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Keine Uhrwerke mehr für Richemont und LVMH

Nick Hayek, Chef der Swatch Group, hat im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz des Konzerns verkündet, dass die Swatch Group künftig große Mitbewerber wie die Konzerne Richemont und LVMH nicht mehr mit Uhrwerken beliefern werde.

„Die Swatch Group plant, Richemont und LVMH ab 2020 nicht mehr mit Uhrwerken zu beliefern“, sagte Hayek. Als Grund wird angegeben, dass die Regelung, die im Jahr 2013 mit der Wettbewerbskommission (Weko) vereinbart wurde, Ende 2019 ausläuft. Danach sei die Swatch Group frei bei der Entscheidung, an wen sie ihre Uhrwerke liefern wird. Noch vor zehn Jahren gehörte die Swatch-Group-Tochter Eta zu den wichtigsten Lieferanten von Mechanikwerken – auch an Konkurrenten. Nick Hayek war dieser „Lieferzwang“ schon lange ein Dorn im Auge, und er wollte die Liefermengen reduzieren. Als dominierender Hersteller in diesem Bereich scheiterte er mit diesem Anliegen aber an der Weko. 2013 kam es dann zu einer einvernehmlichen Regelung, welche einerseits eine Lieferpflicht für mechanische Uhrwerke beinhaltet, es der Eta aber auch ermöglichte, stufenweise die Lieferung an Dritte bis Ende 2019 zu reduzieren. „Die Akteure in der Uhrenbranche hatten sechs Jahre Zeit, sich zu organisieren“, sagt Hayek. Anfang 2017 kündigte der Richemont-Konzern an, mit der Swatch Group einen Vertrag bezüglich Uhrwerke-Belieferung ab 2020 zu schließen. Hayek sagte nun: „Wir haben keinen Vertrag mehr mit Richemont.“ Der andere große Mitbewerber, der Luxuskonzern LVMH, verbaut mittlerweile eigene Uhrwerke und solche von Sellita. Ausgewählte Kunden wird die Swatch Group jedoch auch in Zukunft mit Uhrwerken beliefern. „Da es sich um neu entwickelte, präzisere Werke mit mehr Gangreserve handelt, werden die Preise höher sein. Und wir werden nicht mehr die Mengen liefern, wie dies früher der Fall war“, so Hayek.

www.swatchgroup.com

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