Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Alutex

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Material des Monats

Alutex

Manche Designideen brauchen spezielle Materialien und manch ein Material ermöglicht außergewöhnliche Designideen. Die GZ-Materialserie beleuchtet verschiedenste Werkstoffe für Goldschmiede und Gestalter.


Als „modernen Verbundwerkstoff, der in seinen Eigenschaften dem Carbon ähnelt“, bezeichnet Andreas Hochstrasser das Material Alutex, das in seinem Atelier entsteht: „Mit Carbon arbeiten wir schon seit vielen Jahren und wollten auf diesem Gebiet etwas Neues machen“, erklärt der Edelsteinschleifer und -experte. Aus einem elastischen und hauchdünn mit Aluminium beschichteten Textilglasgewebe fertigen er und sein Team den innovativen Werkstoff: „Dabei wird das Gewebe mit einem UV-stabilen Epoxydharz vernetzt und straff aufgewickelt. Die Härtung erfolgt durch Tempern im Ofen“, so Hochstrasser.

Ihre  handgezeichneten Entwürfe überträgt Alena Willroth zunächst auf die Folien. „Anschließend schneide ich die Formen mit dem Skalpell aus den geschichteten Folien aus“, berichtet sie. Und hier wird’s schwierig, denn „jeder Fehler ist fatal. Wenn ich mich verschneide, muss ich wieder ganz neu anfangen. Das kann Stunden ,verlorener‘ Arbeit be-deu-ten“, sagt die Mode- und Textilgestalterin. Zuletzt wird der Schmuck in der Thermopresse behandelt. Was für Alena Willroth den besonderen Reiz des Materials ausmacht? „Die Fo-lien lassen sich gut bearbeiten und machen zu Beginn des Prozesses „ohne jeglichen Widerstand alles mit“, sagt sie. Zudem finde sie die Idee sehr reizvoll, dem allgegenwärtigen Alltagsmaterial durch Imagination und handwerkliche Arbeit eine neue Wertigkeit und Form zu geben. Gerade die finale Wärmebehandlung ist ein sehr dynamischer Prozess, der großen Einfluss auf die Endform nimmt. „Die Herausforderung besteht darin, mögliche -Änderungen schon beim Entwurf vorauszu-sehen und sie miteinzubeziehen. Das Ergebnis ist dann trotzdem noch immer eine Überraschung, eine gute oder eine schlechte!“

Und obwohl der zarte Schmuck leicht ist und sehr fragil wirkt, ist er belastbar und bleibt mit etwas Sorgfalt lange schön. Alena Willroths Tipp für Trägerinnen: „Schwere Mäntel sollte man nicht unbedingt über dem Halsschmuck zu tragen, diese Belastung kann zu Rissen führen.“

Nach dem Erhitzen ist das Material schlagfest und durch den hohen Anteil an Glas – bis knapp 70 Prozent – recht abrasiv. „Man kann es sägen, bohren und schleifen“, erklärt der Schweizer. „Allerdings“, fügt er hinzu, „leiden einfache Stahlfräser oder Sägeblätter. Wir bearbeiten Alutex mit Diamantwerkzeugen und Wasser. So wird der Staub gebunden und es entsteht keine Hitze.“ Warum ihm das Material so sympathisch ist? „Weil es zum überwiegenden Teil mineralisch ist“, sagt Andreas Hochstrasser. „Schließlich arbeiten wir hauptsächlich mit Steinen.“

Weitere Pluspunkte sammelt Alutex durch seine Optik. Durch die metallisierte Oberfläche der Glasfaser und die unterschiedlichen Webbindungen im textilen Ausgangsmaterial ist auch der Verbundstoff von lebhaften Mustern und einer intensiven Tiefe geprägt. Im Unterschied zum tiefschwarzen Carbon ist Alutex jedoch typischerweise lichtgrau.

