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Zinserhöhung und Arbeitsmarktdaten belasten Gold

Das Edelmetall fiel auf ein 6-Wochen-Tief von 1.194,55 US-Dollar je Feinunze. Der Abwärtstrend legte bereits an Tempo zu, nachdem US-Arbeitsmarktdaten des privaten Instituts ADP die Vorhersagen übertrafen. Die dann am Freitag von offizieller Seite veröffentlichten Arbeitsmarktdaten lagen zwar auch über den Prognosen, allerdings hatten die Marktteilnehmer hier ein noch positiveres Ergebnis erwartet. Gold neutralisierte daraufhin einen Teil seiner Verluste bei 1.204,50 Dollar. Auch wenn die inzwischen vorgenommene Zinserhöhung den Goldpreis kurzfristig belasten wird, geht Spezialist Heraeus nicht von einer anhaltenden Schwächephase aus. Weil die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Trump, Brexit, Wahlen in einigen EU-Ländern den Status von Gold als sicherem Hafen stützen. Silber gab Gewinne vom Februar wieder ab, und notiert auf einem 6-Wochen-Tief. Die EZB-Politik dürfte die in diesem Monat durch Großbritannien zu erwartende offizielle Einleitung des Brexit, die „Safe-Haven“ Metalle Gold und Silber tendenziell wieder unterstützen, ist man bei Heraeus überzeugt. Im Sog der anderen Edelmetalle musste auch Platin letzte Woche deutliche Verluste hinnehmen. Nach der großen Handelsspanne von über 60 US-Dollar je Feinunze (von 1.045 auf bis 980 Dollar) in der Vorwoche, fiel das Metall weiter auf ein Niveau von aktuell 940 Dollar, zuletzt gesehen Anfang Januar 2017. Es ist zu erwarten, dass es aktuell für Platin interessant bleiben wird und, so Heraeus, vielleicht sogar ein Niveau von 900 US-Dollar pro Feinunze ins Visier genommen werden könnte. Mittelfristig jedoch dürfte Platin von den steigenden Erwartungen der Weltwirtschaft als Industriemetall profitieren. In den letzten Tagen wurde bedingt durch den tiefen Preis, bereits eine deutlich erhöhte Nachfrage beobachtet.

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