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C.Hafner recycelt CO2-neutral

Scheideanstalten

Als erste und bislang einzige Scheideanstalt stellt C.Hafner den gesamten Goldgewinnungsprozess – also die Scheidgutaufarbeitung und Gekrätzveraschung – CO2-neutral. 

Grundlage dafür war das vom Bundesministerium für Forschung und Technologie geförderte Projekt des INEC Institut für Industrial Ecology der Hochschule Pforzheim „NaGold – Nachhaltigkeitsaspekte der Goldgewinnung und des Goldrecyclings und Lehren für ein umfangreiches Metallrecycling“. Im Rahmen der Studie wurden u.a. Prozessdaten von C.Hafner zum Recycling von Altgold (Goldscheidung) erhoben, um ökobilanzielle Vergleiche vornehmen zu können. Die Studie ergab, dass recyceltes Gold – wie im Falle von Hafner – einen um den Faktor 400 - 2.000 günstigeren CO2-Fußabdruck hat als primär gewonnenes Gold aus Minen. Untersucht wurde die Gewinnung von 1 kg Feingold-Granalien aus edelmetallhaltigen Abfällen (Scheidgut) im Rahmen eines hydrometallurgischen Aufarbeitungsprozess. Die zugrunde gelegten Energie- und Mengenströme der einzelnen Prozesse wurden in einer Sachbilanz zusammengefasst. Vorketten bzw. Vorleistungen, die außerhalb der Firma C.Hafner liegen, wurden aus generischen LCA-Datenbanken (Life-Cycle-Assessment) gezogen. So wurde z. B. auch die CO2-Emission der Stromerzeugung oder die Produktion von Hilfs- und Betriebsstoffen berücksichtigt. Die Auswertung des Energie- und Stoffstrommodells nach CO2-Equivalenten ergab allokiert nach Masse 15 kg-CO2-Eq. Und nach Geldwert 29 kg- CO2-Eq. Es war nun priorisiertes Ziel der Scheideanstalt, den Prozess der Goldgewinnung (Scheideprozess und Gekrätzveraschung) CO2-neutral zu stellen. Auf der Grundlage der Studie wurde zunächst die absolute CO2-Menge ermittelt, welche durch den Prozess der Goldgewinnung in die Umwelt emittiert wird. Diese Menge wurde durch die Investition in CO2 reduzierende Maßnahmen (Zertifikate) kompensiert. In Zusammenarbeit mit der Klimaschutzorganisation myClimate unterstützt man damit eine Kompostierungsanlage im Gold-Abbau-Land Indonesien. Die Anlage kompostiert organischen Abfall, der vorher deponiert werden musste. Dadurch können Methangasemissionen vermieden und hochwertiger Kompost produziert werden. C.Hafner nimmt diesen ersten Schritt zum Anlass, mittelfristig auch an der CO2-Neutralität des gesamten Unternehmens zu arbeiten.

www.c-hafner.de

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