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Junghans trotzt der Krise

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Mit einem Umsatz in Höhe von 19,1 Mio. Euro schreibt die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG auch im Geschäftsjahr 2020 schwarze Zahlen.

„Junghans geht es den Umständen entspre­chend gut“, sagt Geschäftsführer Matthias Stotz. Aber auch an uns sind der Ausfall sämtlicher Bran­chenmessen und die lang anhaltenden Ladenschließungen nicht spurlos vorübergegangen. Pandemiebedingt mussten wir für das Geschäftsjahr 2020 einen Umsatzverlust von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. Wir konn­ten aber durch rechtzeitige Anpassungen im Warenmanage­ment und die Verschiebung strategischer Investitionen schwarze Zahlen schreiben.“ Insbesondere das tourismusbezogene Geschäft, etwa in Flughafenshops, auf Kreuzfahrtschiffen oder in frequentierten Innenstädten, war von Einbußen betroffen. Dennoch zahlte sich auch im Coronajahr die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Fachhandel aus. Trotz monatelanger Ladenschließungen konnte im deutschen Einzelhandel ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr verbucht werden. Auch im internationalen Geschäft musste das Schwarzwälder Traditionsunternehmen Umsatzrückgänge verbuchen. Der Vollzug des Brexits verstärkte die angespannte wirtschaftliche Stimmung zusätzlich. Insgesamt brach der internationale Umsatz zum Vorjahr um 25,7 Prozent ein. In den USA konnte Junghans hingegen den Zuwachs aus dem Vorjahr weiter ausbauen und erreichte ein Umsatzplus von 15,6 Prozent.

Nach einem erfolgreichen Jahresauftakt bei der Inhorgenta Munich war der Großteil des Geschäftsjahrs 2020 für Junghans durch die Corona-Pandemie geprägt. Hierauf reagierte das Unternehmen rechtzeitig mit Anpassungen beim Warenmanagement und der Verschiebung strategischer Investitionen, sodass die 113 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur in temporären Phasen von Kurzarbeit betroffen waren, und letztlich eine positive Geschäftsbilanz erzielt werden konnte.

Insgesamt begegnete die Uhrenfabrik den Herausforderungen mit neuen Produkten und Wegen – blieb dem zuvor eingeschlagenen Kurs aber treu. Die kontinuierliche digitale Weiterentwicklung trieb das Traditionsunternehmen mit Investitionen weiter voran, unter anderem mit der Einführung eines neuen SAP-ERP-Systems. Angesichts langanhaltender Ladenschließungen fokussierte Junghans seine Kommunikationsmaßnahmen vermehrt auf digitale Kanäle, unterstützte jedoch den stationären Fachhandel weiter. Während des ersten Lockdowns rief Junghans die Cross-Media-Kampagne „#handinhand“ ins Leben: Beim Kauf über den Online-Shop konnten die Kundinnen und Kunden einen lokalen Juwelier wählen, der eine Beteiligung am Verkaufspreis erhalten sollte. Mit der Social-Media-Kampagne „Give a helping hand“ zeichnete Junghans Alltagshelden für ihr Engagement mit einer Editions-Uhr aus. Parallel zu den digitalen Maßnahmen baute die Uhrenfabrik die hausinterne Design- und Technikkompetenz weiter aus und stellte wegweisende Neuheiten vor.

2021 ist nicht nur sportlich ein besonderes Jahr für das Traditionsunternehmen: Im April begeht die Uhrenfabrik ihr 160. Jubiläum. Gleichzeitig jährt sich die Zusammenarbeit mit Max Bill im Bereich der Armbanduhren zum 60. Mal. Die zu diesem Anlass vorgestellten neuen Varianten der max bill Kleine Automatic markieren den Anfang der Jubiläumskollektion, die Junghans im Laufe dieses Jahres lancieren wird. Bedingt durch die Verschiebung sämtlicher Frühjahrsmessen werden die Neuheiten im Rahmen digitaler Pressetage im April präsentiert.

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