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Stephan Lindner über Perlenschmuck

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Stephan Lindner

4 Thesen 4 Antworten

Stephan Lindner ist Präsident des Bundesverbandes der Juweliere und Inhaber von Juwelier Fridrich in München. Wie er Perlschmuck mit besonderen Aktionen erfolgreich vermarktet, verrät er exklusiv der GZ.


Perlschmuck ist aus der Mode gekommen

ANTWORT: „Die Perle wird als modisches Accessoire zurzeit nicht so oft eingesetzt und taucht momentan daher tatsächlich eher selten in Magazinen wie „Vogue“, „Madame“, „Cosmopolitan“ und anderen auf. Damit fehlt automatisch die Nachfrage. Aber wenn Sie die Perle als Fachgeschäft herausstellen, dann kann man damit sehr wohl Verkäufe generieren. Wir tun dies unter anderem mit unseren Perlenwochen.“

Perlschmuck läuft nicht

ANTWORT: „Je mehr Juweliere und Hersteller die Perle totreden, desto weniger kommen sie auf den Gedanken, sich mit diesem Segment ernsthaft auseinanderzusetzen. Das ist sozusagen eine selbsterfüllende Prophezeiung. Zwar ist die Vermarktung für die Händler nicht einfach, da sie zum Großteil auf sich selbst angewiesen sind, aber wer die Perle bewirbt, verkauft sie auch gut.“

Stephan Lindner

Für Perlen gibt es keine Anlässe

ANTWORT: „Das ist nicht richtig. Die Perle ist prädestiniert als Brautschmuck. Das Juwel des Meeres ist immer schmückend, immer außergewöhnlich, dabei aber sehr dezent und fein. Was den jungen Kunden entgegenkommen müsste, ist die Tatsache: Es ist der natürlichste organische Schmuck, den es gibt. Juweliere können sich mit Brautausstattern zusammentun und auf Hochzeitsmessen neben ihren Trauringen ihr Perlangebot präsentieren. Zudem kommen ja immer wieder Kunden zum Perlenauffassen von alten Stücken ins Geschäft. Da hat man den idealen Anknüpfungspunkt, um Kunden schönen neuen Perlschmuck vorzulegen – denn der Kunde ist ja demnach bereits offen für das Produkt.“

Foto: Konrad Fersterer

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