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Swarovski ernennt Buchbauer zum CEO

Swarovski

Swarovski hat Robert Buchbauer, den Ururenkel des Firmengründers, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Seine Ernennung ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Unternehmens.

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Swarovski ernennt Buchbauer zum CEO

Swarovski

Swarovski hat Robert Buchbauer, den Ururenkel des Firmengründers, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt. Seine Ernennung ist Teil einer umfassenden Neuausrichtung des Unternehmens.

In einer knappen Notiz teilte das österreichische Unternehmen mit, dass Buchbauer seinen derzeitigen Titel als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmens behalten wird, die von einer Gruppe von Familienmitgliedern traditionell besetzt ist. Er plant, das Unternehmen entlang einer gemeinsamen Vision, Wachstumsstrategie und Organisation neu auszurichten. Der neue Titel als CEO gibt ihm mehr Macht. Zuvor gab es nie einen richtigen Chef bei Swarovski, sondern das Unternehmen wurde von einem Vorstand aus acht Familienmitgliedern und einem Beirat aus sechs weiteren Mitgliedern geleitet. Insgesamt gehört das Unternehmen 56 Familienmitgliedern. Nun hat man Covid-19 genutzt, um Kosten zu senken und sich schlanker aufzustellen. Nadja Swarovski, gleichfalls ein Ururenkel des Firmengründers, wird von der Leitung des Ateliers Swarovski entbunden. Das Schmucklabel hatte sie 2007 als modisch orientierte Ergänzung zur Kristallmarke eingeführt. Insidern zufolge soll es aber lediglich dem Image der Marke gedient aber nie positive Zahlen geschrieben haben. Zudem soll Nadja Swarovski künftig auch nicht mehr das Branding und die Kommunikation des Unternehmens leiten. Sie bleibe weiterhin Leiterin der Swarovski-Stiftung, verantwortet die gesamten Nachhaltigkeitsanstrengungen und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Markus Langes-Swarovski ist aus dem Vorstand ausgeschieden. In Zukunft ist er Mitglied des Beirats und Vorsitzender des Verwaltungsrates. Mathias Margreiter, ein weiteres Familienmitglied, bleibt zusammen mit Buchbauer und Nadja Swarovski im nunmehr dreiköpfigen Vorstand.

 

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Garmin meldet starkes Wachstum

Garmin

Mit einem Umsatz von 856 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet, konnte Garmin das erste Quartal 2020 trotz der schwierigen Zeiten erfolgreich abschließen, wie das Unternehmen jüngst mitteilte.

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Garmin meldet starkes Wachstum

Garmin

Mit einem Umsatz von 856 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet, konnte Garmin das erste Quartal 2020 trotz der schwierigen Zeiten erfolgreich abschließen, wie das Unternehmen jüngst mitteilte. 

Die Bereiche Fitness, Marine, Outdoor und Luftfahrt wuchsen zusammen 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Gesamtbruttomarge hat sich von 59,0 Prozent im Vorjahresquartal auf nun 59,2 Prozent leicht steigern können, ebenso wie die operative Marge, die im Q1 2020 bei 20,7 Prozent liegt. Im Vorjahresquartal betrug diese 19,8 Prozent. Insgesamt erzielte das Unternehmen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis von 177 Millionen US-Dollar – 17 Prozent mehr als im gleichen Quartal des Vorjahres. „Das erste Quartal 2020 war bemerkenswert stark, worin sich die Dynamik des letzten Jahres fortsetzt", sagt Cliff Pemble, Präsident und CEO von Garmin. „Die durch die COVID-19-Pandemie verursachte wirtschaftliche Unsicherheit und die Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten betreffen jedoch so gut wie jedes Unternehmen, da stellen auch wir keine Ausnahme dar. Dementsprechend ziehen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurück. Wir sind jedoch auf lange Sicht optimistisch, da die Märkte, die wir bedienen, und die Produkte, die wir anbieten, gut positioniert sind, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein." Der Umsatz aus dem Fitnesssegment steigt im ersten Quartal um 24 Prozent an, was vor allem auf das starke Angebot im Bereich der High-End-Wearables sowie auf die Beiträge von Tacx zurückzuführen ist. Das Marinesegment liefert ein Umsatzplus von 22 Prozent, angetrieben von innovativen Seekartenplottern und fortschrittlichen Sonaren. Auch aus sportlicher Sicht verzeichnet der Produktbereich Marine im ersten Quartal besondere Erfolge: Mit Unterstützung von der Panoptix LiveScope Technologie erobern die von Garmin gesponserten Profiangler das Siegertreppchen beim 2020 Bassmaster Classic. Im Outdoor-Segment steigen die Umsätze im ersten Quartal um 14 Prozent, wobei die Tool Watches einen bedeutenden Beitrag geleistet haben. Die Umsätze aus dem Luftfahrtsegment steigen im ersten Quartal um 10 Prozent, während sie im Bereich Automotive, bedingt durch den schrumpfenden Markt der mobilen Navigationsprodukte, entsprechend um 17 Prozent sinken.

 

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| Schmuck

Facet RJC Ethical Gold zertifiziert

Facet

Die spanische Schmuckmarke Facet wurde vom Responsible Jewellery Council (RJC) für die ausschließliche Verwendung von 100 Prozent ethischem Gold in der Schmuckproduktion zertifiziert.

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Facet RJC Ethical Gold zertifiziert

Facet

Die spanische Schmuckmarke Facet wurde vom Responsible Jewellery Council (RJC) für die ausschließliche Verwendung von 100 Prozent ethischem Gold in der Schmuckproduktion zertifiziert.

Die Brillantschmuckmarke wurde als eines von weltweit nur 10 Unternehmen vom Responsible Jewellery Council als „100% CoC Ethical Gold“ zertifiziert. Nach strengster Prüfungen bestätigt damit das Unternehmen aus Barcelona erneut seine Führungsposition in der Branche. „Als Mitglied des RJC haben wir ein neues Ziel erreicht: Die Zertifizierung für die garantierte Verarbeitung von ausschließlich 100 Prozent ethischem Gold und die vollständigen Rückverfolgbarkeit unserer Gold-Lieferkette“, sagt Oliver Dünkel, Geschäftsführer von Facet Deutschland. „Mit dieser Zertifizierung wird unseren Kunden sowie den Endkonsumenten garantiert, dass in der gesamten Lieferkette kein Quecksilber freigesetzt wurde, einem der giftigsten Schadstoffe für die Meere und unsere Umwelt.“ Zur Firmenphilosophie von Facet zählen seit jeher Transparenz, Ethik, Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit. Dünkel: „Wir werden uns neue Ziele setzen und weiter daran arbeiten, zur Verbesserung der Umwelt beizutragen.“

www.facet.es

 

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Schmuckmuseum trauert um Ex-Museumsleiter Fritz Falk

Schmuckmuseum Pforzheim

Das Schmuckmuseum Pforzheim trauert um seinen ehemaligen Leiter Dr. Fritz Falk, der am 23. April verstarb.

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Schmuckmuseum trauert um Ex-Museumsleiter Fritz Falk

Schmuckmuseum Pforzheim

Das Schmuckmuseum Pforzheim trauert um seinen ehemaligen Leiter Dr. Fritz Falk, der am 23. April verstarb. 

