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Swatch Group macht 2020 Verlust

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Die Swatch Group hat nun die Kennzahlen für 2020 vorgelegt und damit einen Umsatzrückgang von 28,7 Prozent offengelegt. Dieser hatte deutliche Folgen: Das Jahr 2020 endete mit einem Verlust von 53 Millionen Schweizer Franken. 

Viele Jahr war die Swatch Group erfolgsverwöhnt, doch 2020 endete für den Konzern mit einem Verlust: Während die Swatch Group 2019 noch einen Gewinn von 748 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet hatte, endete 2020 mit einem Konzernverlust von 53 Millionen Schweizer Franken.

Die größten Probleme bereitete demnach das erste Halbjahr, während man im zweiten wieder kräftig zulegen konnte. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung der Swatch Group: „Der Konzern konnte den Umsatz im 2. Halbjahr gegenüber dem 1. Halbjahr massiv steigern, trotz der staatlich verordneten Covid-19 Maßnahmen in mehreren Ländern. Viele Retailgeschäfte mussten über längere Zeit geschlossen bleiben. Insbesondere die von der Swatch Group betriebenen Geschäfte an den Flughäfen und Reisedestinationen leiden bis heute stark unter den ausbleibenden Touristen.“

Stark gesunken ist zudem der Personalbestand, so die Swatch Group: „Als Folge der Schließungen von Retailgeschäften, der Situation in Hong Kong SAR sowie des Abbaus der Aktivität von Calvin Klein, verringerte sich der Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um -10.2% auf 32 400 Personen.“

Noch schlimmere Folgen haben wohl gute Verkäufe in China verhindert. Dazu heißt es bei der Swatch Group: „Mainland China nicht nur im 2. Halbjahr, sondern fürs Gesamtjahr mit zweistelligem Umsatzwachstum. USA im Dezember auf Vorjahresniveau. Die Marke Tissot erreichte im Dezember in den USA den besten Monatsumsatz ihrer Geschichte.“

Für die Zukunft gibt man sich bei der Swatch Group optimistisch. Demnach erwarte die Konzernleitung für 2021 einen starken Nachholbedarf des Konsums von Uhren und Schmuck weltweit, wie dies schon in Mainland China nach der Normalisierung der Gesundheitssituation festgestellt wurde: „Die Nachfrage wird sich zusätzlich verstärken, sobald die Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben werden können. Die zahlreichen neuen Produkte der Konzernmarken werden zusätzliche Umsatztreiber für 2021 sein, zum Beispiel die ‚Moonwatch‘ von Omega, die ‚Spirit‘ von Longines oder die sehr nachgefragte Tissot ‚T-Touch Connect Solar‘. Swatch erfreut sich großer Nachfrage ihrer ‚SwatchPAY!‘ Modelle mit Kreditkartenfunktion.“

 

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