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Inhorgenta Munich 2016: Podiumsdiskussion zu Schmuck mit ethischem Grundsatz

München - Wie funktioniert nachhaltiges Wirtschaften in der Schmuckbranche? Und was sagen Hersteller und Juweliere dazu? Auf der diesjährigen Inhorgenta fand hierzu eine Podiumsdiskussion statt, an der folgende Branchenvertreter teilnahmen: Anja Heiden (Juwelier Wempe), Claudia Schindler (Noën), Mariska Przyklenk (Fairtrade Deutschland e.V.) und Jan Spille (Jan Spille – Schmuck-Atelier). 

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft im letzten Jahr verkündete der Verein Fairtrade Deutschland, dass er auch fair gehandeltes Gold mit seinem Logo kennzeichnen will. Nur wer Gold aus Minen bezieht, die bestimmte Standards in punkto Sicherheit und Umwelt einhalten, wer einen Mindestpreis sowie einen Fairtrade-Aufschlag zahlt, darf das Siegel in den Schmuck stempeln. 

Die 2006 von Claudia und Malte Schindler gegründete Manufaktur Noën produziert seit dem ersten Tag ihres Bestehens ausschließlich Schmuck aus nachhaltig und fair gefördertem Gold. „Wir leisten nun seit 10 Jahren Aufklärungsarbeit und bewerten das neu eingeführte Fairtrade–Siegel für Gold als ein positives Signal“, sagte Geschäftsführerin Claudia Schindler. Das Thema sei beim Kunden und Juwelier definitiv angekommen. Vor allem junge Brautpaare hätten ein gesteigertes Interesse an Tauringen aus fair gehandeltem Gold. Jan Spille, Designer und Inhaber der gleichnamigen Trauringmanufaktur, spricht aus eigener Erfahrung: „Durch die emotionale Bedeutung eines Eherings ist es den Paaren besonders wichtig, dass dieser unter ethischen Bedingungen entstanden ist.“ Doch gerade da liege noch Verbesserungspotential. Anja Heiden, Mitglied der Geschäftsleitung bei Juwelier Wempe, sprach sich klar für eine Aufklärung des „Siegel–Wirrwarrs“ aus, „um die Entscheidung für den Endkunden zu erleichtern“. Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Dr. Christian Jürgens, Chefredakteur der GZ Goldschmiede Zeitung.

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