Der Goldschmiedemeister und promovierte Kunsthistoriker prägte das kulturelle Leben der Stadt über 35 Jahre maßgeblich mit. Durch seine Sammlungspolitik legte er den Grundstein für das, was die Bestände des Hauses als renommiertes Museum für Schmuckkunst heute ausmacht, und er begründete dessen internationalen Ruf. Fritz Falk begann seine Karriere als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Schmuckmuseum 1969 und wurde 1971 dessen Leiter. Seit dieser Zeit ist es Falk gelungen, die Pforzheimer Sammlung zu einem weltweit einzigartigen Spezialmuseum auszubauen, dessen Exponate von London bis Sankt Petersburg, von Paris bis Tokio als exquisite Leihgaben gefragt sind. Antike, Renaissance und Jugendstil waren zweifellos die Schwerpunkte seiner leidenschaftlichen Sammeltätigkeit, daneben war ihm der moderne, zeitgenössische Schmuck stets ein besonderes Anliegen. Seit den 1970er Jahren fanden im Schmuckmuseum Pforzheim zahlreiche Sonderausstellungen zu diesem Thema statt. Die »Ornamenta I« im Jahr 1989 als Gesamtschau des seinerzeit aktuellen internationalen Schmuckschaffens bildete den glanzvollen Höhepunkt.  Auf dem Gebiet der historischen Schmuckkunst kuratierte er wichtige Ausstellungen zu Jugendstil oder Renaissance, ebenso zeigte er Schauen mit Schmuck außereuropäischer Kulturen. Durch die guten Kontakte des international geschätzten Experten zu den wichtigsten Museen der Welt gelang es, kostbare Schmuckstücke nach Pforzheim zu holen oder Teile der Sammlung weltweit zu präsentieren, etwa innerhalb Europas, in Australien, Japan oder Russland. Auch wenn die Ära Falk 2004 im Schmuckmuseum nach 35 Jahren zu Ende ging, bestand die Verbindung weiter. 2011 kuratierte er im Jubiläumsjahr »50 Jahre Reuchlinhaus« die Ausstellung »Serpentina – die Schlange im Schmuck der Welt«, 2016 dann »Himmlisch – Sonne, Mond und Sterne im Schmuck«. Für 2022 war eine Schau mit dem Arbeitstitel »Alles, was fliegt« geplant. Über solche Projekte hinaus gab es einen engen Kontakt, auch in Einzelfragen war sein Wissen immer wieder gefragt. In den Jahren von 1997 bis zu seinem Ausscheiden arbeitete er mit Cornelie Holzach zusammen, die 2005 seine Nachfolgerin wurde. »Fritz Falk setzte sich sehr dafür ein, dass ich die gemeinsame Linie als Leiterin fortsetzen konnte«, erinnert sie sich. »Über sein Sterben bin ich unendlich traurig. Wir waren einander freundschaftlich verbunden und haben, auch mit den anderen Kolleginnen, seinen 80. Geburtstag gemeinsam gefeiert.« Fritz Falk war Ehrenmitglied der Worshipful Company of Goldsmiths, London, und Konsultant des Russischen Museums für Ethnografie Sankt Petersburg. Er war Jurymitglied bei zahlreichen Wettbewerben moderner Schmuckkunst in verschiedenen Ländern Europas, in Japan und Russland sowie Jurymitglied bei Kunst- und Antiquitätenmessen in Amsterdam, Basel, Frankfurt, Hannover, Hamburg und München. Er starb in der Nacht zum 23. April nach kurzer schwerer Krankheit.

 

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Digital ist attraktiv: GZ-Website im Aufwind

GZ Online

Das verstärkte Digitalangebot der GZ wirkt. Durch die GZ-App und den tagesaktuellen Newsfeed wird die GZ-Website für immer mehr Branchenteilnehmer zum Muss.

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Digital ist attraktiv: GZ-Website im Aufwind

GZ Online

Das verstärkte Digitalangebot der GZ wirkt. Durch die GZ-App und den tagesaktuellen Newsfeed wird die GZ-Website für immer mehr Branchenteilnehmer zum Muss.

Innerhalb von nur neun Monaten stiegen die monatlichen Page Impressions von 25.000 auf 46.500, allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres kam es somit zu einer Steigerung von insgesamt 33 Prozent. Auch der GZ-Newsletter verzeichnet steigende Abonnentenzahlen und Öffnungsraten. Erfreulich ist auch, dass es der GZ mit ihren vielfältigen Digitalangeboten gelingt, eine junge Zielgruppe zu erreichen. Bereits 39 Prozent der User sind unter 35 Jahren.

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Arbeitsmarkt wegen Corona-Krise stark unter Druck

Kurzarbeit

Die Zahl der Kurzarbeiter ist auf 10,1 Millionen gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt. Auch die Zahl der Arbeitslosen nahm um 308.000 außerordentlich stark zu.

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Arbeitsmarkt wegen Corona-Krise stark unter Druck

Kurzarbeit

Die Zahl der Kurzarbeiter ist auf 10,1 Millionen gestiegen, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt. Auch die Zahl der Arbeitslosen nahm um 308.000 außerordentlich stark zu.

„Die Corona-Pandemie dürfte in Deutschland zur schwersten Rezession der Nachkriegszeit führen. Dadurch gerät auch der Arbeitsmarkt stark unter Druck. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind erstmals in einem April gestiegen. Die Anzeigen für Kurzarbeit steigen auf ein noch nie dagewesenes Niveau. Und die Nachfrage der Betriebe nach neuen Mitarbeitern ist regelrecht eingebrochen.“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Detlef Scheele, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg. Die Arbeitslosenzahl ist von März auf April infolge der Corona-Krise außerordentlich kräftig um 308.000 auf 2.644.000 gestiegen. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse wird für den April ebenfalls ein starker Zuwachs von 373.000 im Vergleich zum Vormonat errechnet. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl um 415.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote steigt um 0,7 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent. Im März und bis zum 26. April 2020 wurden bei den Agenturen für Arbeit 751.000 Anzeigen für Kurzarbeit erfasst für insgesamt bis zu 10,1 Millionen Personen. Das heißt aber nicht, dass diese Menschen schlussendlich auch alle kurzarbeiten werden. Nichts desto trotz ist das eine im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten nie da gewesene Zahl und übersteigt noch um ein Vielfaches die Zahl der Anzeigen während der Großen Rezession 2008/2009. Im gesamten „Krisenjahr“ 2009 gingen bei den Agenturen für Arbeit Anzeigen für 3,3 Millionen Menschen ein.

 

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BVJ: Trauringmarkt in der Warteschleife

Eheschliessungen

Die Beschränkungen in Corona-Zeiten drücken die Zahl der Eheschließungen in Deutschland. Für Juweliere und Schmuck-Fachgeschäfte bedeutet dies eine zusätzliche Belastung im Geschäft mit Trauringen und Brautschmuck. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) vor dem für Hochzeiten sonst so beliebten Monat Mai hin.

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BVJ: Trauringmarkt in der Warteschleife

Eheschliessungen

Die Beschränkungen in Corona-Zeiten drücken die Zahl der Eheschließungen in Deutschland. Für Juweliere und Schmuck-Fachgeschäfte bedeutet dies eine zusätzliche Belastung im Geschäft mit Trauringen und Brautschmuck. Darauf weist der Handelsverband Juweliere (BVJ) vor dem für Hochzeiten sonst so beliebten Monat Mai hin. 

„Wenn Feiern und Gottesdienste verboten, Gastronomie und Hotels geschlossen sind, gerät für viele die Hochzeitsplanung aus den Fugen. Zig-Tausende Hochzeiten wurden bereits verschoben", so BVJ-Präsident Stephan Lindner. Die Mai-Saison für Trauringe und Brautschmuck fällt damit für uns weitgehend ins Wasser. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Gerade jetzt gilt es, die Trauringpaare nicht allein zu lassen. Gravuren können für künftige Termine geändert werden, die Trauringe können trotzdem gefertigt werden. Was fehlt ist ein Planungshorizont. Mit einem Fahrplan für weitere Lockerungen im öffentlichen Leben und konkrete Termine für die Öffnung von Hotels, Veranstaltungsräumen und Gaststätten wäre eine große Last von den Paaren genommen." Dank hoher Anstrengungen und Investitionen des Handels in einen wirksamen Schutz von Kunden und Mitarbeitern ist der Trauringkauf auch in Corona-Zeiten problemlos möglich, so der Verband. Durch Masken bei Mitarbeitern und Kunden, Schutzscheiben beispielsweise im Kassenbereich, Sicherheitsabstände und limitierten Zutritt stellen Juweliere den vorgeschriebenen Infektionsschutz sicher. „Die Desinfektion anprobierter Schmuckstücke versteht sich von selbst. Vor allem junge Paare nehmen sich für Entscheidung und eingehende Beratung viel Zeit. Die Juweliere stellen sicher, dass dabei alle Hygieneanforderungen eingehalten werden", so Lindner. „Der Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter hat höchste Priorität." In den Monaten Mai und Juni finden bundesweit normalerweise bis zu 100.000 Trauungen statt. In den Wochen davor verzeichnen Juweliere und Trauringstudios regelmäßig einen deutlichen Anstieg beim Verkauf von Ringen und Brautschmuck. Nur 2 von 100 Paaren verzichten auf Trauringe und wählen andere Schmuckstücke als Symbol der Verbindung. In diesem Jahr haben viele Paare jedoch ihre Hochzeit verschoben. Zudem führen seit März nicht mehr alle Standesämter Trauungen durch, andere arbeiten nur noch bereits bestätigte Termine ab und nehmen keine neuen Termine mehr an. Das Geschäft mit Trauringen und Brautschmuck verläuft dementsprechend in diesem Jahr weiterhin verhalten. Lindner: Die Branche befindet sich in der Warteschleife, aber die Hoffnung bleibt, dass sich die Paare dann umso mehr auf das Aussuchen freuen. Wenn die Feier aufgrund der Auflagen zum Infektionsschutz kleiner ausfallen muss, dürfen vielleicht die Ringe etwas Besonderes sein!" Grundsätzlich hielt der Trend zur Eheschließung in den vergangenen Jahren auch in 2019 weiterhin an. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes gaben sich im letzten Jahr 416.300 Paare das Ja-Wort – 10 Prozent mehr als noch vor 10 Jahren. Das Rekordjahr 2018 mit fast 450.000 Trauungen markiert dabei einen langjährigen Höhepunkt, der auch durch die Einführung der Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare begünstigt wurde.

www.bv-juweliere.de

 

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„Wir sind optimistisch!“

Stimmen aus der Branche

Wie waren die ersten Tage nach dem Ende des Shutdowns? Uhrmachermeister Olaf Bormann vom Watchtower in Minden blickt zuversichtlich in die Zukunft.

