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Wirtschaftslage

Im Schlussquartal des Jahres 2015 blieb trotz einer Durststrecke die Industrie mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um preis-, kalender- und saisonbereinigt von 0,3 Prozent auf Wachstumskurs. Zu Jahresbeginn 2016 wurde dann die Erzeugung im produzierenden Gewerbe sowohl im Bereich der Industrie kräftig ausgeweitet. Die Auftragssituation in der Industrie stellt sich zu Jahresbeginn ebenfalls gut dar. Besonders kräftig und deutlich stärker als in den Vormonaten fiel im Januar der saisonbereinigte Anstieg der Erwerbstätigkeit aus. Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaftsleistung nach dem guten Start im ersten Quartal des Jahres weiter zunehmen. Allerdings hat sich die Stimmung in der Wirtschaft spürbar eingetrübt. Dies ist vor allem der gestiegenen Unsicherheit über die weitere Entwicklung des globalen wirtschaftlichen Umfelds und den Turbulenzen an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn geschuldet. Die grundlegenden Auftriebskräfte der deutschen Wirtschaft sind aber weiterhin intakt. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage liefert zuverlässige Impulse. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist weiterhin hoch. Der niedrige Ölpreis, das Zinsumfeld und der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar bringen einen zusätzlichen Anschub. Schon länger hat sich vor allem das Wachstum der chinesischen Wirtschaft verlangsamt. Mit dem Rückgang der Öl- und Rohstoffpreise trübte sich zusätzlich die Konjunktur in den rohstoffproduzierenden Schwellenländern teilweise deutlich ein. Der niedrige Ölpreis wirkt sich negativ auf die Frackingindustrie und ihre Zulieferindustrie in den Vereinigten Staaten von Amerika aus, deren Exportwirtschaft zudem durch den starken Dollar belastet wird. Die Wachstumsperspektiven der übrigen Industriestaaten einschließlich des Euroraums haben sich teilweise ebenfalls etwas abgeschwächt. Vor diesem Hintergrund blieben die deutschen Warenexporte zu Jahresbeginn leicht rückläufig. Der Konsum bleibt ein wichtiges Standbein der deutschen Konjunktur. Im Jahresschlussquartal 2015 erhöhten sich die staatlichen Konsumausgaben preisbereinigt um 1,0 Prozent und die privaten Konsumausgaben weiter um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die Einzelhandelsumsätze sind im Januar erneut um 0,7 Prozent gestiegen und auch in der Tendenz deutlich aufwärtsgerichtet. Das Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich zwar seit dem Spätsommer spürbar abgekühlt. Das verbesserte GfK-Konsumklima bezeugt allerdings die vor dem Hintergrund der guten Einkommens- und Beschäftigungssituation hohe Kauflaune der Verbraucher.

Infos: www.destatis.de

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