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Bargeldobergrenze abgelehnt

Die Ablehnung einer Bargeldobergrenze teilten der Bundesverband der Juweliere, der Zentralverband der Goldschmiede und der Zentralverband der Uhrmacher mit. Die Verbände sehen in den Plänen eine Einschränkung der Kundenfreiheit und bezweifeln die Wirksamkeit der Maßnahme. Nach derzeitiger Informationslage müsse die Wirksamkeit einer Bargeldobergrenze von 5000 Euro angezweifelt werden. Es gebe keine Analysen, die die tatsächliche Wirksamkeit insbesondere im Güterhandel belegen. Geeignete Untersuchungen seien jedoch erforderlich, bevor weitreichende und beschränkende Maßnahmen ergriffen werden. Sollte sich wider Erwarten belastbar ein Handlungsbedarf ergeben, muss eine europaweite Lösung statt nationaler Alleingänge im Fokus stehen. Die Verbände: "Maßnahmen müssen zielgerichtet erfolgen und mit Augenmaß umgesetzt werden, um die Beschränkungen gering und möglichst wenig belastend für die Wirtschaft zu halten." Mit den Regulierungen zum Geldwäschegesetz und der bereits beschlossenen 4. Geldwäscherichtlinie sehen die Verbände ausreichende Maßnahmen getroffen, die eine Verschleierung schwerer Straftaten und Terrorismusfinanzierung wirksam aufdecken können.

Darüber hinaus müsse die Förderung von Alternativen zum Bargeld im Vordergrund stehen, bevor eine Beschränkung der Barzahlung überhaupt in Angriff genommen werden kann. Die Unterstützung der Umsetzung eines praktikablen Instant Payment-Verfahrens könnte derzeit nur theoretisch Barzahlungen langfristig ersetzen. Zum heutigen Zeitpunkt sei nicht sichergestellt, dass alternative Zahlungsmittel in der Lage sind, auch hohe Barzahlungen zu ersetzen, da zu häufig ein Betragslimit oder sonstige Beschränkungen bestehen.

Infos:
www.bv-juweliere.de
www.zv-gold.de
www.zv-uhren.de

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Bei der Polizei melden sich immer wieder Betroffene, die beim An- und Verkauf von Gold einem Fake-Shop aufgesessen sind, berichtet der Spiegel.

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Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Mai gegenüber dem Vormonat um 2,2 Prozent zurückgegangen.

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Die Verbraucher in Deutschland zeigen sich wie schon im Juni auch für die kommenden drei Monate abwartend. Das HDE-Konsumbarometer verharrt auf dem Niveau des vergangenen Monats.

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Die Uhrenmarke Iron Annie von Pointtec ist Gold-Preisträger des German Brand Award 2019 in der Kategorie »Excellent Brands«. In dieser Kategorie werden die besten Produkt- und Unternehmensmarken einer Branche prämiert.

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In Zusammenarbeit mit dem Handelsverband NRW und mit Unterstützung von Planet Free bietet der Handelsverband der Juweliere (BVJ) am 3. September 2019 den „China Marketing Workshop“ für Juweliere und Luxusgüter-Händler an.

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Laut North Data*, befindet sich die TT Trendtime GmbH mit Sitz in Köln in der Liquidation. Das Kölner Unternehmen war jahrelang mit dem Vertrieb von Lifestyle-Uhrenmarken erfolgreich, unter anderem mit der belgischen Marke Ice-Watch. Im vergangenen Jahr jedoch verzeichnete TT Trendtime einen Verlust von gut 200.000 Euro.

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Seit dem 1. Juli 2019 ist Markus Rettig Managing Director von Frederique Constant und Alpina Deutschland und den Niederlanden. Sein Hauptaugenmerk wird dabei auf der Intensivierung der Vertriebskanäle sowie dem Marketing liegen. Ziel ist es, die Brand Awareness weiter zu erhöhen.

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Zum Jahresende verliert die Goldstadt mit dem Schließenspezialisten J. Köhle einen weiteren Traditionsbetrieb. Die 147 Jahre alte Firma gibt angesichts der schlechten Geschäftslage auf.

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Am 1 Juli ist das „Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Handel“ an den Start gegangen. Es ist Teil der Mittelstand-Digital-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

 

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