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Ethisch gefördertes Gold gewinnt an Bedeutung

WGC

Mehr als 70 Prozent der Konsumenten sind interessiert an ethisch produziertem Gold. Das ist das Ergebnis einer weltweiten repräsentativen Befragung von 6.000 Konsumenten durch den World Gold Council WGC.
 
Ethische und umweltbezogene Fragen hindern demnach potenzielle Goldkäufer zwar nicht unbedingt daran, ein heiß begehrtes Stück zu kaufen. Nur 23 Prozent der Umfrageteilnehmer führen solche Bedenken explizit als Kaufhindernis an. Bei der Beschreibung eines idealen Kaufs von Goldschmuck gaben jedoch 70 Prozent der Konsumenten an, dass sie Stücke bevorzugen, die „nach ethischen Grundsätzen hergestellt“ werden. Die Produktion soll sich nur minimal auf die Umwelt auswirken und mit fairen und modernen Arbeitsbedingungen für alle Beteiligte einhergehen. Alistair Hewitt, Direktor der Market Intelligence beim WGC, meint: „Der verantwortungsvolle Abbau von Gold ist von enormer Bedeutung. Die überwiegende Anteil des global abgebauten Goldes wird auf verantwortungsbewusste Weise gefördert. Es könnte mehr getan werden, dies den Endverbrauchern auch mitzuteilen." Vor allem bei der jungen Generation Z sind Umweltbedenken besonders ausgeprägt. Viele junge Leute sehen aufgrund der Zerstörung der Umwelt einer ungewissen Zukunft entgegen. Sie sind auch die Generation, welche die Schulstreiks gegen den Klimawandel jeden Freitag inszeniert. Sie gilt es, von der ethischen Unbedenklichkeit des Goldes zu überzeugen.

www.gold.org

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