Die helle Farbe ermögliche auch Kombinationen mit leuchtenden Farbsteinen, die beim Carbon eher ,untergehen‘, sagt Hochstrasser. Zum Abschluss werden die Oberflächen der fertigen Alutex-Schmuckstücke in seinem Atelier zweimal versiegelt. Damit sind sie praktisch porenfrei und unkompliziert im Umgang. Beim Tragen müsse man nichts Spezielles beachten, so der Experte. „Außer dass – wie bei jedem anderen Schmuckstück auch – etwas Sorgfalt nicht verkehrt ist.“

Text: Christel Trimborn

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Farbsteine im Aufwind

Edelsteine

Die Auktionsergebnisse von Farbedelsteinen zeigen, dass es vor allem für rare Varietäten preislich weiter aufwärts geht.

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In Memoriam: Ursula Berndt

Bedra

Am 20. Juli verstarb die Gründerin der Bedra GmbH im Alter von 73 Jahren.

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Edelmetall-Qualität aus einer Hand

Argor-Heraeus

So konsequent transparent, wie Argor-Heraeus seine Edelmetallkreisläufe organisiert, könnte es wegweisend für die Branche sein. Hier haben Kunden die Wahl zwischen Gold aus dem Recycling oder von Minen. Jedes Metall lässt sich eindeutig bis zur Quelle zurückverfolgen.

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Der Vorteil der kurzen Wege

Degussa

Die Degussa ist in Deutschland an elf Standorten präsent. Damit kann der Goldhändler auch Juwelieren, Goldschmieden und der Schmuckindustrie vor Ort einen vielfältigen Service rund um das Edelmetall bieten.

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Botschafter für die gute Sache

Faitrade

Man könnte Jan Spille auch als den Marco Polo des fair gehandelten Goldes bezeichnen. Regelmäßig bereist der Hamburger Goldschmied die Länder, in denen sich die Minen und Bergbau-Kooperativen befinden, von denen er sein Gold bezieht. Zuletzt besuchte er die Mongolei.

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Aramith

Das polyesterfreie Phenolharz gilt als erster vollsynthetischer Kunststoff. Entwickelt wurde er Anfang des 20. Jahrhunderts von dem amerikanisch-belgischen Chemiker Leo Hendrik Baekeland, der es unter dem Markennamen „Bakelit“ bekannt machte. Wegen seiner isolierenden Eigenschaften war es vor allem für die damals junge Elektroindustrie ein begehrter Werkstoff. Mit dem Markennamen „Aramith“ spezialisierte sich das belgische Unternehmen Saluc auf die Herstellung von Billardkugeln und ist für rund 80 Prozent der Weltproduktion verantwortlich.

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Material des Monats

Linoleum

1860 entwickelte der Chemiker Frederick Walton den natürlichen Werkstoff, der noch heute vorwiegend als Bodenbelag verwendet wird. Linoleum setzt sich hauptsächlich aus Leinöl, Naturharzen, Kork- oder Holzmehl und Jutegewebe zusammen. Seine vielen positiven Eigen schaften (strapazierfähig, schalldämmend, isolierend, schwer entflammbar, antistatisch, leicht zu reinigen und vielfältig gestaltbar) machen es nach wie vor zu einem begehrten Allroundmaterial.

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Ein kleines Geschäft für große Gefühle

WSB Ladenbau

Im Stuttgarter Einkaufszentrum Milaneo wurde jetzt eine Breuning Trauringlounge eröffnet. Heiratswillige finden hier in entspannter Atmosphäre ihre
Wunschtrau- oder Verlobungsringe. Realisiert wurde das Geschäft von WSB Ladenbau.

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Material des Monats

Lack

Während Lacke ursprünglich für dekorative Zwecke aufgetragen wurden, ist heute längst auch ihre Schutzfunktion bekannt.

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Wissen, was die Branche braucht

C. Hafner

Als Edelmetall- und Technologieunternehmen hat C. Hafner stets die Bedürfnisse der Kunden im Blick. Mit den im Haus entwickelten Innovationen sind Geschäftspartner im Wettbewerb immer gut gerüstet.

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