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Offizielle Eröffnung des Manufakturgebäudes mit (von links): Walter Lange, Nachkomme der Uhrmacherdynastie Lange, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Wilhelm Schmid, CEO von A. Lange & Söhne

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A. Lange & Söhne: Manufaktureröffnung

Neue Heimat

Grosser Bahnhof in Glashütte: Ende August weihte A. Lange & Söhne das neue Manufakturgebäude in Glashütte ein – in Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und des sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Die edlen Zeitmesser von A. Lange & Söhne sind begehrt: Auf der ganzen Welt gelten die Uhren der sächsischen Manufaktur als kostbare Sammlerstücke. Doch ihre Fertigung war bisher alles andere als optimal: Uhrmacher sassen in bisweilen qualvoller Enge Ellbogen an Ellbogen. An warmen Sommertagen war es in den bisherigen Räumen bisweilen so stickig, dass man die Fenster öffnen musste. Das bringt auch Staub in die Werkstätten, den man dort eigentlich vermeiden will. Doch nun haben Enge und überalterte Herstellungsbedingungen ein Ende: A. Lange & Söhne hat mit einer Einweihungsfeier das neue Manufakturgebäude in Betrieb genommen, das hochmoderne, optimale Arbeitsbedingungen für das traditionelle Uhrmacherhandwerk schafft.

Aussenansicht des neuen Manufakturgebäudes

Nach drei Jahren Bauzeit und offiziell Kosten in zweistelliger Millionenhöhe ist das neue Gebäude mit 5400 Quadratmetern Produktionsfläche nun in Betrieb. Es befindet sich direkt gegenüber dem bestehenden Hauptsitz am südlichen Eingang der Stadt und bezieht sich mit seiner hellen und klar strukturierten Fassade deutlich auf die historischen Gebäude der Manufaktur. Mit diesen ist der Neubau durch eine Brücke über die Altenberger Strasse verbunden. Er bietet nun diversen Abteilungen und insgesamt rund 200 Mitarbeitern Platz: Im vorderen, flacheren Gebäudeteil befinden sich Maschinen und Anlagen für die Herstellung der Uhrwerksteile. Zudem sind Abteilungen, in denen Werkkomponenten von Hand mit Gravuren und Schliffen versehen werden, sowie die Logistik im Neubau untergebracht. Vor allem aber die Uhrmacher finden hier optimale Bedingungen: 253 grossflächige Atelierfenster sorgen für optimales Licht in den Ateliers, die hochmodern sind und eine staubreduzierte Atmosphäre bieten.


Fasziniert von der Arbeit der Uhrmacher und der Werkdekoration: Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Rundgang durch das neue Manufakturgebäude von A. Lange & Söhne.

Geplant wurde der Neubau von dem Baseler Büro Jessenvollenweiderarchitektur. Dabei ging es nicht nur um Ästhetik und Funktion, sondern auch um ein innovatives Energiekonzept: Für ein angenehmes Raumklima sorgt die grösste Geothermie-Anlage Sachsens mit 55 Erdwärmesonden, die bis zu 125 Meter tief in das Erdreich gebohrt wurden. "Der Neubau ist die Antwort auf das personelle Wachstum in der Vergangenheit und Investition in die Zukunft der Manufaktur", erklärt Lange-CEO Wilhelm Schmid. Es gehe nicht um eine Erhöhung der Quantität, sondern der Qualität.

Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Walter Lange, Nachkomme der Uhrmacherdynastie

Das feierten bei der Eröffnungsfeier neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich auch die Offiziellen des Luxuskonzerns Richemont, zu dessen Portfolio die Marke A. Lange & Söhne gehört: Bernard Fornas, Co-CEO, und Johann Rupert, Hauptaktionär und Chairman von Richemont.

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