Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent im letzten Quartal 2020.

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Juwelier Willer Hamburger des Tages

Hamburger des Tages

Juwelier Rolf-Detlef Willer wurde vom Hamburg Journal des NDR am 13. Januar zum Hamburger des Tages gekürt.

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Juwelier klagt gegen Bundesregierung

Coronakrise

Juwelier Jürgen Grün mit Filialen in Crailsheim und Ansbach will gegen die Ungleichbehandlung der Überbrückungshilfen III für November und Dezember klagen.

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Boris Palmer warnt vor Verödung der Innenstädte

Coronakrise

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) macht sich in einem Brandbrief an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) große Sorgen um Deutschlands Innenstädte.

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Lockdown bis weit in den März hinein?

Coronakrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel rechnet mit einer Verlängerung der Einschränkungen, wie heute bekannt wurde. Eventuell droht der Lockdown je nach Infektionsgeschehen noch über zweieinhalb Monate zu gehen.

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HDE-Umfrage: Für rund 80 Prozent der Einzelhändler reichen die Hilfen nicht aus

Umfrage

Das Jahr 2021 könnte für viele vom Lockdown betroffenen Handelsunternehmen in der Insolvenz enden. So zeigt eine aktuelle HDE-Trendumfrage unter 1.500 Händlern, dass rund 80 Prozent der Händler davon ausgehen, dass die derzeitigen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung reichen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen in den Innenstädten stehen ohne weitere staatliche Hilfen vor dem Aus. Der Handelsverband Deutschland (HDE) fordert deshalb weiterhin dringend eine Anpassung der Überbrückungshilfen durch den Bundesfinanzminister.

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Korrektur der PGM-Preise in 2021?

Platin

Südafrika verzeichnet einen starken Anstieg von Corona Neuinfektionen. Damit drohen Minenschließungen, auch wenn das Heraeus eher für unwahrscheinlich hält. Allerdings droht Ungemach von der Nachfrageseite.

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