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Krisenhilfe

Messe in der Pole-Position

Die Intergem vom 2. bis 5. Oktober verspricht angesichts der Corona-Pandemie spannend zu werden. Messegeschäftsführer Kai-Uwe Hille ist für die diesjährige Auflage der Edelstein- und Schmuckmesse zuversichtlich.

„Alle sind bestrebt, die Intergem durchzuführen.“ - Kai-Uwe Hille

Wie hat die Corona-Krise Sie getroffen?
Kai-Uwe Hille: Die Messe steht still, momentan finden keine Veranstaltungen statt. Wir arbeiten auf dem Messegelände und nehmen den September sozusagen als Starttermin für Veranstaltungen an. Ein Teil der Mitarbeiter ist in Kurzarbeit, der andere bereitet die Herbstveranstaltungen vor. Ich habe gerade ein paar Hundert Masken organisiert, damit zum Beispiel Sitzungen des Messevereins, Aufsichtsratssitzungen und Gesellschafterversammlungen stattfinden können. Alle sind bestrebt, die Intergem durchzuführen und so sicher wie möglich für Aussteller und Besucher zu konzipieren.

Wie beurteilen Sie die Aussichten für die diesjährige Intergem?
Ich sehe uns in einer Pole-Position, sind wir doch so ziemlich die erste Branchenmesse, die nach den ausgefallenen Frühjahrs- und Sommerveranstaltungen stattfinden kann. Immer vorausgesetzt, dass die Intergem aufgrund der behördlichen Maßgaben stattfinden darf. Ich bin überzeugt, bis Anfang Oktober bewegen wir uns in Deutschland wieder in normalem Fahrwasser. Für deutsche Teilnehmer auf Aussteller- und Besucherseite ist das Anfahrtsrisiko zudem gegenüber ausländischen Plattformen am geringsten. Unser Messeteam arbeitet bereits kräftig am Gelingen der diesjährigen Auflage.

Was tun Sie, um die Sicherheit der Aussteller und Besucher zu gewährleisten?
Wir können die Gänge breiter gestalten und die Abstände zwischen den Ständen größer, Trennwände auf den Gängen mit Wegführung einrichten, das notwendige Hygienematerial wie Desinfektionsmittel und Mundschutz zur Verfügung stellen. Unser Vorteil ist ja, dass wir klein und fein sind, also eine überschaubare Veranstaltung, auf der sich die Sicherheit aller Beteiligten gut steuern und kontrollieren lässt. Wir überlegen auch, ob wir Besucher nur mit Voranmeldung oder persönlicher Einladung auf die Messe lassen. All die möglichen Maßnahmen unter dem Motto „So sicher wie nötig, so attraktiv wie möglich“ diskutieren wir zurzeit im Messeverein und Ausstellerbeirat.

Wie sieht bislang der Buchungsstand aus?
Nun, momentan halten sich viele Firmen noch bedeckt, zu groß ist die Verunsicherung. Aber gerade aufgrund des Termins als erste Fachmesse nach der Corona-Krise sehe ich eher optimistisch in die Zukunft. In diesem Jahr gibt es für viele Marktteilnehmer keine Alternative. Zumal die Intergem ideal für das Weihnachtsgeschäft liegt, an dem in diesem Jahr nach der Zwangspause im Handel sehr viel größere Erwartungen hängen werden als jemals zuvor.

www.intergem.de

 

Intergem - Messe Idar-Oberstein

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Foto: Herbert Piel (1)