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Uhren-Trautmann verliert Breitling

„Wir sind nach sorgfältiger Prüfung der aktuellen Situation überzeugt, dass wir mit einer eigenen in Deutschland ansässigen Gesellschaft den Kundenbedürfnissen in Zukunft noch besser entsprechen und im Markt flexibler agieren können“, erklärt Georges Kern, CEO der Schweizer Uhrenmanufaktur Breitling, in einer heute erschienenen Pressemitteilung des Unternehmens die anstehenden Veränderungen. Nach einer intensiven Überprüfung des Distributionsnetzwerkes habe Breitling entschieden, seine Präsenz in Deutschland auszubauen und, „wie in der Branche üblich“, den Vertrieb der Produkte ab dem 1. April dieses Jahres durch die neu geschaffene Breitling Deutschland GmbH direkt zu organisieren. Damit geht eine Ära zu Ende: Denn seit 1953 war Uhren-Trautmann aus Karlsruhe für die Distribution in Deutschland zuständig – eine in der Branche ungewöhnlich langwährende Zusammenarbeit, die selbst die schlechten Zeiten für Schweizer Uhren während der Quarzkrise überdauert hatte. Als Generalimporteur durfte sich das Unternehmen „Breitling Deutschland“ nennen. Das war wohl nicht mehr nach dem Geschmack von Kern, der erst im Sommer 2017 von IWC Schaffhausen zu Breitling gewechselt hatte.

Breitling werde gemeinsam mit der Gründerfamilie Trautmann für einen reibungslosen Übergang sorgen und zukünftige Kontinuität sicherstellen, heißt es in der Pressemitteilung. „In den letzten Wochen konnte auf der Grundlage konstruktiver Gespräche gemeinsam die Basis dafür geschaffen werden, dass der Standort in Karlsruhe neben einem neuen Firmensitz in München beibehalten werden kann“, so Martin Trautmann, Geschäftsführer von Uhren-Trautmann, der Breitling im Rahmen der Neustrukturierung zunächst weiter beraten wird. Die rund 200 Konzessionäre in Deutschland wurden bereits über die anstehenden Veränderungen informiert. Über die weiteren Details der Vereinbarung haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

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