Das Magazin für Schmuck und Uhren

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Brosche von Kazumi Nagano

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Irritiert und provoziert: Schmuck 2016

IHM / Sonderschau „Schmuck“

Für viele Künstlerinnen und Künstler, Galeristen, Sammler, Verleger und Kunsthistoriker aus aller Welt ist die Sonderschau „Schmuck“ ein fixer Termin im Kalender. Schließlich ist sie die älteste jährlich stattfindende internationale Schmuckausstellung.


Welch große Anziehungskraft die Sonderschau „Schmuck“ seit über 50 Jahren besitzt, zeigen die stetig wachsenden Bewerberzahlen aus aller Welt. Auch für dieses Jahr bewarben sich wieder über 700 Schmuckgestalter darum, ihre Arbeiten vom 24. Februar bis 1. März im Rahmen der „Handwerk & ­Design“ auf der Internationalen Handwerksmesse München (IHM) zeigen zu können. Und so war es für Peter Skubic, den diesjährigen Kurator und Juror der Sonderschau, alles andere als eine leichte Aufgabe: „Es ist anstrengend, in eineinhalb Tagen eine Auswahl aus 720 Schmuckkünstlern mit je mehreren Schmuckfotos zu treffen. Ich wollte es aber auch einmal machen und habe auf die Ein­ladung erfreut positiv reagiert“, sagt der österreichische Schmuckkünstler.

Halsschmuck von Biba Schutz

Die Benennung eines wechselnden Kurators beziehungsweise einer Kuratorin gehört zum Selbstverständnis der Sonderschau „Schmuck“ – verleiht die Person mit der persönlichen Expertise der Ausstellung doch einen sehr individuellen „Fingerabdruck“. Die Zusammenstellung von Peter Skubic wird von vielen mit Spannung erwartet, gilt der 1935 im ehemaligen Jugoslawien geborene Skubic doch als Provokateur der Szene und Pionier des künstlerischen Schmucks.

Während der „Schmuck“ werden die Arbeiten von 66 Teilnehmern aus 21 Ländern präsentiert, unter anderem von Anna Talbot (Norwegen), Felieke van der Leest (Nieder­lande), Annamaria Zanella (Ita­lien), Jaki Coffey (Irland), Bruce Metcalf und Biba Schutz (USA) sowie Kazumi Nagano (Japan).

Klassiker der Moderne

Anhänger von Felieke van der Leest

Aber nicht nur die Teilnehmer reisen für die Sonderschau aus der ganzen Welt nach München, sondern auch Besucher, Galeristen, Museumskuratoren, Sammler und Studierende. Sie alle wollen sich inspirieren lassen und die neuesten Entwicklungen im zeitgenössischen Schmuck sehen. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung ist die Verleihung des ­Herbert-Hofmann-Preises am Messesamstag: Mit dem als „Schmuck Oscar“ bezeichneten Preis werden herausragende Beiträge der Sonderschau „Schmuck“ ausgezeichnet. Ein weiteres Highlight: Jedes Jahr wird ein „Klassiker der Moderne“ mit einer Retrospektive geehrt – in diesem Jahr ist es der schottische Schmuckkünstler Peter Chang.

„Einzigartig“ in ihrer Art

Den seit über einem halben Jahrhundert andauernden Erfolg der „Schmuck“ erklärt der Leiter der Sonderschau, Wolfgang Lösche von der Handwerkskammer für München und Oberbayern: „Der internationale Vergleich und das Nebeneinander von etablierten, berühmten und jungen Goldschmieden und Schmuckkünstlern machen die Sonderschau einzigartig.“ Viele Begleitveranstaltungen, die sich um die „Schmuck“ gruppieren, runden das Angebot ab: Etwa 80 Galerien, Ateliers und Museen im Großraum München sind während der Messewoche an der zusätzlichen Programmgestaltung beteiligt. Aber auch auf der IHM selbst präsentieren etliche ­Galerien, Goldschmiede und Schmuck­gestalter sich und ihre Arbeiten.

 

Halsschmuck von Anna Talbot

Text: Christel Trimborn
Fotos: GHM - Gesellschaft für Handwerksmessen mbH

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Entfalteter Globus

Lena Grewenig

Als Tochter einer Goldschmiedefamilie pflegt die Künstlerin Lena Grewenig eine lange Tradition. Ausgebildet an der Zeichenakademie Hanau und der Städelschule in Frankfurt am Main (Meisterschülerin von Christa Näher) tauscht sie sich mit ihrer Mutter Margret regelmäßig über Techniken und Ideen aus.

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„Mauritia Mack by Leonardo“: 16.000 Euro für den Bundesverband Kinderhospiz

Charity

Mit der Charity-Schmuckkollektion „Mauritia Mack by Leonardo“ konnten im vergangenen Jahr erfolgreich 16.000 Euro für den Bundesverband Kinderhospiz e.V. eingenommen werden.

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Arild Links ist die erste Fashion Jewellery Company weltweit, die Schmuck aus dem Material geschmolzener illegaler Waffen herstellt. Nun hat die von zahlreichen Prominenten unterstütze Marke mit Changes bereits die dritte Kollektion aufgelegt.

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Der niederländische Ladenbauspezialist rät, die Zeit während der Corona-Krise zu nutzen, sein Geschäft fit für die Zeit danach zu machen.

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Mit dem Magazin-Relaunch hat im Februar hat die Goldschmiede Zeitung als Symbol der Erneuerung auch ein neues Logo bekommen. Dieses wird nun im Rahmen des GZ-Kreativ-Award 2019 zum echten Schmuckstück.

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Sie sind Paradebeispiele einer neuen Generation: sozial engagiert, umweltbewusst und modeaffin. Drei junge Frauen haben das Ziel, mit Schmuck die Welt ein bisschen schönerund besserzu machen.

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