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Diamantpreise fallen trotz stabiler US-Konjunktur

Die Preise für geschliffene Diamanten gingen im April aufgrund des anhaltenden Überangebots und der selektiven Nachfrage in Fernost zurück, so der jüngste Bericht von Rapaport.

Die US-Schmuckverkäufe bleiben stabil und tragen zur Unterstützung des Weltdiamanthandels bei. Der RapNet Diamond Index (RAPI ™) für 1-Karat-Diamanten gab im April um 0,5 Prozent nach. Der Index ist in diesem Jahr bisher um 1 und seit dem 1. Mai 2018 um 3 Prozent gefallen. Es sind große Vorräte an minderwertiger Altware verfügbar, und die Lieferanten sind bereit, diese auch günstig loszuschlagen, um sich Bargeld zu beschaffen. Die Liquidität bleibt angespannt, da die indischen Kreditlinien nach dem Ende des Geschäftsjahres am 31. März weiter zurückgingen. Die Hersteller reduzierten die Rohsteinkäufe im ersten Quartal in der Hoffnung, die Liquiditätsprobleme durch den Abbau der polierten Ware zu lindern. Die Rohsteinverkäufe von De Beers und Alrosa gingen im ersten Quartal volumenmäßig um 19 und wertmäßig um geschätzte 30 Prozent zurück. Die Bergbauunternehmen planen, das Angebot zu reduzieren, wobei die weltweite Produktion im Berichtszeitraum um etwa 6 Prozent sinken soll. Das Angebot an geschliffener Ware steigt weiter. Das bei RapNet zum 1. Mai notierte Diamantenvolumen stieg seit Jahresbeginn um 7 Prozent auf 1,6 Millionen Steine im Wert von 8,23 Milliarden US-Dollar. Die RapNet-Listings sind in den letzten 12 Monaten um 22 Prozent gewachsen, mit einem signifikanten Anstieg der Diamanten von 0,30 bis 0,50 Karat, G-J und VS-SI. Die US-Nachfrage nach 1,00 bis 1,50 Karat Diamanten ist vor der Hochzeitssaison im Sommer stabil. Die polierten Importe des Landes gingen in den ersten beiden Monaten des Jahres leicht zurück, wobei mehr Waren zu niedrigeren Preisen verkauft wurden. Die US-Schmuckverkäufe sind stabil, auch wenn die Anzahl der Juweliergeschäfte sinkt. Unternehmen, die Omnichannel- und Social-Media-Plattformen nutzen, treiben hier das Wachstum an.

www.rapnet.com

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