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Den nimmt man gern genauer unter die Lupe: ein Schwarzopal mit über 280 Karat Gewicht.
Foto: Julia Blank

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Eyecatcher Des Jahrhunderts

Alle Formen und Farben

Das Unternehmen Emil Weis Opals gehört zu den ältesten Opalschleifereien der Welt. Mit einer Schnapszahl und einem besonderen Fund wird dieses Jahr Jubiläum gefeiert.


Geführt in der dritten und vierten ­Generation von Jürgen Schütz und seiner Tochter Tanja, kann Emil Weis Opals auf eine 111 Jahre alte Opal-Tra­di­tion zurückblicken. Und so beginnt die Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts: Die Brüder Emil und Otto Weis beschließen 1905, im heutigen „Opal Village“ Kirschweiler bei Idar-Oberstein ihre eigene Firma zu gründen. An der Hohl-Jacobs-Schleife an der Kirschweiler Brücke werden die ersten aus­tralischen Opale geschliffen. Diese sind bis zu einer einzigartigen Sammlung unterschiedlichster Opalvarietäten angewachsen und zeugen von großer Kompetenz im Handel – die bis heute anhält und beeindruckt.

Bestehende Partnerschaften im Minengeschäft in Australien und Mexiko sichern einen ständigen und konstanten Vorrat an Rohopalen. Jürgen Schütz fährt mindestens zweimal pro Jahr mehr als 15 000 Kilometer von Mine zu Mine durch das australische Outback, um seinen Kunden die schönsten Steine zu fairen Preisen anbieten zu können. Mittlerweile besitzt die Firma auch Beteiligungen an Minen in Australien und Mexiko und nimmt vor Ort engagiert am Opalabbau teil.

In der reichhaltigen Angebotspalette finden sich Boulder- und Yowahnussopale in vielen Farben und Mustern. Emil Weis Opals liefert überdies schimmernde helle Opale, Kristall-Opale sowie peruanische Pink- und Blue-Opale. Und: Seit den 70er-Jahren hat sich die Schleiferei auch auf den mexikanischen ­Feueropal spezialisiert. Durch Partnerschaften und regelmäßige Besuche der Minen ist eine dauerhafte Versorgung mit facettierten Feueropalen und seltenen, opalisierenden Feueropal-Cabochons möglich. Die Steine gibt es bei Emil Weis natürlich auch in aus­gefallenen Schmuckkollektionen. Das Sortiment umfasst Opalketten in allen Qualitäten und Formen, kunstvoll gravierte Objekte sowie Unikat­schmuck.

In Schleiferei, Büro und Außendienst sind 15 Mitarbeiter damit betreut, alle Kundenwünsche rund um den Opal zu erfüllen. Dazu gehören präzise Einschleifarbeiten und Reparaturen, allem voran eine umfassende Beratung und ein stets aktuelles Informa­tionsangebot zum Opalmarkt.

Seltener als ein Diamant

Ein besonderes Fundstück, quasi der Jahrhundert-Opal zur Feier des langjährigen Bestehens von Emil Weis Opals, wurde hier im Shooting festgehalten. Dabei handelt es sich um einen Schwarzopal mit ganz besonderem Farbspiel in beeindruckender Größe. Das schimmernde Gestein bringt mehr als 280 Karat auf die Waage und hat die Maße 90 mal 51,2 mal 14,4 Millimeter. Schwarz­opale werden ausschließlich in Australien gefunden und gehören zu den teuersten Edelsteinen der Welt. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein schwarzer Opal von mittlerer Qualität und Größe um ein Viel­faches seltener ist als ein durchschnittlicher einkarätiger Schmuck­diamant.

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