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„Wir sind optimistisch!“

Stimmen aus der Branche

Wie waren die ersten Tage nach dem Ende des Shutdowns? Uhrmachermeister Olaf Bormann vom Watchtower in Minden blickt zuversichtlich in die Zukunft. 

GZ: Was waren Ihre Beobachtungen in den ersten anderthalb Wochen der Wiedereröffnung?
Olaf Bormann: Die erste Woche war recht gut, eigentlich völlig normal. Ich hatte das Gefühl, die Leute hatten einen gewissen Nachholbedarf. Es gab viel Service, Batteriewechsel ohne Ende. Es waren aber auch richtig viele Verkäufe dabei. In der zweiten Woche waren die Leute ein wenig verhaltener, viele nervt die Maskenpflicht – die im Übrigen die meisten Kunden und auch ich für sinnlos halten. Es ist aber nicht so, dass der Laden leer stünde, wir haben gut zu tun. 

In welchem Bereich fanden die Verkäufe vor allem statt?
Das waren vor allem Uhren im mittleren Preisbereich, zum Beispiel von Sternglas oder Junkers. Es wurden mehr Uhren als Schmuck gekauft. Man weiß die Zeit wieder zu schätzen (lacht). In unserem Trauringstudio hatten wir Anfang dieser Woche wieder Paare da, die sich Trauringe ausgesucht haben. Alle Ringe wurden zunächst ohne Gravur bestellt, da man erstmal abwarten will, wann die Feier in dem Rahmen stattfinden kann, den sich die Brautpaare vorstellen. Die Gravur werden wir dann später noch durchführen, wenn der Termin steht. 

Wie sehen Sie die Zukunft?
Natürlich haben wir nicht unerhebliche Verluste eingefangen während der einmonatigen Schließung unseres Geschäfts. Das tut schon weh. Da hilft die Soforthilfe nicht wirklich. Ich denke aber, es wird weitergehen und sich auf ein verhaltenes Normalniveau einpendeln. Wir sind insgesamt optimistisch.

 

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WGC: Investoren treiben Goldnachfrage

Goldpreis

Die Goldnachfrage stieg im ersten Quartal um ein Prozent auf 1.083,8 Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum, getrieben vor allem durch Investoren. Die Schmucknachfrage nach Gold hingegen brach um 39 Prozent ein. Das berichtet der World Gold Council WGC.

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WGC: Investoren treiben Goldnachfrage

Goldpreis

Die Goldnachfrage stieg im ersten Quartal um ein Prozent auf 1.083,8 Tonnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum, getrieben vor allem durch Investoren. Die Schmucknachfrage nach Gold hingegen brach um 39 Prozent ein. Das berichtet der World Gold Council WGC.

Die weltweite COVID-19-Pandemie hat die Nachfrage nach Gold in sicheren Häfen angeheizt und die deutliche Schwäche der Schmucknachfrage ausgeglichen. Der Ausbruch des Coronavirus war laut WGC der größte Einflussfaktor auf die Goldnachfrage. Als sich das Ausmaß der Pandemie - und ihre möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen - abzeichnete, suchten die Anleger nach sicheren Häfen. Gold-Backed-ETFs (Gold-ETFs) verzeichneten enorme Zuflüsse (+ 298 t), was die weltweiten Bestände an diesen Produkten auf ein neues Rekordhoch von 3.185 t brachte. Die Gesamtinvestitionen in Barren und Münzen gingen auf 241,6 t (-6% im Jahresvergleich) zurück. Die Nachfrage nach Barren sank um 19% (auf 150,4 t), dafür stiegen die die Verkäufe von Goldmünzen an Privatanleger um 36% auf 76,9 t. Wenig überraschend sank die Nachfrage nach Schmuck aufgrund der weltweiten Shutdowns, sie fiel im Jahresvergleich um 39% auf ein Rekordtief von 325,8 t. Dies liegt 42% unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 558,1 t. Der Wert der weltweiten Nachfrage sank im Jahresvergleich um 26% auf ein 10-Jahrestief von 16,6 Mrd. US-Dollar, trotz eines vierteljährlichen durchschnittlichen Goldpreises von 1.582,8 US-Dollar je Unze. Fast ausnahmslos verzeichneten die Schmuckmärkte auf der ganzen Welt Verluste im Jahresvergleich, da die Auswirkungen des Coronavirus die Folgen der hohen und stark steigenden Goldpreise noch verstärkten. Chinas Schmucknachfrage im ersten Quartal ging im Jahresvergleich um 65% auf 64 t zurück. Der COVID-19-Ausbruch, der im Januar einen bedeutenden Einfluss hatte, senkte die Schmucknachfrage auf den niedrigsten Stand seit mehr als 13 Jahren. Die Schmucknachfrage in Europa war schwach, zweistellige Rückgänge an der Tagesordnung. Die Nachfrage im ersten Quartal fiel im Jahresvergleich um 15% auf ein Rekordtief von 10,8 t. Es überrascht nicht, dass die Verluste in Italien (-22% im Jahresvergleich) und im Vereinigten Königreich (-20% im Jahresvergleich) am stärksten ausgeprägt waren. In Deutschland fiel die Nachfrage der Schmuckindustrie nach dem gelben Edelmetall um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien waren bereits im Januar und Februar schwach, bevor COVID-19 im März die Wirtschaft lähmte. Die Zentralbanken kauften weiterhin Gold in erheblichen Mengen, wenn auch zu einem niedrigeren Kurs als im ersten Quartal 2019: Die Nettokäufe beliefen sich auf 145 t (-8% im Jahresvergleich). Das Virus verursachte zudem eine Störung der Goldversorgung: Die Minenproduktion fiel auf ein Fünfjahrestief von 795,8 t (-3% im Jahresvergleich).

 

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Foto: FXQuadro/Shutterstock

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ifo Institut: Viele Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht

Umfrage

Viele deutsche Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht durch die Coronakrise. Das geht aus der April-Umfrage des ifo Instituts hervor.

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ifo Institut: Viele Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht

Umfrage

Viele deutsche Unternehmen sehen ihre Existenz bedroht durch die Coronakrise. Das geht aus der April-Umfrage des ifo Instituts hervor.

Nur ein Drittel der befragten Firmen sagten, sie könnten drei Monate oder kürzer überleben, wenn die pandemiebedingten Einschränkungen noch für längere Zeit bleiben würden. Sechs Monate oder kürzer könnten etwas mehr als die Hälfte durchhalten. „Das sind beunruhigende Zahlen, die auf eine kommende Pleitewelle hindeuten“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo Befragungen. Besonders kritisch war die Lage im April im Einzelhandel: 44,9 Prozent der Unternehmen antworteten, sie könnten maximal drei Monate durchhalten. Und insgesamt können 63,2 Prozent der Einzelhändler nach eigenem Bekunden höchstens ein halbes Jahr überstehen. Bei den Dienstleistern haben 31,3 Prozent ein Vierteljahr oder weniger bis zum Aus. Und insgesamt müssen 56 Prozent der Dienstleister spätestens nach einem halben Jahr die Pleite anmelden. Etwas stabiler ist die deutsche Industrie: 24,8 Prozent der Firmen haben Kraft für ein Vierteljahr. Nach einem halben Jahr oder früher müssen 48 Prozent der Industrie-Unternehmen ihr Geschäft aufgeben.

 

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ifo Institut: Wirtschaftsleistung bricht um 16 Prozent ein

Umfrage

Während der Corona-Schließungen ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 16 Prozent eingebrochen. Das ergibt eine Auswertung der ifo-Umfragen im April unter etwa 8800 Unternehmen aus nahezu allen Branchen.

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Foto: Baur/Shutterstock

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ifo Institut: Wirtschaftsleistung bricht um 16 Prozent ein

Umfrage

Während der Corona-Schließungen ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 16 Prozent eingebrochen. Das ergibt eine Auswertung der ifo-Umfragen im April unter etwa 8800 Unternehmen aus nahezu allen Branchen.

„Damit dürfte das Bruttoinlandsprodukt bereits im ersten Vierteljahr um 1,9 Prozent gesunken sein und dann im zweiten um 12,2 Prozent einbrechen“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo-Konjunkturprognosen. „Insgesamt dürfte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um kalenderbereinigt 6,6 Prozent schrumpfen; berücksichtigt man die vergleichsweise vielen Arbeitstage, verringert sich der Rückgang auf 6,2 Prozent.“ Wollmershäuser ergänzt: „Zurück zum Zustand vor Corona sind wir erst Ende 2021. Dann werden wieder so viele Waren und Dienstleistungen produziert wie in einer Situation ohne Coronakrise. Das Bruttoinlandsprodukt muss dafür im Jahre 2021 um 8,5 Prozent zunehmen.“

 

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In Memoriam Gerhard Klausmann

In Memoriam

Der langjährige Mitarbeiter des Verkauf Innendienstes des Verpackungsspezialisten Ch. Dahlinger aus Lahr, ist Anfang April an den Folgen des Coronavirus gestorben, wie das Unternehmen jetzt mitteilte.

