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Flaute bei geschliffenen Diamanten

Grund für die gute Laune der Schleifer waren die Erholungstendenzen des chinesischen Schmuckmarkts. Zudem blickt die Diamantbranche gespannt nach den USA, wo demnächst das Messereigen in Las Vegas beginnt. Händler erhoffen sich hier ebenfalls einen Aufschwung. Der RapNet Diamond Index (RAPI ™) von Martin Rapaport für 1-Karat polierte Diamanten rutschte im April um 0,3 Prozent nach unten und notiert im Vergleich zum Jahresbeginn um 1,4 Prozent niedriger. Im Zeitraum von Mai 2016 bis Mai 2017 addierte sich das Minus sogar auf 7,4 Prozent. Im Gegensatz zu den trägen Märkten für polierte Ware blieb der Rohsteinhandel stark. Die Fertigung kehrte in die nahezu volle Kapazität zurück, da die großen indischen Fabriken nach der Diwali-Pause im November ihre Strategie änderten. Die Lagerbestände an geschliffener Ware nehmen zu, wodurch die Anzahl der auf RapNet aufgeführten Steine im April um 3,5 Prozent gestiegen sind und seit dem 1. Januar sogar um 7,5 Prozent. Die starken Rohsteinmärkte ermöglichten es den großen Bergbauunternehmen Alrosa und De Beers, ihre Lager abzubauen, da ihr Verkaufsvolumen im ersten Quartal die Produktion um 11,9 Millionen Karat überstieg. Die globale Diamantproduktion wird voraussichtlich im Jahr 2017 schätzungsweise um 12 Prozent steigen. Der Rapaport Monatsbericht für Mai 2017 stellt fest, dass der starke Rohsteinmarkt nicht durch das derzeitige Nachfrageniveau nach polierter Ware zu erklären ist. Die Rohsteinpreise haben sich seit Beginn des Jahres um 2 bis 3 Prozent verteuert, während die Preise für geschliffene Diamanten nachgaben. Indiens mengenmäßige Rohsteineinfuhren stiegen im ersten Quartal, während das polierte Handelsvolumen in Indien und Belgien zurückging. Eine Fortsetzung dieser Trends wird den Produktionssektor belasten, da Liquidität und Rentabilität unter Druck geraten. Nach einer Periode verbesserter Gewinnspannen und verantwortungsvollem Handel im Jahr 2016 müssen die Hersteller nun vorsichtig sein, da sich das Geschäft mit bearbeiteten Diamanten im zweiten Quartal tendenziell eher verlangsamt. Der Rapaport Monatsbericht kann unter www.store.rapaport.com/monthly-report erworben werden.

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