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Fliegeruhren

Die neuen Überflieger

Seit vor über 100 Jahren die erste Armbanduhr am Handgelenk von Alberto Santos-Dumont in die Luft abhob, zählt die Fliegeruhr zu den beliebtesten Gattungen an Zeitmessern. Kein Wunder, kombiniert sie doch instrumentenhaft anmutende Ästhetik mit hoher Funktionalität und Robustheit. Eine Auswahl aktueller Modelle – mechanisch und quarzgesteuert –, die zu ihrem Jungfernflug antreten.

SINN „EZM 10 TESTAF“

Wenn es um Fliegeruhren geht, darf hierzulande ein Hersteller nicht fehlen: Sinn. Wie kaum eine zweite Marke hat sich das Unternehmen, das im nächsten Jahr 55-jähriges Bestehen feiert, um diese Gattung verdient gemacht, indem es ein neues Zertifizierungsverfahren, den „Technischen Standard Fliegeruhren“ (TESTAF), entwickelt hat. Der „EZM 10 TESTAF“ ist ein Fliegerchronograph mit Minutenstoppzeiger aus dem Zentrum und nachleuchtendem Zifferblatt. Diese technische Besonderheit bedingt zwei Vorteile: Erstens werden so 60 statt der gewohnten 30 Minuten in einem Zeigerumlauf gezählt und zweitens ist die zugeordnete Minutenstopp-Skala über den vollen Zifferblattdurchmesser zu sehen, sodass die gemessenen Zeiten sofort erfassbar sind. Das Gehäuse aus Titan, dank Tegiment-Technologie besonders kratzfest, ist wasserdicht bis 20 bar und mit dem „unverlierbaren Drehring“ mit Saphirglaseinlage ausgestattet.
www.sinn.de

JUNGHANS „MEISTER PILOT“

Das Jahr 2015 stand bei der Schramberger Uhrenfabrik ganz im Zeichen der „Meister“-Linie, die auf die 30er-Jahre zurückgeht. Zum Ende hin hat man jetzt eine Fliegeruhr in der Kollektion angekündigt, die 2016 in Serie gehen soll. Der automatische Bicompax-Chronograph ist von einem historischen Modell aus den 50er-Jahren inspiriert und bringt ausdrucksstarke Vintage-Ästhetik an das Handgelenk. Unter dem doppelseitig gewölbten Saphirglas liegen Leuchtzahlen und markante Zeiger auf dem klassisch schwarzen Zifferblatt. Das Edelstahlgehäuse mit 43,4 Millimeter Durchmesser ist wasserdich bis zehn bar. Zwölf linsenförmige Einschnitte auf der beidseitig drehbaren Lünette garantieren eine gute Griffigkeit und sorgen dabei für einen hohen Wiedererkennungswert.
www.junghans.de

RAYMOND WEIL „FREELANCER PIPER“

Mit der „Freelancer Piper“ begibt sich Raymond Weil quasi auf zu neuen Ufern, ist sie doch die erste Fliegeruhr in der Kollektion der Genfer Marke. Die Uhr versteht sich als Tribut an den Flugzeughersteller Piper Aircraft und wird von einem automatischen Chronographenwerk mit GMT-Funktion angetrieben. Die blauen Minuten- und Stundenzeiger erinnern an die Rotorblätter des Flugzeugs, während der GMT-Zeiger mit seiner roten Spitze einem Kompass ähnelt. Die kleine Sekunde bei 9 Uhr ist gestaltet wie ein Drehzahlmesser. Das 45 Millimeter große und bis zehn bar wasserdichte Titangehäuse trägt eine Tachymeterskala auf der Lünette.
www.raymond-weil.com

MÜHLE-GLASHÜTTE „TERRASPORT I“

Mit ihrer dominanten Minuterie am Außenrand des Zifferblatts und den innenliegenden Stundenindices spiegelt die „Terrasport I“ die Gestaltung historischer Beobachtungsuhren wider. Diese wurden im Zweiten Weltkrieg von Piloten getragen. Im Zusammenspiel der meist 55 Millimeter messenden Uhren mit einem Oktanten konnte so die Position des Flugzeuges während des Flugs berechnet werden. Auch heute erlauben die klare Gliederung der doppelten Zifferblattstruktur sowie die Skalierung ein schnelles Erkennen der Zeit. Präzision und Zuverlässigkeit garantiert ein nach Art des Hauses verfeinertes Automatikwerk auf Basis von Sellita 200-1. Zu den „Upgrades“ zählen die patentierte Spechthalsregulierung und der Mühle-Rotor. Mit 44 Millimeter Durchmesser ist das Edelstahlgehäuse zwar kleiner als das der alten Beobachtungsuhren, zeigt aber trotzdem Präsenz am Handgelenk.
www.muehle-glashuette.de

