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Uhren

Alte Werte neu interpretiert

Patek Philippe

Mit der Referenz 5320G präsentiert Patek Philippe einen neuen Ewigen Kalender, mit dem die ebenso ehrwürdige wie anspruchsvolle Komplikation einen zeitgemäßen Auftritt erlebt.

Die Handschrift von Thierry Stern und Sandrine Stern ist mittlerweile unverkennbar: Der Präsident der Uhrenmarke Patek Philippe und seine Ehefrau, die als kreativer Kopf das Design verantwortet, haben die Kollektion in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt. Nach und nach hat ein modernerer Stil Einzug gehalten, der sich an neuen Zifferblattfarben, aktuellen Details und kurioserweise auch an einer gewissen Nostalgie zeigt. Denn Vintage ist ein Trend, dem sich auch Patek Philippe nicht verschließt und der perfekt zur Philosophie des Hauses passt: Man bleibt der traditionellen Mechanik treu, zelebriert sie mit exklusiven Komplikationen und einer aufwendigen Fertigung sowie Finissage. Dabei würdigt man die alten Werte und übersetzt sie zeitgemäß. Dafür steht zum Beispiel das 2015 präsentierte Modell „Calatrava Pilot Travel Time“, die erste moderne Fliegeruhr von Patek Philippe. Deren maskuliner und zugleich klassischer Stil wird nun fortgesetzt.

Pionierarbeit

Bei der Baselworld stellte Patek Philippe als Top-Neuheit einen Ewigen Kalender vor, die Referenz 5320G. Diese bezieht sich technisch auf die erste Armbanduhr der Welt mit Ewigem Kalender – 1925 von Patek Philippe gefertigt – und gestalterisch auf Museumsuhren aus den 40er- und 50er-Jahren. Dennoch entstammt die Neuheit ganz der Gegenwart. Das macht sich an dem 40 Millimeter großen Weißgoldgehäuse mit schlanker Lünette, dreistufigen Bandanstößen und einem speziell bombierten Saphirglas bemerkbar. Das cremefarbene Zifferblatt mit arabischen Leuchtziffern und Bâtonzeigern unterstreicht den neuen Look: Hier findet sich eine neue Aufteilung des Ewigen Kalenders, der sogar in Schaltjahren die unterschiedlichen Monatslängen berücksichtigt. Wochentag und Monat sind nun in einem Doppelfenster bei 12 Uhr abzulesen, während das Datum durch einen Zeiger auf einer kreisförmigen Skala bei 6 Uhr angezeigt wird. Diese Skala umgibt die Mondphase. Links und rechts davon finden sich dezente, runde Fenster – das eine für die Tag-Nacht-Anzeige, das andere für das Schaltjahr.

Grundlage für den Ewigen Kalender ist eine Neuentwicklung des Automatikkalibers 324, das bereits bei verschiedenen Modellen mit Jahres- oder Ewigem Kalender zum Einsatz kam und nun mit einem neuen Modul ergänzt wurde.

Text Iris Wimmer-Olbort

www.patek.com

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