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| Wirtschaft

In Memoriam Gerhard Klausmann

In Memoriam

Der langjährige Mitarbeiter des Verkauf Innendienstes des Verpackungsspezialisten Ch. Dahlinger aus Lahr, ist Anfang April an den Folgen des Coronavirus gestorben, wie das Unternehmen jetzt mitteilte. 

„Für die Geschäftsführung und alle Kollegen ist sein Tod ein unfassbarer Verlust“, schreibt Dahlinger. Gerhard Klausmann begann 1978 bei Ch. Dahlinger seine Ausbildung zum Industriekaufmann und übernahm im Verkaufsinnendienst die Beratung von Kunden in Deutschland, Niederlande, Österreich und einigen Nordeuropäischen Ländern. Mehr als 40 Jahre war er der konstante und kompetente Ansprechpartner für Juweliere und Goldschmiede und das vertraute Gesicht auf Messen in diesen Ländern. Gerhard Klausmann brachte sich seit 1992 als Betriebsrat für die Belange seiner Kollegen ein und wurde von ihnen seit 2010 durchgehend zum Betriebsratsvorsitzenden gewählt. „Ch. Dahlinger verliert nicht nur einen herausragenden, langjährigen Mitarbeiter, dem viel zu verdanken ist, sondern auch einen liebenswerten, positiv denkenden und humorvollen Menschen, der sich stets für seine Mitmenschen interessierte und einsetzte“, so der Verpackungsspezialist weiter. Klausmann hinterlässt auch in der Branche eine große Lücke.

 

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Jentner bietet Sicherheitspaket

Jentner

Der Pforzheimer Galvanikspezialist Jentner unterstützt die Branche mit Hygieneartikeln wie beispielsweise hauseigene Desinfektionsmitteln.

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Jentner bietet Sicherheitspaket

Jentner

Der Pforzheimer Galvanikspezialist Jentner unterstützt die Branche mit Hygieneartikeln wie beispielsweise hauseigene Desinfektionsmitteln. 

Nicht nur, aber vor allem in Zeiten von Corona, hat das Thema Sicherheit für die Pforzheimer Firma Jentner Plating Technology einen großen Stellenwert. So ist die Desinfektionslösung JE800 ein hochwirksames Mittel zur Desinfektion von Händen und Gegenständen. Hergestellt wird es nach einer WHO-Empfehlung auf der Basis von Isopropanol, einem der in Krankenhäusern, Arztpraxen, in der Elektronik- oder Medizintechnik am häufigsten eingesetzten Desinfektionsmittel. Verfügbar sind Kanister von einem, zwei oder zehn Litern. Eines weiteres Tool, um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten, ist das Jentner Safety Kit. Neben einem Paar Arbeitshandschuhe enthält es eine Schutzbrille sowie eine Atemschutzmaske EN149:2001 FFP2. Weitere Neuheiten und News finden sie auf der frisch überarbeiteten Homepage:

shop.jentner.de/Arbeitsschutz/

 

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Foto: Peeradontax/Shutterstock

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Verwerfungen zwischen den Einkaufslagen

Einzelhandel

Das Einzelhandelsinstitut EHI hat in einer Stichprobe in drei Städten in NRW die Quote der geöffneten Ladengeschäfte in den zentralen Einkaufslagen der Innenstädte ermittelt.

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Foto: Peeradontax/Shutterstock

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Verwerfungen zwischen den Einkaufslagen

Einzelhandel

Das Einzelhandelsinstitut EHI hat in einer Stichprobe in drei Städten in NRW die Quote der geöffneten Ladengeschäfte in den zentralen Einkaufslagen der Innenstädte ermittelt. 

Von den insgesamt ca. 400 Handelsunternehmen hatten am vergangenen Mittwoch knapp 76 Prozent wiedereröffnet. Die geltende Größenbeschränkung auf 800 qm Verkaufsfläche wirkt sich dabei deutlich auf die Quote je Einkaufsstraße und Branche aus. In Neuss sind aufgrund des eher kleinstrukturierten Handelsbesatzes auf der Krefelder Straße bis hin zum Markt 89 Prozent der Läden offen. Dagegen finden sich auf den Einkaufsmeilen in Köln – deutschlandweit regelmäßig am meisten frequentiert – Hohe Straße und Schildergasse nur 53 Prozent offene Geschäfte. Speziell die großen von Filialisten betriebenen Flächen über 800 qm bleiben geschlossen. Bielefeld bewegt sich dabei im Mittelfeld. Die Schwankungen zwischen den Branchen sind deutlich geringer. Textil- und Schuhhändler haben nur zu rund 70 Prozent offen. Oftmals sind hier großflächige Geschäfte vorzufinden, die in normalen Zeiten durch breite Sortimente und großzügige Präsentationen zum Konsum einladen, aber nun geschlossen sind. Da diese Branchen zwischen 40–50 Prozent der Geschäfte stellen, ziehen sie den Gesamtdurchschnitt deutlich herunter. Lebensmittelgeschäften haben zu 90 Prozent geöffnet, lediglich Spezialitätengeschäfte wie Chocolatiers oder Käsefachgeschäfte haben nicht geöffnet. Telekommunikationsanbieter oder auch Schmuck- und Uhrenhändler haben eine hohe Öffnungsquote von knapp unter 80 Prozent. Hier wirkt die kleinteilige Struktur der Anbieter in diesen Branchen.

 

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Foto: Stephan Schlachter/Shutterstock

| Wirtschaft

Shopping-Center starten wieder

Einzelhandel

EHI veröffentlicht Shopping-Center Report .Im Zuge der schrittweisen Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem Lockdown geht auch ein Großteil der Shopping Center wieder an den Start.

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Foto: Stephan Schlachter/Shutterstock

| Wirtschaft

Shopping-Center starten wieder

Einzelhandel

EHI veröffentlicht Shopping-Center Report .Im Zuge der schrittweisen Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem Lockdown geht auch ein Großteil der Shopping Center wieder an den Start. 

Fast 500 großflächige Shopping-Center werden in Deutschland betrieben. Das sind sechs mehr als noch im Vorjahr, so die Ergebnisse des aktuellen Shopping-Center-Report 2020 des Einzelhandelsinstituts EHÌ. Doch durch Covid-19 hat sich die Lage verändert, sodass in diesem Jahr – Stand heute – nur vier von vormals neun geplanten Neueröffnungen bis zum Jahresende realisiert werden. Auch wochenlange Schließungen der Shopping-Center und daraus resultierende Umsatzausfälle sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Verteilung der Lasten auf Mieter und Vermieter werden sich noch lange auf den Shopping-Center-Markt auswirken. „Gerade jetzt ist es wichtig, sich zwischen Stadt, Investoren, Vermietern, Handel und den vielen weiteren Betroffenen über die Datenlage auszutauschen“, so EHI Handelsexperte Marco Atzberger. Wegen der ausgefallenen Umsätze durch Covid-19 Schließungen müssen die Planungen, die noch im Januar für Projektentwickler und Betreibergesellschaften im Fokus standen, neu ausgerichtet werden. Revitalisierung, Übernahme bestehender Einkaufszentren und Mixed-Use sowie Quartiersentwicklungen standen hier bislang auf der Agenda. In 42 Shopping-Centern bundesweit wird nach aktuellem Stand der EHI-Recherchen bereits heute oder demnächst saniert, renoviert und modernisiert. Nach wie vor ist dabei aber eine Zweiteilung des Marktes zu beobachten: Während das Angebot an hochwertigen Shopping-Centern in Top-Städten weiterhin äußerst begrenzt ist, wurden Shopping-Center an B-Standorten eingehenden Prüfungen unterzogen und wieder stärker gehandelt. Fachmärkte und Fachmarktzentren bleiben das dynamischste Einzelhandelsimmobiliensegment: Mit einem Marktanteil am Investmentmarkt von 44 Prozent blieben sie nahezu unverändert auf dem Niveau der Vorjahre (plus 1,0 Prozent gegenüber 2018)

 

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Foto: Gian Marco Castelberg

| Events

Baselworld: „Das Prestige ist weg!“

Baselworld

Uhrenpapst und Chef der Uhrensparte der LVMH Group sowie Präsident von Hublot Jean-Claude Biver sieht keine Zukunft für eine „Mittelklasse-Baselworld“, wie er in einem Interview mit dem Regionaljournal Basel Baselland des SRF sagte.

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Foto: Gian Marco Castelberg

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Baselworld: „Das Prestige ist weg!“

Baselworld

Uhrenpapst und Chef der Uhrensparte der LVMH Group sowie Präsident von Hublot Jean-Claude Biver sieht keine Zukunft für eine „Mittelklasse-Baselworld“, wie er in einem Interview mit dem Regionaljournal Basel Baselland des SRF sagte. 

