| Newsroom

Strukturwandel im österreichischen Handel gestoppt

Die von der Wirtschaftskammer Österreich durchgeführte Strukturanalyse im stationären Einzelhandel zeigt für das Jahr 2018 einen vorläufigen Stopp des Strukturwandels.

Erstmals seit 2012 stieg sowohl die Zahl der Ladengeschäfte als auch die Verkaufsfläche wieder an. Mit weiteren Strukturänderungen muss aber trotzdem gerechnet werden. Der Strukturwandel im stationären Einzelhandel in Österreich hatte sich bereits in den Jahren 2016 und 2017 abgeschwächt. Dieser Trend setzte sich 2018 weiter fort. Die Anzahl der stationären Einzelhandelsgeschäfte in Österreich stieg geringfügig um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 37.600 Läden. Auch die Einzelhandelsverkaufsfläche nahm um 0,5 Prozent zum Vorjahr zu und betrug zum Ende des Jahres insgesamt 13,8 Millionen Quadratmeter. Nichtsdestotrotz zeigt das Ergebnis der Strukturanalyse aber auch, dass innerhalb der letzten 15 Jahre 22 Prozent der Ladengeschäfte – insgesamt 10.900 Läden – verloren gingen. Die Verkaufsflächendichte in Österreich ist die Drittgrößte Europas. Österreich weist mit 1,56 Quadratmetern pro Einwohner deutlich mehr Verkaufsfläche als die meisten 28-EU-Länder auf und verfügt nach Belgien und den Niederlanden über die dritthöchste Einzelhandelsverkaufsfläche pro Einwohner in der Europäischen Gemeinschaft. Die Konzentration im österreichischen stationären Einzelhandel bleibt 2018 konstant hoch. Der Filialisierungsgrad liegt weiterhin bei 40 Prozent, der Filialflächenanteil stabilisiert sich bei 67 Prozent. Das bedeutet, dass 40 Prozent aller Ladengeschäfte in Österreich als Einzelhandelsfilialen betrieben werden, auf die in Summe 67 Prozent der gesamten Einzelhandelsverkaufsfläche entfällt. Nach Angaben der WKO habe sich der Strukturwandel im stationären Einzelhandel in Österreich abgeschwächt, sei jedoch noch nicht abgeschlossen. Dafür sprechen die Entwicklungen der letzten 15 Jahre, vor allem der fortschreitende Online-Handel.

Anzeige
Anzeige

Zurück

| Newsroom

Das Kompetenzzentrum „Gestalter im Handwerk“ startet den Meister-Plus-Lehrgang in Halle (Saale). Die Weiterbildung verbindet Handwerk, Kreativität und gestalterische Kompetenz.

| Newsroom

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind wichtig und für Unternehmer unverzichtbar – denn sie können vor Schaden bewahren.

| Newsroom

Die Produktion im produzierenden Gewerbe ist im Januar nach Angaben des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat deutlich um 3,3 Prozent gestiegen.

| Newsroom

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im Januar preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1 Prozent zurückgegangen.

| Newsroom

Die komplett überarbeitete deutsche Version der Norm DIN EN ISO 9001 ist nun erschienen. Damit wurde der Weltstandard des Qualitätsmanagements gravierend verändert.

| Newsroom

Auf dem Mittelstand-Digital-Kongress 2016 tauschten sich zahlreiche mittelständische Unternehmer über vorbildliche Praxisbeispiele der Digitalisierung und Strategien für die digitale Transformation in Mittelstand und Handwerk aus.

| Newsroom

In einem 4200-Einwohnerort in Schweden wird derzeit das Verkaufen ganz ohne Personal und Kassen getestet.

| Newsroom

Eine immer größere Rolle am Goldmarkt spielt das „Reich der Mitte“. Der weltweit größte Goldkonsument ist seit 2008 auch der größte Goldförderer. Es gab schon seit längerem Gerüchte, dass China mit einem eigenen Fixing in Konkurrenz zum London-Fixing treten möchte.

| Newsroom

Die Baselworld 2016 schloss heute mit einer positiven Bilanz. Sie konnte trotz der ökonomischen Herausforderungen ihre Position als unangefochten wichtigste Plattform für die Uhren- und Schmuckindustrie verteidigen. 

| Newsroom

Das Hongkonger Unternehmen Aaron Shum Jewelry strebt 2016 einen neuen Guinness-Rekord mit einer funkelnden Gitarre an.