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Aktion von Alexander Schmidt: Sichtbar leise lauter werden

Alexander Schmidt

Der Unternehmensberater Alexander Schmidt ruft die Branche dazu auf, nicht mehr länger die Einschränkungen durch den Lockdown still hinzunehmen, sondern deutlich sichtbar gemeinsam zu protestieren. Dazu plant er eine Art Flashmob-Aktion. 

Er appelliert an alle Ladeninhaber, zu einer verabredeten Uhrzeit mit Rollup-Displays und Flyern vor den Geschäften auf die brisante Situation des Handels aufmerksam zu machen. Er schreibt an die Branche: "Tatsächlich wird die Unzufriedenheit sichtbar größer. Seit Mitte Dezember ist Stillstand. Stillstand im deutschen Einzelhandel, Stillstand bei fast allen Dienstleistern, seit November Stillstand in der Gastro. Wie lange dieses leise Sterben noch gehen soll, ist momentan nicht absehbar. Obwohl Jens Spahn noch im August/September gesagt hat, dass man mit dem heutigen Wissen den Handel und Dienstleister nicht mehr schließen muss, wurde er trotzdem geschlossen. Obwohl der Handel, der Dienstleister und der Gastronom alle ihm auferlegten Maßnahmen zum Schutz der Menschen erfolgreich und auf eigene Kosten durchgeführt hat, wurde runtergefahren. Das bedeutet für jeden Einzelnen, sich dem leisen Sterben aus Solidarität anzuschließen oder aber ein deutliches Zeichen zu setzen, sichtbar, bundesweit, auffällig und somit medienwirksam. Denn nur wenn die Medien aus allen Ecken im Land darüber berichten, wird die Aufmerksamkeit auch bei den Regierenden größer. Es gab bereits viele Bemühungen. Brandbriefe wurden geschrieben, der ein oder andere Verband hat vielleicht einmal leise bei den Regierenden angeklopft. Leider war bisher alles vergebene Liebesmühe, denn die Regierenden reagieren im Grunde überhaupt nicht und ziehen ihr Ding durch, als würde sie es nichts angehen. Versprochene Hilfen fallen ebenso aus, da sie auch zum Teil gar nicht beantragt werden können. Ein komplettes Versagen der Regierenden. Mit dem Fehlen des versprochenen Impfstoffes und der kommenden Mutationen sieht alles auch nicht nach einem nahenden Ende aus. Im Gegenteil sieht es eher nach der 3. 4. und 5. Welle mit entsprechenden Lockdowns aus. Was das bedeutet, wissen wir wahrscheinlich alle. Keine Frage, Corona ist für den ein oder anderen durchaus sehr gefährlich. Menschen können daran schwer erkranken und auch sterben. Deshalb kann eine „Sichtbar leise lauter werden Aktion“ selbstverständlich nur regelkonform durchgeführt werden. Also Maske und Abstand müssen Standard sein. Diese Aktion ist keine Demo oder gar eine unerlaubte Aktion, solange Abstand gehalten wird und Masken getragen werden ist alles  legal!" 

Und so soll es gehen: 
Es geht bei der Aktion darum, dass sich alle Inhaber, gerne auch mit den Angestellten, vor dem Geschäft, bewaffnet mit einem Rollup-Display, zeigen. Das sollte täglich einmal, besser zweimal für jeweils mindestens 30 bis max. 60 Minuten geschehen, z.B. um 10.00 Uhr und um 14.00 Uhr. Wichtig ist, dass die Uhrzeit vereinbart ist, so dass diese Aktion für alle Unternehmer gleichzeitig läuft, bundesweit. Dazu muss man sein Umfeld (Handel/Dienstleister/Gastro) davon in Kenntnis setzen. Manchmal ist es auch der Gewerbeverein, Stadtmarketing, manchmal einfach nur ein paar Nachbargeschäfte, mit denen man im Vorfeld sich verabreden sollte. Die wiederum geben es weiter. Zudem soll die örtliche Presse über die Aktion informiert werden und über die Sozialen Medien darauf aufmerksam gemacht werden. Damit die Kampagne als eine Gemeinschaftsaktion erkannt wird, soll sie durch Flyer und Motive bundesweit ein einheitliches Gesicht bekommen. Ein Flyer mit Fakten, wie Startdatum, Link zu den Druckunterlagen für das Rollup und zu den Flyern sowie auch eine Webseite sind in Arbeit. Weitere Infos: Email: info@schmidt-aktionsverkauf.de  Internet: www.schmidt-aktionsverkauf.de/

 

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