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Edouard Meylan, Geschäftsführer von H. Moser & Cie.

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H. Moser & Cie

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2016 nimmt H. Moser & Cie. auf Einladung der Fondation Haute Horlogerie erstmals am Salon International de la Haute Horlogerie (SIHH) in Genf teil – gemeinsam mit den prestigeträchtigsten Uhrenmarken der Welt. Geschäftsführer Edouard Meylan gibt Einblick in die Vorgänge hinter den Kulissen der Schweizer Manufaktur.

GZ: Beginnt mit der Teilnahme am SIHH ein neues Kapitel für die Manufaktur?
Edouard Meylan: Ja, für mich ist das nicht nur eine Anerkennung all der Arbeit, die wir bisher geleistet haben – es ist vielmehr der Eintritt in eine neue Liga. Teil der SIHH zu sein, ist eine Qualitätsauszeichnung, und sich gemeinsam mit einigen der angesehensten Uhrenmarken der Welt zu präsentieren eine Ehre. Eine großartige Gelegenheit, der Welt zu zeigen, was H. Moser & Cie. so „very rare“ macht.

Seit die Marke vor etwas mehr als zehn Jahren neu lanciert wurde, hat sie rasch ihre hohe Kompetenz demonstriert - durch eine erstaunliche Anzahl an technischen, teils patentierten Raffinessen wie einer eigenen Hemmungsbaugruppe oder dem "Double-Pull-Crown-Mechanismus". Auf welche sind Sie besonders stolz?
Auf den Ewigen Kalender, weil er perfekt darstellt, was H. Moser & Cie. heute ist. Der Mechanismus ist einfach anzuwenden und abzulesen. Unsere Entwicklungsstrategie sieht nicht vor, einfach nur Komplikationen zu entwickeln, sondern intelligente Lösungen. Eine Uhr sollte gut aussehen und zweckmäßig sein.

Inwiefern honorieren die Kunden diese Innovationen?
Nicht alle Kunden wissen das technische Niveau, das in die Entwicklung eines solchen Mechanismus einfließt, zu schätzen. Aber alle erkennen die Einfachheit und die Zweckmäßigkeit an.

Bei der Kommunikationskampagne und dem Markenlogo setzt man unter dem Motto „very rare“ auf Zurückhaltung. Jüngst wurde in Basel gar die „Endeavour Zentralsekunde Concept Watch“ ohne Logo vorgestellt. Ist dieser visuelle Auftritt Teil der Unternehmensphilosophie?
Es gibt Firmen, die nicht einmal selbst herstellen und ihr Markenlogo auf eine fremdproduzierte Uhr setzen, um sie dann zu verkaufen. H. Moser & Cie. ist eine wirkliche Manufaktur und nicht nur eine Marketing- Maschine. Die „Endeavour Concept“ stellt das Produkt in den Mittelpunkt, indem man sich auf die pure Gestaltung fokussiert und alles, was davon ablenkt, wegnimmt, wie das Logo als das Marketing-Element Nummer 1.

Die Manufaktur produziert jährlich um die 1000 Uhren, jede einzelne von Hand. Was sind die wichtigsten Märkte und welche Rolle spielt der deutsche Uhrenmarkt?
Unser wichtigster Markt ist Europa, denn unsere Kollektionen sprechen Connaisseure an, welche die sexy und doch unaufdringliche Eleganz unserer Kollektionen sowie auch die hohe Qualität unserer Werke schätzen. Der deutsche Markt spielt dabei eine sehr wichtige Rolle, denn die Kunden sind sehr kultiviert und wählerisch. H. Moser & Cie. ist die „deutscheste“ unter den Schweizer Marken.

Wie viele Konzessionäre gibt es derzeit in Deutschland und soll das Netz weiter ausgebaut werden?
Wir haben sechs Händler und 15 Verkaufspunkte – eine gute Mischung aus lokalen und tourismusorientierten Partnern. In Anbetracht unseres Produktionsvolumens wird das Netz in naher Zukunft nicht groß wachsen. Wir wollen es „very rare“ halten.

Mit dem britischen Sänger Bryan Ferry ist eine neue Partnerschaft geplant. Wie sieht diese aus und wird es auch eine Sonderedition geben?
Dies ist eine interessante Geschichte, die von Freundschaft und gemeinsamen Werten erzählt. Gemeinsam arbeiten wir an einer Special Edition mit Bryans Designideen, sowohl sehr retro als auch modern. Die „Endeavour Small Seconds“ wird um den SIHH 2016 lanciert werden.

Was ist Ihre persönliche Lieblingsuhr?
Die „Endeavour Perpetual Calendar Funky Blue“. Sie ist das beste Beispiel dafür, was H. Moser & Cie. heute ist: zeitlos und sexy.

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