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Schweizer Uhren weiter heiß begehrt

Die Schweizer Uhrenexporte profitierten laut dem Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie Fh von der robusten Entwicklung in den meisten Märkten mit Ausnahme von China und Hongkong. Im Mai legten die Ausfuhren um 13,6 % auf 2,0 Milliarden Franken zu.

Vor allem Uhren aus kostbaren Edelmetallen liefen gut  (+18,8 %). Die Zuwächse resultierten fast ausschließlich auf Nobelzeitmesser mit über 3000 Franken Exportpreis. Sie legten um 20,0 % gegenüber Mai 2021 wertmäßig zu. Die Steigerung der Stückzahlen bei Uhren unter 200 Franken (+5,0 %) wirkte sich auch positiv auf den Gesamtumsatz der Kategorie aus (+3,9%). Das Segment zwischen 200–500 Franken blieb auf einem stark rückläufigen Kurs (-22,0 %), während Uhren zwischen 500 und 3000 Franken stagnierten (- 0,2 %). Die westlichen Märkte verzeichneten eine stabile Nachfrage und profitierten vom vorübergehenden Lieferstopp nach China. Die Schweizer Hersteller durften sich über ein strammes Plus von 34,8 % in die Vereinigten Staaten und von 31,6 % nach Europa freuen. Das Bild in Asien hingegen (-3,5 %) war gemischt. Mit einem scharfen Rückgang des chinesischen Marktes (-65,2 %) den zweiten Monat in Folge sowie einem leichten, aber anhaltenden Minus nach Hongkong (-3,4 %) mussten die einst stärksten Absatzmärkte deutlich Federn lassen. Dagegen standen starke Verkäufe nach Japan (+29,9 %), Singapur (+27,2 %), in die Vereinigten Arabischen Emirate (+25,9 %) und nach Südkorea (+26,5 %).

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