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Japanische Zinsverhältnisse?

Die EZB ist dabei, „japanische Zinsverhältnisse“ im Euroraum zu zementieren, warnt die Degussa. Das hat auch Einfluss auf den Goldpreis. 

Die Bank von Japan hat durch ihre Geldpolitik die Kurz- und Langfristzinsen auf beziehungsweise unter die Nullgrenze gebracht. Ein solches Szenario ist auch im Euroraum unter der herrschenden EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich. Die Kaufkraft des Euro wird durch die EZB-Geldpolitik sehr wahrscheinlich weiter herabgesetzt werden, nach innen und nach außen. Eine Möglichkeit, den Geldvermögensverlusten zu entkommen, besteht im Halten von Gold. Langfristig gesehen kann die Kaufkraft des Goldes – anders als die Kaufkraft von Euro-Bankguthaben – nicht durch die EZB-Geldpolitik entwertet werden. Beispielsweise hat die Kaufkraft des Goldes, in Euro gerechnet, seit Einführung des Euro Anfang 1999 bis Februar 2019 um 207 Prozent zugenommen, die der verzinslichen Euro-Bankguthaben nur um 2 Prozent (vor Steuern). „Die Vergangenheit ist zwar kein Indiz dafür, wie die Zukunft aussehen wird. Allerdings sprechen einige Faktoren dafür, dass das Gold zu aktuellen Preisen nicht überteuert, sogar eher zu billig ist, und dass es, langfristig gesehen, die bessere Wahl ist gegenüber Euro-Bankguthaben“, meint Chefökonom Thorsten Polleit von der Degussa.

www.degussa-goldhandel.de

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