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Highlight der neuen „Presage“-Kollektion: „Automatik Chronograph Limited Edition“ mit dem Seiko-Automatikkaliber 8R48, Edelstahlgehäuse und handbemaltem Urushi-Lackzifferblatt

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Die neue Elite

Seiko

Von hochpräzisen Reiseuhren über klassische Zeitmesser bis hin zur Krönung der Uhrmacherkunst, dem Tourbillon: Die Marke Seiko steht heute für eine Vielzahl an Spielarten der Zeit, die nun in neuen Modellen zum Ausdruck kommen.


Es ist ein Erfolg, über den man sich bei Seiko freut: Das World Branding Forum, das 2600 Unternehmen in 35 verschiedenen Ländern begutachtete, hat dem japanischen Uhrenhersteller den Titel „Brand of the Year“ für 2015/2016 verliehen. Dem will man auch in Zukunft gerecht werden und ist für 2016 überaus optimistisch, wie Shinji Hattori, Präsident und CEO von Seiko Watch, in einem Interview während der Baselworld sagte. Um auch in Zeiten neuer Technologien, die sich auf den Uhrenmarkt auswirken, für den Konsumenten interessant zu sein, stellte man zahlreiche Neuheiten vor. Die für Hattori wichtigste ist die neue Designserie für Grand Seiko, eine völlig neue Elite-Kollektion mit dem Namen „Presage“. „Hier zeigen wir unser Können im Bereich Uhrmacherhandwerk“, sagt Hattori. Dieses Können kommt auch im allerersten Seiko-Tourbillon für Credor zur Geltung.

Sonnenenergie sorgt für den Antrieb

Neues „GPS Solar World Time“-Modell der Linie „Astron“ mit Titangehäuse und -band sowie Keramiklünette. Der Antrieb erfolgt durch Sonnenenergie

Eine weitere Facette ist die Erweiterung des GPS-Solar-Angebots im Astron-Sortiment – Uhren, die nur durch Sonnenenergie angetrieben werden. Hier präsentiert Seiko ein neues Kaliber, das ein flacheres Gehäuse und ein klareres Zifferblattdesign ermöglicht. So wirkt sich die Technologie auf die Gestaltung der Uhren aus, die insgesamt klassischer daherkommen. Aktuelles Beispiel dafür sind die „GPS Solar World Time“-Modelle mit hartbeschichtetem Titangehäuse und band. Auf der Keramiklünette sind die Hauptstädte diverser Zeitzonen angegeben. Insgesamt sind über die Weltzeitfunktion 40 Zeitzonen ablesbar, deren Einstellung GPS-kontrolliert erfolgt. Auf dem Zifferblatt gibt es zudem eine Signalempfangsanzeige, weiter bietet das Modell einen Ewigen Kalender und die Sommerzeit-Funktion.

Ganz neu ist die Kollektion „Presage“, welche die Geschichte von Seiko verkörpert. Diese ist nämlich eng mit dem Uhrmacherhandwerk verknüpft. Bereits 1913 stellte Seiko die erste mechanische Uhr her, 1956 folgte die erste Automatikuhr. Die mechanischen Mechanismen wurden immer wieder um eigene Innovationen wie eine Stoßsicherung oder einen Aufzugsmechanismus erweitert. Daran knüpft nun die Kollektion „Presage“ mit ausschließlich mecha-nischen Kalibern an. Das klassische Innenleben spiegelt sich auch im Design der neuen Modelle wider: Insbesondere die fein geschwungenen Ziffern auf dem Zifferblatt verleihen den Uhren eine nostalgische Anmutung. Dieses eint die verschiedenen Neuheiten, eginnend bei limitierten Chronographen über dezente Drei-Zeiger-Uhren bis hin zu Modellen mit einer dominant auf dem Zifferblatt ablesbaren Gangreserveanzeige. Highlight ist der „Automatik Chronograph Limited Edition“ mit dem Seiko-Automatikkaliber 8R48, dessen Uhrwerk alle Kennzeichen eines hochwertigen Chronographen besitzt – Kolonnenrad und vertikale Kupplung. Der Chronograph ermöglicht das Stoppen der Zeit in 1/8-Sekunden-Schritten. Sein Edelstahlgehäuse mit dem handbemalten Urushi-Lackzifferblatt wird an einem Lederband getragen. 

Premiere eines Limitierten Tourbillons

Das erste Tourbillon von Seikos High-End-Marke Credor mit ultraflachem Mechanikwerk zitiert das Bild „Die große Welle von Kanagawa“

An der Spitze der Neuheiten steht eine Komplikation, die als überaus schwierig herzustellen gilt – das erste Tourbillon von Seiko, präsentiert unter dem Namen der High-End-Marke Credor. Es basiert auf einem ultraflachen Mechanikwerk, das lediglich 1,98 Millimeter hoch ist. Insgesamt misst das Gehäuse der Komplikation 3,98 Millimeter und vereint dabei nicht nur das komplexe Tourbillon-Werk, sondern dazu auch noch eine kunstvolle Inszenierung der Mechanik. Werk und Zifferblatt sind in Anlehnung an das Werk des japanischen Malers Katsushika Hokusai gestaltet, zu dessen bekanntesten Bildern der Farbholzschnitt „Die große Welle von Kanagawa zählt“ – ein Motiv, das deutlich auf dem Zifferblatt und Uhrwerk abgebildet ist und durch Gravur sowie eine Lackbeschichtung gestaltet wurde. Die „Fugaku Tourbillon Limited Edition“ mit Platingehäuse, besetzt mit blauen Saphiren, ist auf acht Uhren limitiert. „Diese bemerkenswerte Luxusuhr präsentiert feinste japanische Handwerkskunst durch das Uhrwerk, Gravur und Lack-Finish“, sagt Seiko-Präsident Hattori. Insgesamt, so der Firmenchef weiter, biete die Kollektion 2016 eine Tiefe und Bandbreite, die in den vergangenen Jahren selten gezeigt worden sei. 

Text: Iris Wimmer-Olbort

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