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Schmuck

„Eine kreative Explosion“

Célia von Barchewitz

Das junge Label Célia von Barchewitz hat eine eigene Definition von Perlenschmuck: Am Puls der Zeit muss er sein, lässig und elegant, spielerisch und unkompliziert.

Neunreihige Armbänder, opulente Colliers, lange Ketten mit verschiedenen Tragemöglichkeiten, dazu Amethyst-Klunker, Vintage-Anhänger, Glitzer-Kreuze oder flauschige Füchse: Die Schmuckstücke von Célia von Barchewitz haben etliche Erscheinungsbilder. Auffällig sind sie immer, brav sind sie nie.

MUTIGER MATERIALMIX

Sylke Schumann, Gründerin und Kopf der Marke, mixt ovale Süßwasserzuchtperlen in Weiß, Rosé, Silbergrau oder Schwarz mit Silber sowie Rochen- oder Schlangenleder, Horn oder Fell. In ihren Schmuck fließt vieles ein: ihr Lebensgefühl, ihr Faible für Mode,
ihre vielseitige Berufserfahrung. Sie war mal Model, studierte Marketing, ist Fotografin und fotografiert die meisten Modelbilder, die man in Prospekten und Magazinen findet, selbst.

Seit vielen Jahren reist Sylke Schumann regelmäßig auf die Philippinen. „Als ich das dortige Perlenmekka entdeckte, beschloss ich, etwas daraus zu machen, was über einfache Ketten hinausgeht“, erzählt sie uns. Schon wenige Tage nach unserem Gespräch wird sie wieder nach Manila fliegen, um mit frischen Eindrücken und frischen Perlensträngen für ihren Schmuck „Handmade in Germany“ zurückzukommen.

 

Armbänder aus ovalen weißen Süßwasserzuchtperlen mit Modulringen aus vergoldetem Sterlingsilber und austauschbaren Elementen: aus schwarzem Rochenleder sowie aus Schlangenleder in Orange und Graubraun.

OPTIK, HAPTIK, HANDLING

Die Weiterentwicklung der Kollektion, sagt Sylke Schumann , sei „ein spielerischer Prozess“. Neue Stücke trägt sie erst einmal selbst, testet sie auf ein stimmiges Gesamtbild und ein angenehmes Hautgefühl. Wichtig ist auch, dass sich die Schmuckstücke ohne „Basteldiplom“ verändern lassen: Schon wenige Handgriffe genügen, um Lederelemente oder Edelsteinketten auszutauschen oder lange Ketten zum Choker zu wandeln.

Den Markennamen hat sie übrigens ihrer Großmutter gewidmet, denn ihr verdankt sie letztlich die Begeisterung für Perlen. Nur die Frage nach dem Umfang der Kollektion bleibt vorerst offen, denn: „Die Kollektion erlebt momentan eine regelrechte ,kreative Explosion‘ und wächst ständig“, erklärt Sylke Schumann lachend, „das hat sicher mit dem positiven Feedback zu tun, das ich derzeit bekomme.“

Text: Saraj Morath

www.celia-von-barchewitz.de

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