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Designen die Schmuckstücke gemeinsam: Creative Director Farid Asri (o.) und CEO Benjamin Walter

Die Armbänder werden in der Berliner Manufaktur handgeknüpft

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Hippes

aus der Hauptstadt

Die Berliner Manufaktur Twelve Thirteen ist gerade mal fünf Jahre alt, hat aber schon viele prominente Fans. Fußballer Jérôme Boateng und US-Rapper 50 Cent gehören unter anderem zu den Testimonials der Marke, die sich durch ein individuelles Design auszeichnet.


„Wir fühlten uns von dem, was als Schmuck für Männer angeboten wird, einfach nicht richtig angesprochen“, sagt Designer Benjamin Walter über die Entstehungsgeschichte von Twelve Thirteen. Zusammen mit Farid Asri, ebenfalls Designer, gründete Walter das Unternehmen 2011 im Herzen Berlins. Das Ziel: handgefertigte Schmuckstücke aus hochwertigen Materialien mit extravaganten Designs zu schaffen. „Schmuck für Männer muss nicht zurückhaltend sein“, lautet die Maxime.

„Männer zeigen heute in Sachen Outfit ein größeres Selbstbewusstsein als noch vor einigen Jahren“, sagt Walter. Aber auch Frauen spricht Twelve Thirteen an – mit speziellen Damenkollektionen und Unisex-Stücken. „Unsere Armbänder funktionieren ganz selbstverständlich sowohl als Herren- als auch als Damenschmuck“, ist der Designer überzeugt. Auch Ketten und Ohrringe kreieren Walter und Asri, der Schwerpunkt aber liegt auf dem bunten Armschmuck, den sie in aufwendiger Handarbeit mittels der traditionellen Knüpftechnik Makramee fertigen. Reine Edelmetallelemente, hochwertige Edelsteine und echte Diamanten kommen dabei zum Einsatz.

Gefertigt nach Kundenwunsch

Etwa 20 Prozent der Bestellungen sind individuelle Sonderanfertigen. Für das vierte Quartal dieses Jahres will man sich bei Twelve Thirteen noch stärker auf diesen Bereich konzentrieren. Mithilfe des „ID-Designers“ können Kunden im Netz ein Armband ganz nach ihren Vorstellungen gestalten. Und auch individuelle Gravuren sind möglich. Bis zu acht Mitarbeiter kümmern sich in der Produktion darum, dass die Wünsche der Kunden in Erfüllung gehen. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen 20 Mitarbeiter.

Mittlerweile sind die Schmuckstücke von Twelve Thirteen an etwa 20 POS in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich. Hierzulande zählen unter anderem Stars wie Fußballer Jérôme Boateng und Musikproduzent Dieter Bohlen zu den Fans der Marke. Aber auch in den USA wurden schon Promis mit Armbändern aus der Berliner Manufaktur gesichtet: Die weltweit bekannten Musiker Sean Paul und 50 Cent sind Testimonials der Marke.

Text: Swantje Friedrich

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