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„Wertschätzung beginnt bei einem selbst“

Das 2018 gestartete Newcomer-Label Hempeline will Perlen „neu kommunizieren“, wie Gründerin Miriam Hempel sagt. Ein Gespräch über Individualität, Visionen und die Wunder der Natur.

 

Braucht die Perle eine Auffrischung?
Miriam Hempel: Die Perle an sich ist ein perfektes Unikat der Natur, das mich sehr begeistert, vor allem die Formen und Schattierungen. Aber Perlenschmuck ist leider oft konservativ. Wir versuchen die Perle in die Jetztzeit zu holen, in Kombination mit Leder oder einfachen, zarten Goldketten in Weiß, Rosé oder Gelb.

Was soll Ihr Schmuck ausstrahlen?
Er soll die individuelle Schönheit einer Frau unterstreichen. Ein bisschen Luxus darf sein, als Zeichen der Wertschätzung sich selbst gegenüber, denn damit beginnt die Wertschätzung des Umfeldes. Wir fördern die individuelle, nachhaltige Produktion aus Respekt gegenüber Mensch und Natur. Daher beziehen wir unsere Perlen von einer Perlenfarm-Kooperative im Südpazifik.

Klingt spannend.
Ist es auch. Auf der indonesischen Insel Lombok haben sich mehrere kleine Farmen zusammengetan, denen nachhaltiges Wirtschaften ein Anliegen ist. Durch den Zusammenschluss lassen sich Produktionsschwankungen ausgleichen, und jede Farm ist am Gewinn beteiligt.

Waren Sie schon einmal dort?
Nein, leider noch nicht. Aber wir haben sehr engen Kontakt dorthin. Unser Verbindungsmann ist ein Kölner, mit einer Indonesierin verheiratet, der eine eigene Schmuckfirma hat.

Tragen Sie Ihren Schmuck eigentlich selbst?
Klar, jeden Tag. Ich mag die langen Ketten mit einer einzelnen Perle sehr gerne. Geht super mit Edelsteinketten zusammen, zu jeder Tages- und Nachtzeit (lacht). Interessant ist, wie die feinen Perlenfarben auf unterschiedliche Kombipartner „reagieren“. Lange Ohrringe gehören für mich auch dazu.

Wie geht es mit der Marke weiter?

Wir würden den Schmuck gerne im Handel positionieren und die Linien mittelfristig durch Ringe und Armschmuck ergänzen. Meine Vision ist, die Perle mit Edelsteinen zu kombinieren, zwei Naturprodukte, die gut zusammenpassen.

Finden Sie, wir müssten unsere Wahrnehmung für Naturprodukte schärfen?

Unbedingt. Das gilt im Übrigen auch für Gold. Gold ist kein künstliches Produkt, sondern ein natürliches, das sollte man sich klarmachen. Wenn ich mir das so überlege, die Natur produziert Gold. Wow.

www.hempeline.net

 

Filigranes Y-Collier aus 750 Weißgold mit 11 Millimeter großer Tahitizuchtperle

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