Jean-Claude Biver antwortete auf die Frage, ob er sich eine Mittelklasse-Baselworld vorstellen könnte: „Nein, das glaube ich nicht. Das Prestige ist weg, weil die Hauptkunden weg sind. Es gibt keine Anziehungskraft mehr. Die Messe mag noch Baselworld heißen, aber das ist eine leere Hülse.“ Er glaubt, die Baselworld sei tot, außer sie erfinde sich neu. Er monierte, dass die Uhrenfirmen in der Vergangenheit vom Messe-Management nicht wie Könige behandelt worden seien und zudem die Abstimmung mit dem Genfer Salon über viele Jahre vernachlässigt wurde. Die scheinbar fehlende Terminabstimmung mit den Uhrenfirmen für die auf Ende Januar verschobene Baselworld sowie die geforderte Kostenbeteiligung wären für die großen Marken letztlich ausschlaggebend für den Ausstieg gewesen. Er bedauert das Ende der Baselworld sehr, habe es aber kommen sehen.

 

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| Uhren

Schweizer Uhrenindustrie: Einbruch im März

Schweizer Uhrenindustrie

Die Schweizer Uhrenexporte gingen im März um 21,9% auf 1,4 Milliarden Franken zurück. Das teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH mit. Obwohl der Schrumpfungsprozess sehr deutlich ausfiel, rechnet der Verband mit einer weiteren, deutlichen Verschlechterung im April.

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Schweizer Uhrenindustrie: Einbruch im März

Schweizer Uhrenindustrie

Die Schweizer Uhrenexporte gingen im März um 21,9% auf 1,4 Milliarden Franken zurück. Das teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH mit. Obwohl der Schrumpfungsprozess sehr deutlich ausfiel, rechnet der Verband mit einer weiteren, deutlichen Verschlechterung im April. 

Denn der Niedergang fiel geringer aus, als der Umsatzrückgang in einigen der Hauptabsatzmärkte. Der Volumenrückgang (-43,1%) ist laut FH repräsentativer für die reale Lage des globalen Uhrenmarktes. Stahluhren verzeichneten mit einem Minus bei der abgesetzten Menge von 50 Prozent neben Edelmetalluhren den stärksten Umsatzverlust, der sich erheblich auf das Gesamtergebnis auswirkte. Die Zahl der exportierten Uhren fiel im März um fast 700.000 Einheiten auf 900.000. Während sich Uhren mit einem Preis von über 3.000 Franken (Exportpreis) etwas besser entwickelten, verzeichneten alle anderen Preissegmente einen starken Wert- und Mengenrückgang. Die meisten Märkte schrumpften im März deutlich, wobei Italien beispielsweise mit minus 57,6% das Feld anführte. Entgegen allen Erwartungen verzeichneten einige führende Märkte jedoch einen deutlichen Anstieg und sogar eine Beschleunigung ihres bisherigen Wachstums. Die Vereinigten Staaten (+ 20,9%) waren das auffälligste Beispiel. Uhren mit einem Preis von über 3.000 Franken konnten dort stark zulegen - ein seit Jahresbeginn sehr dynamischer Markt. Vielleicht wollte der Handel hier auch erwarteten Logistikproblemen durch Corona und den Lockdown vorweggreifen. China (+ 10,5%) verzeichnete ebenfalls ein solides Wachstum, nachdem die Verkäufe im Februar um die Hälfte geschrumpft war. Das resultiert wahrscheinlich auf einem vom Handel erwarteten Anstieg des Inlandsverbrauchs nach dem Ende des Lockdowns und Wiedereröffnung des Einzelhandels. Obwohl sehr schlecht, war das Ergebnis für Hongkong (-41,3%) noch weit vom tatsächlichen Rückgang der Verkäufe in lokalen Geschäften entfernt und spiegelt teilweise die herausfordernde Situation der Reexportmärkte in der Region wider.

 

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HDE warnt vor Pleitewelle

Einzelhandel

Bis zu 50.000 Geschäfte aus dem Nonfoodhandel müssen laut dem Einzelhandelsverband HDE wahrscheinlich in Folge des Coronavirus aufgeben.

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HDE warnt vor Pleitewelle

Einzelhandel

Bis zu 50.000 Geschäfte aus dem Nonfoodhandel müssen laut dem Einzelhandelsverband HDE wahrscheinlich in Folge des Coronavirus aufgeben. 

Allein der vierwöchige Shutdown habe die Geschäfte im Nichtlebensmittel-Einzelhandel mehr als 30 Milliarden Umsatz gekostet. Die erste Woche der Wiedereröffnung war von einem verhaltenen Kaufinteresse geprägt. Die Angst vor Arbeitslosigkeit und die gesunkenen Einkommen aufgrund des Kurzarbeitergelds verdirbt den Kunden die Kauflust. Das Eigenkapital vieler Händler sei zudem bereits aufgezehrt. Und: Viele Vermieter, insbesondere institutionelle, seien nicht zur Stundung oder Minderung der Mieten bereit, oder forderten dafür auch noch horrende Verzugszinsen. „Wir fürchten sehr, dass die Innenstädte nach der Krise nicht mehr so aussehen werden wie vor der Krise - und viele Läden fehlen", sagte der HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der HDE und auch Politiker fordern mittlerweile Einkaufsgutscheine für stationäre Geschäfte, um den privaten Verbrauch zu stimulieren.

 

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Rauschmayer unterstützt Handel mit Masken

Rauschmayer

Der Pforzheimer Trauringspezialist Rauschmayer stellt exklusiv für die Juwelierbranche Masken, Desinfektionsmittel und Schutzwände zur Verfügung.

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Rauschmayer unterstützt Handel mit Masken

Rauschmayer

Der Pforzheimer Trauringspezialist Rauschmayer stellt exklusiv für die Juwelierbranche Masken, Desinfektionsmittel und Schutzwände zur Verfügung. 

Noch steckt die Welt mittendrin im Kampf gegen die Ansteckung mit dem Corona-Virus. Viel wird momentan über Gesichtsmasken zum Schutz diskutiert, in Deutschland sind sie seit Montag Pflicht beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln. „Wir möchten einen Beitrag leisten für eine möglichst schnelle Erholung aus der Corona Krise, sowohl für die Gesundheit unsere Kunden als auch für unsere eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Geschäftsführer Chris Roy Rauschmayer. „Wir haben es in kürzester Zeit geschafft, eine stabile Lieferkette für medizinische Schutzprodukte aufzubauen - mit Zertifizierung und vor allen Dingen zu einem fairen Preis. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die normalerweise im Schmuckgeschäft tätig sind, konnten so auch ohne Kurzarbeit auskommen. Wir möchten gerne die Neueröffnung in der uns nahestehenden Juwelierbranche unterstützen und sicherer machen. Denn das oberste Ziel ist, nie wieder schließen zu müssen. Für die Juwelierbranche stellen wir daher exklusiv einen Gutschein über fünf Prozent für den Maskeneinkauf zur Verfügung.“ Der Gutscheincode für den Kauf im eShop www.masken-grosshandel.de lautet NIEWIEDER05. Ab sofort können nicht nur Masken über diesen Shop bestellt werden, sondern ebenfalls Spuckschutz-Trennwände und Desinfektionsmittel. Für den Wiederverkauf an Endkonsumenten bietet Rauschmayer ein Tisch-Display plus 250 x FFP-Masken an. Rauschmayer hat sich frühzeitig um die Beschaffung medizinisch geprüfter Masken bemüht und eine Lieferlogistik aufgebaut, die es dem Schmuckunternehmen nun ermöglicht, Juweliere entsprechend auszustatten. Eine große Anzahl an Masken wurde zudem auch an Pflegeheime gespendet.

https://rauschmayer.com/

 

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HDE: Coronaschecks sollen Konsum stimulieren

Einzelhandel

Um die auf einem historischen Tiefststand verharrende Konsumstimmung und somit die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln, schlägt der Handelsverband Deutschland (HDE) Coronaschecks in Höhe von 500 Euro je Einwohner vor.

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HDE: Coronaschecks sollen Konsum stimulieren

Einzelhandel

Um die auf einem historischen Tiefststand verharrende Konsumstimmung und somit die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln, schlägt der Handelsverband Deutschland (HDE) Coronaschecks in Höhe von 500 Euro je Einwohner vor.

