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Additive Werbung wächst

Additive Werbung

Rund 70 Prozent seines Werbebudgets setzt der Handel für additive Werbung (Digital, Klassik und CRM) ein, berichtet das Einzelhandelsinstitut Ehi.

Der Medienkonsum der Menschen wandert zunehmend ins Netz. Der Handel folgt und investiert immer mehr in smarte Medien. Wie sich der Budgdetanteil der additiven Werbeformen im Gegensatz zu dem der printbasierten Werbung entwickelt hat und wie sich das Verhältnis in naher Zukunft weiterentwickeln könnte, zeigt die Statistik. Aufgeführt werden die Budgetanteile der klassischen und modernen Handelswerbung bei deutschen Handelsunternehmen zwischen 2008 und 2021 mit einer Prognose für 2024 in Prozent auf. Im Zeitverlauf zwischen 2007 und 2021 lässt sich eine vollständige Inversion der Kommunikationsströme und damit eine Verlagerung des Budgets feststellen. 2007 machte die printbasierte Handelswerbung, das sind Prospekt, Magazine und Anzeigen, mit 70 Prozent deutlich mehr als die Hälfte des Werbebudgets aus. Additive Handelswerbung (TV-, Radio- und Onlinewerbung, Direktmarketing, Instore-Werbung, Plakat und andere) kam damals auf einen Anteil von 30 Prozent. Im Jahr 2021 sind die Zahlen genau umgekehrt. Der Anteil der additiven Medien wuchs auf 70 Prozent, der Anteil der printbasierten Medien sank entsprechend auf 30 Prozent. Eine Prognose für das Jahr 2024 zeigt eine Fortsetzung der aktuellen Entwicklung.

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