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Goldpreis bleibt stabil

Zu Beginn der Berichtswoche eröffnete das gelbe Metall bei 1.284 Dollar und schloss am vergangenen Freitagabend bei nahezu gleichem Preislevel mit 1.291 Dollar. Alle Augen am Ende der vergangenen Woche waren auf das Symposium in Jackson Hole gerichtet, aber die Agenda kündigte keine richtungsweisenden Themen für Gold an. Wie erwartet hat der Markt auf Kommentare der Zentralbanker gewartet. Insbesondere vor und während der letzten Rede von Janet Yellen hat es recht wilde Bewegungen unter hohen Umsätzen am Terminmarkt für Gold gegeben. Für diese Handelswoche sehen die Experten von Heraeus charttechnische Unterstützung bei 1.250 und Widerstand bei 1.310 Dollar. Zuletzt durchbrach der Goldpreis die psychologische Marke von 1300 US-Dollar je Feinunze aufgrund der Überschwemmungen in der US-Metropole Houston und den infolge drohender Raffinerieschließungen steigenden Ölnotierungen. Da der Euro zugleich gegenüber dem Dollar stark zulegte, wirkte sich die Preisrallye im Euro-Raum nicht so stark aus. Der Preis von Silber stagnierte letzte Woche um die 17 US-Dollar Marke für die Feinunze und konnte keine eigenen Impulse im Vergleich zu Gold setzen. Silber legte nach dem Jahrestief Anfang Juli um 12 Prozent zu und hat die ursprüngliche psychologische Grenze von 17 Dollar bereits vor zwei Wochen durchbrochen. Platin bewegte sich in der vergangenen Woche in einer schmalen Handelsspanne seitwärts. Es eröffnete die Berichtswoche bei 985 US-Dollar pro Feinunze und schloss zum Ende der Woche hin bei 977 Dollar. Unterstützt wird der Platinpreis laut Heraeus bei 960 Dollar. Vor dem Hintergrund des „Dieselgate“ erscheint die Schmuckindustrie derzeit als einziger Hoffnungsschimmer, um dem Platinpreis zukünftig Rückendeckung zu geben. Schmuck gehört schließlich nach der Automobilindustrie zum zweitgrößten Abnehmer von Platin. Analysten gehen davon aus, dass in diesem Jahr durch die Schmuckindustrie allein eine Platinnachfrage in Höhe von insgesamt 53 Tonnen (1,7 Millionen Unzen) generiert wird. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf den Fernen Osten – vor allem auf China, wo jährlich bis zu 12 Millionen Platinschmuckstücke verkauft werden und deshalb davon ausgegangen werden kann, dass es mengenmäßig noch signifikant steigen könnte, sobald die Werbetrommel stärker gerührt wird. Neben China gehört auch Japan zu einem wichtigen Markt für Platinschmuck. Über die Hälfte des japanischen Schmucks wird aus Platin gefertigt.

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