„Die Binnenkonjunktur war über die letzten Jahre der Stabilitätsanker für die gesamte Volkswirtschaft. Das kann auch nach Corona wieder gelingen. Wenn die Bundesregierung einen starken Konsumimpuls setzt“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der HDE schlägt Coronaschecks in Höhe von 500 Euro für jeden Bürger vor. Angesichts der weltweiten Einschränkungen aufgrund des Coronavirus sei der Export mit hohen Unsicherheiten belastet. Umso mehr müsse es darum gehen, zumindest die Binnenkonjunktur zu stabilisieren. Die private Konsumnachfrage sei auch deshalb ein wichtiger Impulsgeber für die Gesamtwirtschaft, weil sie auch in vorgelagerten Wirtschaftsstufen für Belebung sorge. Starten sollte die Ausgabe der Coronaschecks nach Auffassung des HDE, sobald die Infektionsrisiken durch das Coronavirus beherrschbar geworden sind und sich weite Bereiche der Wirtschaft auf die Rückkehr zur Normalität vorbereiten. „Wir brauchen dann ein starkes Aufbruchssignal für Verbraucher und Unternehmen – auch zur Verbesserung der Stimmung“, so Genth weiter. Ein staatlicher Konsumimpuls von 500 Euro je Einwohner würde einen gesamtwirtschaftlichen Nachfrageschub von bis zu 40 Milliarden Euro auslösen, der sich durch Multiplikatoreffekte weiter verstärkt. Von den Coronaschecks sollten alle Bürger gleichermaßen profitieren. Deshalb sollten diese auch nicht mit anderen Transfers verrechnet werden. Nach dem HDE-Konzept könnten Arbeitnehmer das Geld über die Lohnabrechnung erhalten, wobei über die Anzahl der Kinderfreibeträge auch Minderjährige erfasst werden könnten. Die Finanzämter würden dann eine Erstattung an die Arbeitgeber vornehmen. Für Rentner schlägt der HDE eine Auszahlung über die Rentenkasse, für Transferempfänger über die Arbeitsämter vor. Für Freiberufler, Selbständige, andere Unternehmer und sonstige Personen könnte laut HDE ein ähnliches Antrags- und Auszahlungsverfahren helfen, wie es bereits für die Soforthilfen an Soloselbständige entwickelt wurde.

www.einzelhandel.de/coronaschecks

 

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Silber schwächer als Gold

Silberproduktion

Das Silberangebot dürfte in diesem Jahr weiter sinken, berichtet Heraeus. Trotzdem entwickelt sich das Industriemetall schwächer als Gold.

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Silber schwächer als Gold

Silberproduktion

Das Silberangebot dürfte in diesem Jahr weiter sinken, berichtet Heraeus. Trotzdem entwickelt sich das Industriemetall schwächer als Gold.

Die Silberproduktion der Minen sank nach Angeben im neuesten „World Silver Survey“ des Silver Institute im letzten Jahr um 1% auf 836,5 Mio. Unzen (26.018,1 t) und war damit das vierte Jahr in Folge rückläufig. Für 2020 wird, verglichen mit dem Vorjahr, ein Rückgang um weitere 5% auf 797,8 Mio. Unzen (24.814,4 t) erwartet. Das Angebot dürfte um 4% auf 978,1 Mio. Unzen (20.422,3 t) sinken und damit das niedrigste Niveau seit 2009 erreichen. Es überrascht nicht, dass für die meisten Märkte ein Nachfragerückgang erwartet wird. Die Silbernachfrage der Industrie dürfte um 7% auf 475,4 Mio. Unzen (14.786,6 t) sinken. Das Silver Institute erwartet allerdings, dass dieser Rückgang durch einen Anstieg der Nachfrage nach Barren und Münzen um 16% zum Teil ausgeglichen wird, da das Interesse der Privat-anleger 2019 stark war. Dennoch genügten die Käufe von Privatanlegern (inklusive der sich auf Rekordniveau befindlichen ETF-Bestände) nicht, um zu einer anhaltend besseren Entwicklung des Silberpreises im Vergleich zum Goldpreis zu führen. Silber könnte sich daher trotz eines historisch hohen Gold/Silber-Ratio weiterhin schwächer als Gold entwickeln. www.heraeus.com

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China: Goldschmuckverkäufe unter Druck

Heraeus

In Zeiten von Corona büßt Goldschmuck in China seinen Glanz ein, berichtet Heraeus.

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China: Goldschmuckverkäufe unter Druck

Heraeus

In Zeiten von Corona büßt Goldschmuck in China seinen Glanz ein, berichtet Heraeus.

In China verzeichnete der Schmuckabsatz im Januar und Februar unter allen Sektoren (einschließlich Autos) den drastischsten Einbruch. Der Absatz von Gold- und Silberschmuck brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 41% ein (Quelle: Nationale Statistikbehörde Chinas). Sollten Geschäftsschließungen und nationale Ausgangssperren nicht schon ausreichend genug sein, um die Nachfrage zu dämpfen, kommt nun erschwerend ein hoher Goldpreis hinzu, der in der Zeit der wirtschaftlichen Abschwächung von einem Allzeithoch zum nächsten sprang. Dennoch wird für März und April eine moderate Erholung der Verbrauchernachfrage erwartet. Im März belief sich das Handelsvolumen von Au9999 (ein Indikator für die physische Goldnachfrage in China) an der Shanghai Gold Exchange auf durchschnittlich 16 t täglich. Damit lag es zwar um 114% höher als im Februar, befand sich jedoch noch immer unter dem Monatsdurchschnitt von 2019 von 18 t täglich. Trotzdem dürfte die chinesische Verbrauchernachfrage nach Gold im ersten Quartal 2020, das üblicherweise das absatzstärkste Quartal für Goldschmuck ist, um mindestens 15% gefallen sein. Mit einem Anteil von 20% an der Gesamtnachfrage ist China dem World Gold Council zufolge der weltweit größte Markt für Goldschmuck. Die Verbrauchernachfrage nach Gold wird wahrscheinlich deutlich hinter den im vergangenen Jahr erreichten 2.977 t zurückbleiben. www.heraeus.com

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Folgt Platin dem Ölpreis?

Heraeus

Erstmals in der Geschichte sank der Preis für die Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) in der vergangenen Woche in den negativen Bereich. Das kann auch Folgen für die Platingruppenmetalle haben, schreibt Heraeus.

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Folgt Platin dem Ölpreis?

Heraeus

Erstmals in der Geschichte sank der Preis für die Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) in der vergangenen Woche in den negativen Bereich. Das kann auch Folgen für die Platingruppenmetalle haben, schreibt Heraeus.

Der Grund dafür waren neben dem Überangebot und der geringen Nachfrage auch ein Mangel an Lagerkapazität. Am Montag, dem 21. April – einen Tag vor dem Auslaufen des Mai Future-Kontrakts – fiel der Preis auf -40 $ je Barrel. Die Preiskurve für Öl-Futures befindet sich nun in Contango, was darauf hindeutet, dass das niedrige Preisniveau und geringes Wachstum einige Zeit anhalten dürften. Der Nachfragerückgang infolge des Coronavirus übersteigt bei Weitem die Produktionskürzungen der „OPEC+“-Staaten, einem Zusammenschluss aus 24 ölfördernden Staaten inklusive Russland und Saudi-Arabien. Die Edelmetallpreise könnten dem Einbruch des Ölpreises folgen. In der Vergangenheit bestand eine starke Korrelation zwischen dem Ölpreis, dem BIP-Wachstum und den Preisen für Platingruppenmetalle (PGM). Zwar ist dieser Trend in den vergangenen 12 Monaten deutlich zurückgegangen, doch angesichts der zum Erliegen kommenden Weltwirtschaft könnte der Ölpreis durchaus eine Vorwarnung für die zukünftige Entwicklung der PGM-Preise darstellen. Dies gilt insbesondere für Palladium und Rhodium, für die trotz der weltweit gesunkenen industriellen Nachfrage (vor allem der Autoindustrie) immer noch hohe Preise gezahlt werden müssen. Der Platinpreis kommt durch die sinkende Schmucknachfrage in China zusätzlich unter Druck, da sich die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie negativ auf die Konsumneigung auswirken. Angesichts der weltweiten Rezession ist es unwahrscheinlich, dass ein niedriger Ölpreis im selben Umfang wie in der Vergangenheit den PKW-Absatz stimuliert. In der Vergangenheit hat die PGM-Nachfrage davon profitiert, dass niedrigere Ölpreise in den USA zu einer Verlagerung der Autonachfrage hin zu Geländewagen (SUV) und Pick-up-Trucks führten. Wenn der Rohölpreis sinkt, fällt der Kraftstoffpreis an den Tankstellen, wodurch der Anreiz zum Kauf kleiner, sparsamer PKW (oder gar Elektrofahrzeugen) schwindet. In diesem Jahr wurden jedoch die Prognosen für den globalen Fahrzeugabsatz um bis zu 20% nach unten korrigiert (Quelle: LMC Automotive), der IWF rechnet mit einem Rückgang des weltweiten Wirtschaftswachstums um 3%. Die Defizite des Rhodium- sowie des Palladiummarkts dürften infolge der kollabierten Nachfrage nach Abgaskatalysatoren und für industrielle Anwendungen deutlich gesunken sein. Auch der Marktüberschuss von Platin ist gesunken. Die Schwächung auf der Nachfrageseite dürfte sich in diesem Jahr stärker auswirken als die Unterbrechungen in der Minenindustrie. Trotz der schrittweisen Wiederaufnahme der Wirtschaftstätigkeit bleiben die Schlüsselmärkte weiterhin durch die niedrigen Konsumausgaben gefährdet. www.heraeus.com

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Gold bald bei 3000 Dollar?

