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Weiterbildung für Uhrmacher

Geprüfter Restaurator im Uhrmacherhandwerk

Zum zweiten Mal wurde an der Bayerischen Meisterschule für das Uhrmacherhandwerk ein Kurs mit dem Abschluss „geprüfter Restaurator im Uhrmacherhandwerk“ durchgeführt.

Neun Teilnehmer aus Deutschland und der Schweiz – alle Uhrmachermeister oder mit vergleichbarem Abschluss – bildeten sich in neun Kurswochen weiter und erzielten den Abschluss „geprüfter Restaurator im Uhrmacherhandwerk“. Es war das zweite Mal, dass der Weiterbildungskurs an der Bayerischen Meisterschule für das Uhrmacherhandwerk in Würzburg angeboten wurde. Er startete im September vergangenen Jahres und beschäftigte sich mit Theorie und Praxis des Restaurator-Berufes. 

Der Kurs war in drei Teile untergliedert: Im fachübergreifenden Teil ging es um Kunst- und Kulturgeschichte, Denkmalpflege und Denkmalschutz, die Bestandsaufnahme sowie die wichtigsten Inhalte einer Dokumentation.

Nachdem dieser Teil mit einer Prüfung abgeschlossen wurde, folgte der fachspezifische Teil. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmer unter anderem mit Geschichte und Technik der Uhren, Turmuhren, Grundlagen der Astronomie und Sonnenuhren, mathematischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen sowie der Vorgehensweise bei der musealen Restaurierung und Entwicklung der Schmierstoffe. Diverse Besuche bei Würzburger Handwerkern standen auf dem Programm.

Anwendung in der Praxis 

Den Abschluss bildeten die fachpraktischen Kurswochen. Nach der Beschäftigung mit alten Techniken, wie der Anfertigung einer Spindel, dem Schmieden einer Feder oder der Herstellung verschiedener Oberflächen durch Schleifen oder Schwarzpolieren, erfolgte die komplette Restaurierung einer Spindeltaschenuhr. Das „Museum für Franken“ stellte für diesen Zweck jedem Teilnehmer eine Taschenuhr aus dem Depot leihweise zur Verfügung. Neben den Dozenten der Bayerischen Meisterschule gaben in diesem Kurs auch viele externe Spezialisten ihr Wissen weiter. 

Die Teilnehmer unternahmen mehrere Exkursionen, unter anderem eine zweitägige Fahrt nach München, wo nach einem Besuch in der Uhrmacherwerkstatt von Andreas Fritsch die Besichtigung der Uhrensammlung im Bayerischen Nationalmuseum und der Residenz auf dem Programm standen. Bei der zweiten Exkursion ging es nach Nürnberg in die Bibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie. Aber auch in Würzburg bot sich die Möglichkeit für themenbezogene Besichtigungen, etwa eine kunsthistorische Stadtführung.

Erfolgreiche Prüfung 

Für die praktische Prüfung konnte jeder der angehenden Restauratoren eine eigene Uhr mitbringen. Dafür musste ein Genehmigungskonzept erstellt werden, das eine ausführliche Beschreibung der Uhr sowie die Auflistung der geplanten Restaurierungsarbeiten beinhaltete. Der Fortbildungsprüfungsausschuss sprach hierfür eine Genehmigung aus. Die Restaurierungsarbeiten sollten nicht länger als zehn Tage dauern und wurden durch eine dreitägige Klausurprüfung abgeschlossen.

Der Abschluss des Kurses erfolgte durch die Überreichung der Diplome in einer Feierstunde. 

www.uhrmachermeisterschule.de

 

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