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Citizen

Auch in diesem Jahr präsentiert Citizen seine Neuheiten auf der Baselworld ganz im Zeichen des Lichts, werden sie doch von der innovativen Eco-Drive-Technologie angetrieben.

Es war ein Paukenschlag in der Welt der Uhren, als Citizen vor etwas mehr als 40 Jahren die erste Uhr vorstellte, die ausschließlich die Kraft des Lichtes nutzt. Vorangegangen war ihr die Vision des japanischen Uhrenherstellers von einer umwelt- und ressourcenschonenden Energiequelle. Einer innovativen Technologie, die ihre Energie aus künstlichem oder echtem Licht bezieht und gänzlich ohne Batteriewechsel auskommt. Einer Uhr, die überall auf der Welt und jederzeit unabhängig von einer Stromquelle funktioniert. Im Kontext der Energiekrise der 70er-Jahre ein ehrenwertes und ökologisch bedeutendes Engagement, denn damals, zu Zeiten der Quarzkrise, machten batteriebetriebene Quarzmodelle den Großteil der Uhrenproduktion aus. Die begrenzte Lebensdauer der Einweg-Batterie, die alle paar Monate gewechselt werden musste, belastete die Umwelt erheblich. Für ihren Beitrag zum Umweltschutz hat diese Technologie in Japan und vielen anderen Ländern der Welt große Anerkennung gefunden und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Heutzutage gemeinhin als Eco-Drive bekannt, hat Citizen diese Technologie, die aus natürlichen sowie künstlichen Lichtquellen selbst bei niedriger Strahlkraft Energie zum Antrieb des Uhrwerks generiert, über die Jahre hinweg stetig weiterentwickelt und für noch effizientere Energieerzeugung und -einsparungen gesorgt. Sobald Sonnen- oder Kunstlicht das transparente Zifferblatt durchdringt, wird es von der hochsensiblen Lichtzelle in Antriebs energie verwandelt und an das präzise Quarzwerk weitergegeben beziehungsweise in einer leistungsfähigen, wiederaufladbaren Mikrozelle gespeichert. Schon eine Minute Licht genügt, um den Eco-Drive-Antrieb zu starten.

Dunkelgangreservevon einem Jahr

Nicht weiter verwunderlich also, dass Eco-Drive bis heute eine der Kerntechnologien des Hauses ist und die Unternehmensphilosophie „Better is now“ einmal mehr unterstreicht. Daran knüpfen auch die Neuheiten auf der Baselworld 2017 an. So bietet das funkgesteuerte Quarzwerk der neuen „Promaster Funkchronograph“ eine Dunkelgangreserve von einem Jahr. Als Mitglied der „Promaster-Sky-Kollektion“ offeriert sie eine hohe Funktionalität. Zu den Indikationen der analogen Funkuhr zählen ein Ewiger Kalender und eine 24-Stunden-Anzeige. Hinzu kommen Alarme und Stoppfunktionen. Das weiße Zifferblatt wird von einem entspiegelten Saphirglas geschützt. Das 43 Millimeter große Edelstahlgehäuse ist bis zehn bar wasserdicht und sitzt an einem massiven Edelstahlband mit Sicherheitsschließe.

Auch der „CA0641-24E – Chronograph“, der bis auf die 1/5-Sekunde genau messen kann, ist mit dem Eco-Drive-Lichtantrieb ausgestattet, hebt aber im Gewand einer sportlichen Fliegeruhr ab. Dem Genre entsprechend trägt er ein klar gestaltetes schwarzes Zifferblatt mit Fliegeruhrendreieck auf der Zwölf-Uhr-Position. Während die Totalisatoren bei zwölf und sechs Uhr liegen, ist eine 24-Stunden-Anzeige bei neun Uhr positioniert; als Gegenstück erscheint das Datum auf schwarzem Hintergrund bei drei Uhr. Die Tachymeterskala auf der Lünette, die zur Bestimmung von Durchschnittsgeschwindigkeiten dient, rundet die Funktionalität ab. Das Edelstahlgehäuse, ebenfalls bis zehn bar wasserdicht, hat einen Durchmesser von 44 Millimetern und sitzt an einem braunen Lederband mit Lochung.

www.citizenwatch.de

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