Gold

Analysten der Bank of America haben kürzlich veröffentlicht, dass der Goldpreis in den nächsten 18 Monaten sich bis zu Höhen von 3.000 US-Dollar aufschwingen könnte, so ein in Bloomberg zitierter Bericht.

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Gold bald bei 3000 Dollar?

Gold

Analysten der Bank of America haben kürzlich veröffentlicht, dass der Goldpreis in den nächsten 18 Monaten sich bis zu Höhen von 3.000 US-Dollar aufschwingen könnte, so ein in Bloomberg zitierter Bericht.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lag der Kassakurs von Gold bei 1.717 US-Dollar je Feinunze. Nachdem der Preis des gelben Metalls Anfang dieses Monats das Niveau von 1.700 USD durchbrochen hatte, fiel er wieder auf 1.600 US-Dollar, um diese Benchmark in der letzten Woche erneut zu überschreiten. Trotz aller Höhen und Tiefen handelt das Metall derzeit auf dem höchsten Stand seit sieben Jahren. Die Analysten der Bank of America stellten fest, dass der Goldpreis in diesem Jahr einen „robusten Lauf“ verzeichnete und die Rendite die anderer wichtige Anlageklassen weit übertrifft. Die meisten Analysten sehen den Goldpreis innerhalb der nächsten 18 Monate auf einen Rekordwert von 2.000 US-Dollar steigen. In ihrem neuen Bericht mit dem Titel „Die Fed kann kein Gold drucken“ sagten die Analysten jedoch, dass sie ihre Aussichten für Gold nach oben korrigieren müssten, da es eine Reihe von negative Faktoren gäbe, einschließlich der Weltwirtschaft, die aufgrund des COVID-19-Lockdowns in den USA möglicherweise in eine schwere Rezession schliddert. Das BIP ging in den USA und zahlreichen weiteren westlichen Industrieländern im laufenden Quartal wahrscheinlich zweistellig zurück. Gold würde als der „ultimative Wertspeicher“ weiter Aufwind bekommen. Die Wirtschaftsleistung schrumpft stark, die Haushaltsausgaben und die Verschuldung steigen, die Bilanzen der Zentralbanken verdoppeln sich aufgrund des Gelddruckens, die Papierwährungen geraten unter Druck. Investoren werden daher nach Gold streben. Analysten erwarten, dass der Preis für das gelbe Edelmetall in diesem Jahr durchschnittlich 1.695 US-Dollar und im kommenden Jahr 2.063 US-Dollar je Feinunze betragen wird. Mögliche Faktoren, die den Preis drücken könnten, sind ein starker US-Dollar, eine verringerte Volatilität an den Finanzmärkten und eine geringere Schmucknachfrage in Indien und China.

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CIBJO Webinar: Strategien nach dem Ende des Shutdowns

CIBJO Webinar

Am Donnerstag, den 30. April lädt der Weltschmuckverband zum zweiten Webinar der Reihe „Jewellery Industry Voices“ ein. Thema: Strategien zur Beendigung des Shutdowns.

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CIBJO Webinar: Strategien nach dem Ende des Shutdowns

CIBJO Webinar

Am Donnerstag, den 30. April lädt der Weltschmuckverband zum zweiten Webinar der Reihe „Jewellery Industry Voices“ ein. Thema: Strategien zur Beendigung des Shutdowns.

Mehr als drei Monate seit Beginn der COVID-19-Krise unternehmen immer mehr Länder, in denen sich die Kurve der Neuinfektionen abgeflacht hat, die ersten Schritte, um die Sperrungen der Geschäfte zu beenden. Dies ist kein einfacher Vorgang, vor allem, weil das Coronavirus immer noch vorhanden ist und die Gefahr eines erneuten Auftretens von Fällen weiterhin besteht. Sorgfältig durchdachte Strategien zur Rückkehr in die Normalität sind für die Schmuckindustrie von entscheidender Bedeutung. Ziel ist es, so schnell wie möglich wieder in den Normalzustand zurückzukehren und gleichzeitig die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden zu gewährleisten. All dies berücksichtigt, dass das, was vor der Krise als normal angesehen wurde, in der Folge nicht unbedingt mehr gilt. Die Webinar-Reihe „Jewellery Industry Voices“ von CIBJO befasst sich mit den Auswirkungen der COVID-19-Coronavirus-Krise auf das Geschäft aus Sicht der Branchenkennzahlen. In der zweiten Ausgabe werden die Themen behandelt, die bei der Planung einer Ausstiegsstrategie wichtig sind, einschließlich der Art und Weise, wie Unternehmen unter Wahrung der sozialen Distanzierung betrieben werden können, welche Vorsichtsmaßnahmen zur Sicherheit in Schmuckgeschäften ergriffen werden müssen unter Berücksichtigung der Anliegen von Mitarbeitern und Kunden. Und es geht darum, das Gleichgewicht zwischen Präsenzgeschäften und  E-Commerce zu überdenken. Unter dem Titel „Strategien zur Beendigung des Shutdowns“ werden im zweiten Webinar zu Jewellery Industry Voices Führungskräfte von vier Schmuckverbänden aus unterschiedlichen Ländern vorgestellt: Harriet Kelsall, Vorsitzende der National Association of Jewellers (NAJ) im Vereinigten Königreich; John Carter, Präsident der American Gem Society (AGS) in den Vereinigten Staaten; Anantha Padmanaban, Vorsitzende des All India Gems & Jewellery Domestic Council; und Steven Tranquilli, Geschäftsführer von Federpreziosi Confcommercio, dem italienischen Verband der Unternehmen für Schmuck, Silberwaren und Uhren. Sie berichten über die Perspektiven in ihren Ländern sowie ihre eigenen Erfahrungen als auch die einzelner Juweliere. Das Webinar wird von Edward Johnson und Steven Benson sowie von CIBJO-Präsident Gaetano Cavalieri moderiert.

Registrierung für Donnerstag, den 30. April um 15 Uhr: https://zoom.us/webinar/register/WN_O23kbECnS7iqdmeqX6lnKA 

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WSB Ladenbau: „Nutzen Sie die ruhige Zeit zum Neustart!“

WSB Ladenbau

Der niederländische Ladenbauspezialist rät, die Zeit während der Corona-Krise zu nutzen, sein Geschäft fit für die Zeit danach zu machen.

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WSB Ladenbau: „Nutzen Sie die ruhige Zeit zum Neustart!“

WSB Ladenbau

Der niederländische Ladenbauspezialist rät, die Zeit während der Corona-Krise zu nutzen, sein Geschäft fit für die Zeit danach zu machen.

WSB verspricht, den Prozess von den ersten Designentwürfen bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe innerhalb von sechs Wochen zu erledigen. Zahlreiche Einzelhändler nutzen bereits diesen schnellen Service, wie WSB auf seiner Webseite anhand von Referenzprojekten belegt. Für die Finanzierung, zum Beispiel Leasing, hat der Ladenbauer ebenfalls Lösungen parat. Auch für Wartungs- und Renovierungsarbeiten stehen Spezialisten von WSB zur Verfügung. Zudem bietet WSB Corona-Möbel wie Raumteiler und Plexiglaswände, die nachhaltig sind und auch unter ästhetischen Gesichtspunkten überzeugen. Die Schutzeinbauten sind vollständig auf das Corporate Identity des Juweliers, wie Farben und Logos, anpassbar. www.wsbladenbau.de

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„Hoffentlich geht das auch langfristig gut“

Interview

Wie erleben Juweliere das Ende des Shutdowns. Sven Fischer von Uhren und Schmuck Fischer aus Wittingen bleibt skeptisch.

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„Hoffentlich geht das auch langfristig gut“

Interview

Wie erleben Juweliere das Ende des Shutdowns. Sven Fischer von Uhren und Schmuck Fischer aus Wittingen bleibt skeptisch.

GZ: Wie lief das Geschäft in der ersten Woche der Wiedereröffnung?
Sven Fischer: Natürlich hatten wir viel Service. Aber es gab auch Verkäufe. Die Kunden kamen eher vor- als nachmittags. Die Zahlen schwankten die ersten Tage noch sehr stark.

Was erwarten Sie für die Zukunft?
Was mich wirklich umtreibt sind die mittel- bis langfristigen Entwicklungen. Gehen die Öffnungen und Lockerungen gut aus? Oder muss das Rad in 14 Tagen wieder zurückgedreht werden? Wie entwickelt sich das gesamte Jahr, vor allem das Weihnachtsgeschäft? Was ist mit der Zeit danach? Kommen die Kunden zurück? Gewinnt das Lokale wirklich neue Wertschätzung? Oder ist die Onlinebequemlichkeit doch stärker? Es gibt also viele offene Fragen. Vereinfacht formuliert: Fünf Wochen in eigener Immobilie zu überbrücken ist für mich kein Problem. Eine langfristig dauerhafte Schwächung…Au Backe.

