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Wellendorff in Fernost

Wachstum mit Augenmaß, nach diesem Konzept ist es dem in der vierten Generation von Christoph Wellendorff geführten kleinen Familienunternehmen gelungen, sich im Kreis der großen Globalplayer zu behaupten. Eine Erfolgsgeschichte, die sogar das Handelsblatt-Magazin in einen großen Bericht als Musterbeispiel für die Chancen eines Mittelständlers im Konzert der Großkonzerne vorstellt. Und Wellendorff hat Erfolg, wo andere kaum noch die Kosten einspielen. Der Rückgang von Yen- und Eurokurs hat dazu geführt, dass die Chinesen sich bei Luxuswünschen lieber auf Japan oder Europa konzentrieren statt mit dem an die US-Währung gekoppelten Honkong-Dollar einzukaufen. Darunter leiden große Marken wie Gucci, Chanel oder Tiffany. Escada hat sogar schon die 75 000 Quadratmeter große International-Finance-Mall mit ihren 220 Geschäften verlassen. Etwa ein Drittel der Shops wechselt Jahr für Jahr den Besitzer. Die Pforzheimer Manufaktur geht mutig den umgekehrten Weg und steigt ein - mit einem kleinen aber eigenen nur 55 Quadratmeter großen Geschäft. Damit setzt das Familienunternehmen fort, was der Urgroßvater Wellendorff begann, der noch mit seinem Schmuckköfferchen durch die Lande bis an den Zarenhof und zum britischen Königshaus zog. Der Großvater hat 1960 die wohl wichtigste Entscheidung getroffen, indem er seine eigene Marke konsequent durchsetzte. Anders als bei Uhren ein schwieriges Unterfangen. Die Wellendorffs lösten es auf originelle Weise. Indem sie eigenes wie die Goldkordel oder die Emaille-Jahresringe kreierten und ihre Colliers mit einem brillantverzierten „W“ unverwechselbar machten. Zu Anfang gegen den Widerstand der Juweliere, die sich gern selbst „als Marke“, also als der Schmuckmacher den Kunden offerierten, aber bald darin den Vorteil gegenüber den Markenimperien sahen. 15 eigene Boutiquen hat Wellendorff heute weltweit. Mit einem Angebot klein aber fein. Christop Wellendorff: „Lieber Welt- als Allerweltsmarke.“ Deshalb wird es womöglich nie einen Onlineshop geben und deshalb sind auch die rund 100 Juweliere, die weltweit die Schmuckstücke vertreiben, quasi handverlesen.

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