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Schweizer Uhrenexporte verlangsamt

Das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte hat im April etwas an Schwung verloren, hauptsächlich aufgrund der Verlangsamung auf dem chinesischen Markt. Das berichtet der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie Fh.

Dennoch blieb das weltweite Wachstum mit +7,3 % insgesamt stabil und generierte einen Umsatz von 1,9 Milliarden Franken. Uhren aus Edelmetallen (+10,3%) sahen einen deutlichen Anstieg und machten die Hälfte der Gesamtsumme des Wachstums aus. Stahl (+6,4 %) und Bimetall (+5,1 %) Uhren lagen dagegen näher am Durchschnitt. Nach einem positiven ersten Quartal (+7,4%) sank das Volumen der verkauften Zeitmesser im April (-9,2%). Dies lag vor allem an den Kategorien Stahl (-11,0 %) und anderen Metallen (-31,0 %). Uhren unter 200 Franken (Exportpreis) verzeichneten einen Rückgang von rund 10 % und machten die Hälfte des Minus bei der Gesamtmenge aus. Die andere Hälfte ist der Kategorie 200–500 Franken zuzuordnen, die im April deutlich steiler nachgab mit einem Minus von 28 % nach Wert und Stückzahl. Das Segment zwischen 500 und 3000 Franken blieb stabil gegenüber 2021, während sich Uhren über 3000 Franken weiterhin gut entwickelten (+11,5%), dem stetigen Trend des ersten Quartals (+16,9 %) folgend. Die Uhrenexporte in die Vereinigten Staaten (+37,0%) überschritten erneut die 30%-Schwelle für das monatliche Wachstum. China (- 57,8 %) erlebte im April einen starken Rückgang als Reaktion auf die Kombination aus einem sehr negativen Basiseffekt und den Folgen der Null-Covid-Politik des Landes. Hongkong (-21,1 %) trug ebenfalls zum Rückgang in Asien insgesamt (-6,0 %) bei, während sich Japan (+18,2 %) und Singapur (+29,7 %) in die entgegengesetzte Richtung bewegten. Europa (+16,0 %) bestätigte erneut seine Erholung, angetrieben von seinen fünf Hauptmärkten: Vereinigtes Königreich (+21,2 %), Deutschland (+13,2 %), Frankreich (+48,6 %), Italien (+25,5 %) und Spanien (+25,4 %).

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