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Gold als sicherer Hafen kommt an

Gold hat sich um 9 Prozent verteuert, der größte Preiszuwachs entfällt auf den Juni. Dabei hatten ein schwächeres Wirtschaftswachstum und die Handelskonflikte einen Anteil am Anstieg, wie Heraeus berichtet.

Der Wunsch nach einem sicheren Hafen kam hinzu. Ausschlaggebender Auslöser allerdings war das Liebäugeln der Zentralbanken mit einer weiteren geldpolitischen Lockerung. Die Volatilität des Goldpreises hat zugenommen. Die Ankündigung Trumps von der Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China versetzte dem Goldpreis vergangene Woche einen Schlag, der ihn auf unter 1.400 US-Dollar pro Feinunze zurückgehen ließ. Dieser Rückschlag war allerdings nicht anhaltend, da schwache Wirtschaftsdaten die Erwartungen an eine weitere Lockerung der Geldpolitik steigen ließen – infolgedessen konnte der Goldpreis eine starke Erholung verzeichnen und erreichte in Euro mit 1.258 Euro das höchste Niveau seit 2013. Sollte die US-Notenbank Fed den Leitzins senken, wären höchstwahrscheinlich ein schwächerer US-Dollar und ein Anstieg des Goldpreises die Folge. Der Silberpreis blieb weiterhin hinter dem Goldpreis zurück. Silber verzeichnete zwar dem Goldpreis folgende Preisbewegungen, doch selbst nach dem Preisanstieg Ende Juni vermochte der Silberpreis es nicht, einen Aufwärtstrend zu manifestieren: Infolge einer schwachen Investmentnachfrage gab der Preis um 1 Prozent nach. Der Silbermünzenabsatz übertrifft den Goldmünzenabsatz. Die Prägeanstalt US-Mint verzeichnete laut Heraeus in den ersten sechs Monaten des Jahres ein Absatzwachstum der American Eagle-Silbermünze von 48 Prozent auf 10,1 Mio. Unzen (314,15 t), während der Absatz der American Eagle-Goldmünze um 7,4 Prozent auf 107.000 Unzen (3,33 t) zurückging. Dennoch befindet sich der Absatz von Silbermünzen noch immer auf einem relativ niedrigen Niveau. Mit einer Preissteigerung von 5 Prozent in der ersten Jahreshälfte lieferte Platin eine positive Entwicklung. Nachdem Platin zu Jahresbeginn noch unter 800 US-Dollar und damit nah an seinem Jahrestief von 2018 gehandelt wurde, verhalf ein Anziehen der Investoren-Käufe im ersten Quartal dem Platinpreis zum Anstieg. Der Marktüberschuss wird allerdings trotz der gestiegenen Nachfrage wachsen. Der Platinpreis konnte sich bisher oberhalb seiner Unterstützungsmarke halten, doch die zweite Jahreshälfte ist ein saisonal schwächerer Zeitraum für Platin. Das Überangebot könnte sogar noch wachsen: Auf Grund der hohen Preise für Rhodium und Palladium nehmen Minenbetreiber stillgelegte Schächte wieder in Betrieb, weshalb ein weiterer Rückgang des Platinpreises prognostiziert wird.

www.heraeus.com

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