News
Die Werkstatt-News im April
Über die Zukunft der Edelmetalle
HM Precious Metals war in diesem Jahr erneut auf dem Zukunftsforum Edelmetalle in Frankfurt vertreten – einem der wichtigsten Netzwerktreffen der Branche. Die Veranstaltung bot eine hervorragende Plattform, um aktuelle Entwicklungen im Edelmetallmarkt zu diskutieren und den Austausch mit Partnern, Kunden und Branchenexperten zu intensivieren.
Ein besonderes Highlight war der Auftritt auf der Partnerbühne, auf der das Portfolio präsentiert wurde. Im Mittelpunkt standen dabei innovative Möglichkeiten, aus klassischen Investmentprodukten individuelle, emotional aufgeladene Edelmetallprodukte zu gestalten. Bei diesem Ansatz zeigt sich, wie sich hochwertige Edelmetalle in personalisierte Geschenkideen, Markenbotschafter oder exklusive Sondereditionen transformieren lassen – und damit völlig neue Zielgruppen und Anwendungsfelder erschließen.
Die Resonanz auf die Präsentation sowie die zahlreichen Gespräche vor Ort bestätigen, dass der Trend zu hochwertigen, personalisierbaren Edelmetallprodukten weiter wächst. Für die Teilnehmer wurde das Forum somit ein wertvoller Impulsgeber – und ein wichtiges Signal für die zukünftige Ausrichtung.
Materialsparen mit 3D
Innovationen können auch beim hohen Goldpreis helfen. Denn die 3D-Fertigung von Schmuck ist materialeffizient und hilft bei der Wirtschaftlichkeit in der Werkstatt. Durch den Einsatz von CAD-Software und additiven Fertigungsverfahren lassen sich Schmuckstücke digital entwerfen und präzise umsetzen. Spezialist auf diesem Gebiet ist der Idar-Obersteiner Industriebedarf-Anbieter Horbach, der unter anderem den neuen 3D-Drucker „Saturn 4 Ultra“ von Elegoo im Programm hat, der bis zu 50 Prozent schneller als sein Vorgänger ist und mit der „Tilt-Funktion“ arbeitet, die ein leichteres Ablösen der Resinmodelle von der Trennfolie ermöglicht.
Alternativen fürs Rhodinieren
Die anhaltend steigenden Rhodiumpreise stellen Goldschmiede und Schmuckhersteller vor wachsende Herausforderungen, da das Rhodinieren als klassischer Veredelungsschritt spürbar teurer wird. Jentner Plating Technology aus Pforzheim bietet drei praxiserprobte Elektrolyt-Alternativen an: Als Ersatz für Rhodium zur Weißgoldveredelung empfiehlt sich das Platinbad „JE18“, das einen warmweißen Glanz, hohe chemische Resistenz und gute Hautverträglichkeit bietet. Für ein tiefes, gleichmäßiges Grau-Schwarz mit brillanter Optik – als Alternative zu Schwarzrhodium – steht ein Schwarzrutheniumbad „JE12-1“ zur Verfügung, das besonders für moderne Schmuckdesigns geeignet ist. Wer hingegen ein hochdekoratives, glänzendes Finish sucht, kann auf das Palladiumelektrolyt „JE42 D“ zurückgreifen, mit dem Schichtstärken von bis zu 0,5 µm realisierbar sind. Alle drei Alternativen sind über den Online-Shop von Jentner Plating Technology erhältlich.
Feinster Schliff für höchste Ansprüche
Das Unternehmen Micromecalp vereint industrielle Erfahrung mit der Leidenschaft für die Uhrenherstellung und entwickelt spezialisierte Schleif- und Polierwerkzeuge. Mit Standorten in Frankreich und Deutschland bietet das Unternehmen Qualität „Made in Germany“ und Lösungen, die sich nahtlos in bestehende Werkzeugsysteme integrieren lassen. Micromecalp-Maschinen verbinden eine kompakte Bauweise mit hoher Präzision, die sich vor allem für die feine Bearbeitung von Uhrengehäusen und Metallarmbändern eignen. Die Produkte werden von Technikgroßhändler Beco Technic vertrieben.
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