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Tauziehen um Junkers

Meldungen über einen neuen Anbieter von Junkers-Uhren haben beim Uhrenfachhandel für Fragen gesorgt. Die langjährige Lizenznehmerin, die Point Tec Electronic GmbH, hat sich nun zu Wort gemeldet.

Mehr als 20 Jahre lang produzierte die Firma Point Tec aus Ismaning Uhren der Marke Junkers. Doch damit ist laut einem aktuellen Gerichtsurteil seit dem 31.12.2017 Schluss, berichtet Geschäftsführer Willi Birk im Gespräch mit der GZ. Er dürfe zwar bereits hergestellte Junkers-Uhren noch abverkaufen, aber keine neuen produzieren. Das letzte Wort sei aber noch nicht gesprochen, betont Birk. Bernd Junkers vergab 1997 die Junkers-Lizenz für Uhren an die Firma Point Tec – bis zur Kündigung im Jahr 2017. Gegen diese reichte Willi Birk Klage ein, denn im Lizenzvertrag sei ausdrücklich geregelt, „dass diese Vereinbarung so lange Gültigkeit hat, wie Point Tec Junkers-Uhren herstellt und vertreibt“, sagt er. Das Landgericht München jedoch sah dies anders und hat in der ersten Instanz entschieden, dass der Lizenzvertrag mit Wirkung zum 31.12.2017 gekündigt sei. „Wir halten die von Herrn Bernd Junkers ausgesprochene Kündigung für unwirksam“, betont Willi Birk. Daher hat das Unternehmen gegen die Entscheidung des Gerichts Berufung eingelegt: Die endgültige Entscheidung steht somit noch aus. Unabhängig davon wird Point Tec in Zukunft einen Fokus auf die Uhren der Marke Iron Annie legen und bleibt damit dem Thema der Fliegerei treu. Der Name geht zurück auf die im Besitz der Lufthansa befindliche und nach wie vor noch flugfähige Junkers-Maschine mit dem Kennzeichen D-AQUI, die liebevoll auch als „Iron Annie“ bezeichnet wurde. „Wie ihr legendäres Vorbild steht die Edition Iron Annie für Robustheit, Zuverlässigkeit, technische Innovation und markantes Design“, betont Will Birk von Pointtec.

www.pointtec.de

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