Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Offene Horizonte

Der vor 250 Jahren in Berlin geborene Forscher gilt als eines der letzten Universalgenies. Zwei große Expeditionen führten ihn nach Südamerika und Russland. Anhand von Texten, Bildern, Messinstrumenten, vielfältigen Artefakten und Schmuckstücken von seinen Reisewegen und Lebensorten widmet sich die Schau einem Forscher, dessen von den Idealen der Aufklärung geprägtes Weltbild nach wie vor fasziniert. Im Fokus stehen weniger die einzelnen Objekte und Schmuckstücke an sich, vielmehr geht es um den Zeitgeist und eine neue Dimension des Forschens. Begleitend gibt es ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit szenischen Lesungen. Nach einer großen Wandinstallation im Entrée, die neben den Reiserouten auch Einblicke in den gedanklichen Kontext gibt, werden Exponate von Humboldts Lebensorten und Reisewegen gezeigt. Außerdem sind Artefakte zu sehen, denen Humboldt auf seinen Forschungsreisen nach Südamerika begegnet sein könnte. Ethnografischer oder ländlicher Schmuck wird ebenso zu sehen sein wie Kostbarkeiten aus der Bürgerschicht oder von Beamten, so zum Beispiel Ohrschmuck, Halsketten, Broschen und Ringe sowie farbenprächtiger Federschmuck. Ein weiteres Bindeglied zwischen Humboldt und dem Schmuckmuseum sind Edelmetalle und Mineralien - die Rohstoffe, aus denen Schmuck hergestellt wird -, die ebenfalls in dieser Sonderausstellung zu entdecken sind. Alexander von Humboldt beschäftigte sich intensiv mit Mineralogie; er hatte ein Studium an der Bergakademie Freiberg absolviert und war – bis er mit 27 Jahren von seiner verstorbenen Mutter Geld erbte und damit dann seine Reisen finanzieren konnte – als Oberbergmeister tätig. Von seinen Reisen brachte er sehr viele Mineralien mit. In Russland hatte er sogar explizit den Auftrag, nach Bodenschätzen, Edelmetallen und Diamanten zu suchen und diese zu erforschen.

www.schmuckmuseum.de

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