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Uhren

Foto: Jonathan Göpfert

So tickt Berlin

Askania

Askania ist mehr als eine Uhrenmarke. Askania ist die einzige Uhrenmanufaktur in Berlin – und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Die Uhren von Askania zeichnen sich durch ein klas­sisches Design und einen Touch wohldosierter Trends aus. ­Hinzu kommen zuverlässige Funktio­­nalität und hohe Materialqualität. Aus ihrer Herkunft machen die Zeitmesser keinen Hehl – warum auch? Dies bezeugen Modellnamen wie „Alexanderplatz“, „Quadriga“, „Tegel“ oder „Tempelhof“. Dabei verbindet sie mit der deutschen Hauptstadt mehr als eine gemeinsame Historie. Denn auch erschaffen werden die Zeitmesser heute in der Kreativ- und Kulturmetropole. Askania ist sogar die einzige Uhrenmanufaktur in Berlin. Seit 2017 befindet sich der Hauptsitz der Askania AG im hochherrschaft­lichen Palais Holler am Kurfürstendamm 170, zum Ticken gebracht werden die Uhren in der Manufaktur in den Hackeschen Höfen – denn der größte Teil der Askania-Uhren beherbergt ein mechanisches Werk. Dieses wird von den Uhrmachern in Handarbeit mit modernen ­Präisionsmaschinen bearbeitet, optimiert, veredelt und reguliert. Durch die hauseigene Uhrenmanu­faktur kann auch auf einzelne Kundenwünsche eingegangen werden. So ist beispielsweise das Ske­lettieren fast aller Uhrwerke problemlos möglich. Am Anfang einer neuen Entwicklung steht jedoch erst ­einmal die Idee, die meist von historischen Askania-­Modellen inspiriert ist.

Im Atelier am Ku’damm 170 entstehen Skizzen, Modelle und schließlich ein Prototyp, um Material, Design und Technik zu verfeinern. Durch monatelange Tests werden die Entwürfe per­fektioniert. Askania ver­sichert daher den eigenen Qualitätsanspruch mit einer Fünf-Jahres-Garantie auf alle Uhrwerke. Seit 2006 präsentiert die Marke jedes Jahr ein streng limitiertes „Quadriga“-Modell mit beson­deren Funktionen – als Hommage an das ­Brandenburger Tor. Die „Quadriga 2018“ ist eine Weltneuheit und präsentiert sich als Borduhr für das Handgelenk in zwei Ausführungen: Die Limi­tierungsnummern eins bis zehn beherbergen ein ­vollveredeltes Uhrwerk und sind mit einer Lünette aus massivem 750 Roségold ausgestattet. Die Nummern 11 bis 147 überzeugen in der Ausführung in Edelstahl und Titan mit einem skelettierten Uhrwerk. Das absolute Highlight ist jedoch der paten­tierte Bajonettverschluss, durch den die Uhr von der Trägerplatte gelöst werden kann – und durch den der Zeitmesser zur Weltneuheit geworden ist.

Neue Weiblichkeit

Frauen stellen die Hälfte der Weltbevölkerung und bieten ein großes Umsatzpotenzial. So nüchtern diese Tatsache klingt, so leidenschaftlich sind die Bemühungen von Askania, Uhren anzubieten, die an weiblichen und männlichen Handgelenken gleichermaßen gut aussehen. Und: Die Rechnung geht auf – der Anteil der Frauen am Gesamtumsatz der Marke beträgt gut 40 Prozent. „Für uns stand außer Frage, dass wir von Anfang an bei der Herstellung luxuriöser Zeitmesser nicht nur an Männer, sondern auch an die Frauen gedacht haben“, sagt Vorstandsvorsitzender Leonhard R. Müller. Und dabei handelt es sich zweifellos um selbstbewusste, moderne Frauen mit Stil und hohen Ansprüchen.

Text: Antje Heepmann

www.askania.berlin

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