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Vicenzaoro

„Auf dem richtigen Weg"

Die Vicenzaoro September bestätigte den Erfolg des im Januar erstmals getesteten Ausstellungskonzepts.

Beim Besuch der Messe, die am 9. September zu Ende ging, präsentierte sich dem Besucher die zweite Phase der Neuausrichtung anhand gleichartiger Ausstellungsbereiche. Infolge dieser Umgestaltung war der Messebesuch für die Kunden nun einfacher und produktiver, nicht zuletzt aufgrund einer Fast Lane für vorregistrierte Besucher und weiterer Verbesserungen in puncto Organisation und Service. Wie im Januar war die Veranstaltung in fünf Sparten gegliedert, verteilt auf neun Hallen.

Das neue Konzept mit dem Namen „The Boutique Show“ fand großen Anklang bei den Fachbesuchern, deren Zahl deutlich höher ausfiel als noch vor einem Jahr (+14 Prozent). Gut 40 Prozent kamen dabei aus dem Ausland, wobei die Messeausrichter den Anstieg der Einkäufer aus Nordamerika und den Vereinigten Arabischen Emiraten als wichtigste Kunden der italienischen Schmuckhersteller betonten. Während die Zahl der Deutschen unverändert war, fanden mehr Franzosen und Spanier den Weg nach Vicenza; aus Großbritannien und den russischsprachigen Ländern trafen jedoch weniger Besucher ein, wohingegen aus Hongkong, China und Südostasien positive Signale zu vermelden waren.

Konzept „The Boutique Show" 

Der neue Name fand großen Anklang.

Im Verlauf der Veranstaltung unterzeichnete der Präsident der Messegesellschaft Fiera di Vicenza, Matteo Marzotto, mehrere Kooperationsvereinbarungen – beispielsweise mit dem World Diamond Mark sowie dem italienischen Schmuckherstellerverband Federpreziosi über Berufsausbildungsmaßnahmen. Von den vielen Initiativen und Programmpunkten beeindruckte vor allem das Seminar von Paola de Luca über die messeeigene Tendenzforschungseinrichtung „Trendvision Jewellery + Forecasting“.


ELASTISCHER ARMSCHMUCK LIEGT IM TREND


Apropos: Bezüglich Tendenzen im Schmuckdesign zeigten sich auf der Messe zahlreiche Hersteller mit elastischen oder halbstarren Armschmuck-Kreationen. So etwa Fope mit „Love Nest“ (ganz aus Edelmetall), Ponte Vecchio Gioielli mit „Nobile“ (aus feinem goldenen Schlauchgeflecht mit Titanseele) oder Roberto Demeglio mit „Aura“ (aus vergoldeter Keramik, Gold und schwarzen Diamanten, mit Stahlfedern).

Zudem feierten Rubine, Smaragde und blaue Saphire ein funkelndes Comeback: Diese historischen Farbsteine der Juwelenbranche standen wieder im Mittelpunkt zahlreicher Schmuckneuheiten. Wie bei Casato, dessen Kollektion „Noor“ ganz auf Saphire oder Smaragde mit diamantenen Akzenten setzt. Oder bei Crivelli, der in der Kollektion mit dem Namen „I colori dell’oro“ – „Die Farben des Goldes“ – im Zentrum seiner Ringe große kostbare Cabochons platziert.

Die Auslagen der Vicenzaoro-Messestände bestätigten insgesamt vor allem eins: Die italienischen Schmuckhersteller überraschen ihre Kunden von Herzen gern – eine seltene und sehr geschätzte Kunst, die sie mit Kreativität, aber ohne übertriebene Höhenflüge perfektioniert haben. Die nächste Gelegenheit für verblüffende Neuheiten bietet sich am 22. Januar, wenn die Vicenzaoro January ihre Pforten öffnet.

Foto: La Presse

von Roberto Chilleri

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HourUniverse wird in den Sommer verschoben

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Die MCH Gruppe hat den Ausstellern der HourUniverse mitgeteilt, dass die Messe vom April nun in den Sommer, wahrscheinlich auf Mitte Juni, verschoben wird.

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