AEROWATCH „HOMMAGE 1910“

Das über 100 Jahre alte Unternehmen Aerowatch mit Sitz in Saignelégier signalisiert die Verbindung zum Genre bereits mit seinem Namen. Alles andere als eine Luftnummer sind dabei die Fliegerchronographen wie der auf 100 Stück limitierte „Hommage 1919“ mit Flybackfunktion. Das zeitlos klassische Titan-Gehäuse mit markanten Anstößen, 44 Millimeter im Durchmesser, imitiert die Form der Taschenuhren von 1910. Auch die Zwiebelkrone ist eine Referenz an das Gestern, ebenso wie das Dreieck auf der Zwölf des schwarzen Zifferblatts.
www.aerowatch.com

HANHART „PIONEER MONOCONTROL“

Bereits seit 1938 baut Hanhart Fliegeruhren und -chronographen für den professionellen Einsatz. Seit damals charakteristisch sind die großen lumineszierenden Zeiger und Ziffern sowie der rote Drücker. Den klaren Instrumentenlook zeichnet auch die neue „Pioneer Mono-Control“ aus, ein Eindrücker-Chronograph, der von einem ETA Valjoux 7750 mit einem Modul von La Joux-Perret angetrieben wird. Das Automatikwerk tickt in einem 42 Millimeter großen und bis zehn bar wasserdichten Gehäuse.
www.hanhart.com

C.H. WOLF „PILOT GREEN“

Der Glashütter Hersteller bietet mit der „Pilot“ die es in vier Ausführungen gibt, eine farbliche Variation des Themas. Das dunkle Olivgrün des Zifferblatts mit Kleiner Sekunde auf der Sechs und Fliegerdreieck auf der Zwölf wird im Textilband wiederholt. Dieses stammt von einem Anti-g-Anzug von Jetpiloten und bietet somit eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit bei Beschleunigung und Fliehkräften. Die Zeiger sind nachleuchtend. Im 45 Millimeter großen Gehäuse schlägt ein Automatikwerk hinter einem Sichtboden.
www.c-h-wolf.de

INGERSOLL „BISON“

Die für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannte Marke hat auch Fliegeruhren im Programm. Die „Bison“, erhältlich in Edelstahl oder geschwärztem Edelstahl, bietet einen Chronographen mit Tag-/Datumsindikation und 24-Stunden-Anzeige im Gewand einer Fliegeruhr mit dezentem Vintage-Charme. Das schwarze Zifferblatt trägt nachleuchtende Elemente und eine Telemeterskala auf dem Rehaut. Der automatische Fliegerchronograph hebt im 45 Millimeter großen und bis zehn bar wasserdichten Gehäuse mit Sichtboden ab.
www.ingersolluhren.de

ARISTO „VINTAGE ME 262“

Wie der Name schon andeutet, steht dieser Flieger aus der Pforzheimer Uhrenschmiede ganz im Zeichen von Vintage – sogar die Leuchtmasse auf dem schwarzen Zifferblatt und den markanten Zeigern ist ein Original aus früheren Zeiten. Aus der Zusammenarbeit mit der Messerschmitt-Stiftung entstanden, ist ein stilisiertes Flugzeug auf dem Zifferblatt abgebildet. Das Modell ist in der Größe 38 und 44 Millimeter erhältlich und wird von einem ETA 2824-2-Kaliber angetrieben. Tribute an die Historie sind auch die übergroße Zwiebelkrone sowie die gerändelte Lünette.
www.aristo-uhren.de

SEIKO „PROSPEX AVIATION SOLAR CHRONOGRAPH“

Die Kollektion „Prospex“ aus dem Hause Seiko umfasst neben technikstarken Taucheruhren auch robuste Fliegeruhren. Ganz neu ist hier der „Aviation Solar Chronograph“, eine Solaruhr in ausdrucksstarker Fliegeruniform. Erhältlich in drei Ausführungen, bietet das 44 Millimeter große und bis zehn bar wasserdichte Gehäuse neben seinem drehbaren Innenring zur Flugkalkulation eine Stoppfunktion bis zu 60 Minuten in 1/20 Sekunden-Schritten sowie eine Zwischenzeitanzeige. Der Solarantrieb und eine Gangreserve von bis zu sechs Monaten ersparen einen Batteriewechsel und sorgen für eine zuverlässige Zeitanzeige auch bei weniger optimalen Lichtverhältnissen.
www.seiko-prospex.com

CITIZEN „PROMASTER EVOLUTION 5 PILOT“

Das funkgesteuerte Quarzwerk mit Eco-Drive Lichtantrieb, das in vier Funkzonen der Welt einen Empfang hat, bietet eine Fülle von Funktionen: Anzeige der Weltzeit von 26 Städten sowie UTC, einen Ewigen Kalender, einen Chronographen und Alarm sowie einen Ring zur Berechnung von Flugkalkulationen. Es hat eine Gangreserve von 240 Tagen und eine Dunkelgangreserve von vier Jahren. Das 46 Millimeter große Titangehäuse der „Promaster Evolution 5 Pilot“ ist wasserdicht bis 20 bar.
www.citizenwatch.de

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