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CIBJO Webinar: Zauber der Korallen

CIBJO Webinar

Der Weltschmuckverband CIBJO lädt am Dienstag, den 28. April, zum 12. Home Gemmology Webinar. Es geht um die Enthüllung der atemberaubenden Welt der kostbaren Korallen.

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CIBJO Webinar: Zauber der Korallen

CIBJO Webinar

Der Weltschmuckverband CIBJO lädt am Dienstag, den 28. April, zum 12. Home Gemmology Webinar. Es geht um die Enthüllung der atemberaubenden Welt der kostbaren Korallen.

Das Webinar findet in zwei Sitzungen statt und wird von Rui Galopim de Carvalho präsentiert. Es wird ein neues Licht auf die Geschichte, Kultur und Gemmologie der kostbaren Korallen werfen. Zu Rui gehört Vincenzo (Enzo) Liverino, Präsident der CIBJO Coral Commission und international anerkannter Korallenspezialist. Geboren in eine Familie wertvoller Korallenschnitzer und -händler in Torre del Greco, Italien, besitzt er heute eine der weltweit wichtigsten Sammlungen von Korallenschmuck, von denen ein Großteil in dem Museum ausgestellt ist, das er in seiner Heimatstadt eingerichtet hat. Er ist auch ein Umweltaktivist, der sich für die Rettung von Flachwasserkorallenriffen einsetzt, die von der globalen Erwärmung und der Versauerung der Ozeane bedroht sind. Das Webinar konzentriert sich auf wertvolle Korallen aus dem Mittelmeerraum, Corallium rubrum, die seit der Antike verwendet und von verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt geschätzt werden. Die Referenten werden zwischen kostbaren Korallen, bei denen es sich um Tiefwasserarten handelt, und Korallen beim Bau von Flachwasserriffen unterscheiden, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass sie durch den Klimawandel gefährdet sind, erheblich höher ist, und Fragen im Zusammenhang mit verantwortungsvoller Ernte und Nachhaltigkeit erörtern. Die erste Session findet 28. April um 11 Uhr Ortszeit, die zweite 19 Uhr statt.

SESSION 1: https://zoom.us/webinar/register/WN_r1U0QKzJQiGPgzjMMXrbPg

SESSION 2: https://zoom.us/webinar/register/WN_Ck_gTm5cTFWBd1gzKDSDzw

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Nordstil abgesagt

Nordstil

Als Antwort auf die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss die kommende Sommer-Nordstil nun doch abgesagt werden, wie die Messeleitung heute mitteilt.

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Nordstil abgesagt

Nordstil

Als Antwort auf die jüngsten Beschlüsse der Bundesregierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss die kommende Sommer-Nordstil nun doch abgesagt werden, wie die Messeleitung heute mitteilt.

Bund und Länder haben sich Mitte April auf ein Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 geeinigt. Die Sommerausgabe der Ordermesse, die vom 25. bis 27. Juli 2020 stattgefunden hätte, fällt in den Zeitraum dieses Verbots. Die Sommer-Nordstil bildete für den Einzelhandel die letzte Gelegenheit in diesem Jahr, um für das Herbst- und Weihnachtsgeschäft zu ordern. Durch die Integration von Großvolumenanbietern mit neuen Sortimenten für das Frühjahr und den Sommer 2021 sowie die Erweiterung der Besucheransprache auf ganz Deutschland sollte das Angebot der Veranstaltung auf verschiedensten Wegen ausgebaut werden. „Das Nordstil-Team hat mit Hochdruck an vielfältigen Lösungen gearbeitet, um auch unterschiedlichsten Handelsformen in diesen schwierigen Zeiten eine attraktive Order- und Austauschplattform zu geben. Sehr gerne hätten wir der Branche diesen dringend benötigten Ankerplatz zur Verfügung gestellt. Die aktuellen Beschlüsse von Bund und Ländern zwingen uns jedoch leider zur Absage der Veranstaltung“, so Stephan Kurzawski, Geschäftsleitung Messe Frankfurt Exhibition. „In enger Abstimmung mit unseren Ansprechpartnern in Hamburg haben wir sämtliche Möglichkeiten einer Verschiebung der Sommer-Nordstil 2020 auf einen Termin nach dem Verbotszeitraum geprüft. Leider ist das Messegelände in Hamburg im September bereits restlos belegt, sodass wir für eine Verschiebung der Nordstil aktuell keinen Spielraum haben. Sollte sich daran etwas ändern, werden wir in Abstimmung mit der Branche jede Möglichkeit eines Nachholtermins prüfen“, ergänzt Philipp Ferger, Bereichsleiter der Nordstil. Die nächste Nordstil wird am Anfang des nächsten Jahres vom 16. bis 18. Januar 2021 stattfinden. Die aktuellen Entwicklungen rund um Corona lässt die Nachfrage nach digitalen Kanälen und Touchpoints, die analoge Messebegegnungen ergänzen, wachsen. Mit den Möglichkeiten einer digitalen 24/7-Geschäftsbeziehung zwischen Messeteilnehmern bietet Nextrade, der digitale B2B-Marktplatz der Home & Living-Branche, Ausstellern und Besuchern die Chance, ihr Order-Management auch zwischen den Veranstaltungen zentral und digital aufrecht zu erhalten. Für Händler ist die Nutzung der digitalen Plattform grundsätzlich kostenlos. Ausstellern der Nordstil wird aufgrund der Absage die jährliche Grundgebühr für das Jahr 2020 erlassen. Registrierungen sind möglich unter: https://nextrade.market/

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Foto: ClarkandCompany/iStockphoto

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Tarifabschluss in der Edelmetallindustrie in Baden-Württemberg

Edelmetallindustrie

Mit der pandemischen Ausbreitung des Coronavirus steht die deutsche Volkswirtschaft vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Davon ist auch die Edelmetallindustrie mit rund 10.000 Beschäftigten im Südwesten Deutschlands betroffen.

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Tarifabschluss in der Edelmetallindustrie in Baden-Württemberg

Edelmetallindustrie

Mit der pandemischen Ausbreitung des Coronavirus steht die deutsche Volkswirtschaft vor einer der größten Herausforderungen der letzten Jahrzehnte. Davon ist auch die Edelmetallindustrie mit rund 10.000 Beschäftigten im Südwesten Deutschlands betroffen.

Die Tarifvertragsparteien in Baden-Württemberg stimmen deshalb darin überein, die Betriebe und deren Beschäftigte in dieser Situation zu unterstützen und den Verlust von Arbeitsplätzen und Fachkräften u. a. durch Kurzarbeit möglichst zu verhindern.  Ebenso sehen sich die Tarifvertragsparteien in der Pflicht, Beschäftigten eine Perspektive aufzuzeigen, die wegen des Wegfalls staatlicher oder sonstiger Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder unter Druck geraten. Vor diesem Hintergrund einigten sich die Tarifparteien IG Metall, Bundesverband Schmuck und Uhren sowie Edelmetallverband Schwäbisch-Gmünd auf einen Abschluss. Zentraler Baustein des Verhandlungsergebnisses ist ein Solidartarifvertrag, wonach  der bestehende Tarifvertrag über Entgelte und Ausbildungsvergütungen über den 30.06.2020 hinaus bis mindestens 31.03.2021 weiter gilt. Verhandlungsführer Oliver Müller für die Arbeitgeberseite: „Diese Regelung gibt den Betrieben in dieser schwierigen Situation die notwendige Planungssicherheit“. Für das Jahr 2020 wurde eine besondere Freistellung für Arbeitnehmer bei durch Corona verursachten Kinderbetreuungsengpässen für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres mit kurzen Ankündigungsfristen vereinbart. Des Weiteren können die Betriebsparteien u. a. zur Vermeidung oder Verschiebung von Kurzarbeit, bzw. um noch bessere Möglichkeiten für die Betreuung von Kindern oder für die Pflege zu schaffen, für 2020 aus einem Anspruch auf eine Einmalzahlung eine verpflichtende Nutzung von freien Tagen vereinbaren. Walter Beraus, Verhandlungsführer der IG Metall: „Wir brauchten eine schnelle Lösung für unsere Kolleginnen und Kolleginnen in den Fabriken und Büros, um die Auswirkungen aufgrund von Schul- und Kitaschließungen bestmöglich abzufedern.“ Der neue Tarifvertrag soll am 1. Mai 2020 in Kraft treten und sieht eine Laufzeit bis 31.03.2021 vor. Die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeberparteien soll die Annahme des Verhandlungsergebnisses in einer Mitgliederversammlung in der nächsten Woche bestätigen.

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