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Schoppen überall und jederzeit

Spätestens seit Alibaba und Amazon so deutliche Anstrengungen mit ihrem stationären Geschäft machen, sind alle Kritiker des traditionellen Einzelhandels verstummt. In Zukunft geht es nicht mehr um die Frage ob online oder offline, sondern nur noch um die Frage, wie die beiden Welten am besten miteinander verknüpft werden können. Mehr als 70 Prozent aller Menschen in Deutschland wollen zukünftig auch in Geschäften einkaufen. Eine große Gruppe, die nicht einfach ausgeblendet werden sollte. Natürlich wird es in Zukunft weiterhin Pure-Player geben. Sowohl online wie auch mit einzelnen stationären Geschäften. Dies werden aber eher kleinere Nischenanbieter, Spezialisten oder lokale Platzhirsche sein. Für die Unternehmen mit einer bedeutenden Relevanz für den Gesamtmarkt, wird die Zukunft sicherlich anders aussehen. Sie werden ihren Kunden den Einkauf im Geschäft genauso ermöglichen müssen wie den Einkauf über das Internet. Da gibt es aber in der Tat noch einiges zu tun, um den Kunden ein optimales Omnichannel-Einkaufserlebnis zu bieten. Nicht einmal jedes fünfte Unternehmen bietet heute die Möglichkeit, online bestellte Ware in der Filiale abzuholen oder sie dort zurückzugeben. Weniger als 10 Prozent ermöglichen die Prüfung der Filialbestände über das Internet. Und auch in der internen Organisation läuft noch nicht alles rund. Oft wird mit zwei organisatorischen Einheiten operiert. Zwei Abteilungen für IT, Marketing und Logistik. Zwei Abteilungen für die Stammdatenerfassung, zwei für die Ausbildung der Mitarbeiter. Das Denken in zwei Welten muss jetzt bald beendet werden. Auf einem nahezu leer gefegten Arbeitsmarkt wird es aber auch darum gehen, möglichst attraktive Angebote für die Beschäftigten zu machen. Der Einzelhandel ist insgesamt ein hoch attraktiver Arbeitgeber mit sehr vielfältigen Aufgabenbereichen und hochinteressanten Karrierechancen. Die zunehmende Digitalisierung leistet einen erheblichen Beitrag dazu, dass zukünftig eine weitere Verschiebung hin zu modernen und vielfältigen Arbeitsbereichen zu beobachten sein wird. Das Bild des Einzelhandels als Arbeitgeber in der Öffentlichkeit ist jedoch ein anderes. Definitiv eine wichtige Kommunikationsaufgabe.

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