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Hoffnung für die Luxusbranche

Nachdem die meisten Hersteller von Luxusgütern im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang hinnehmen mussten, gibt es anscheinend wieder Hoffnung für die Luxus-Branche. Der französische Luxuskonzern LVMH meldet ein Rekordergebnis, und auch der britischen Kultmarke Burberry geht es wieder etwas besser. Die Unternehmensberatung Bain & Co. geht in einer aktuellen Studie davon aus, dass der Weltmarkt für Luxus in diesem Jahr um zwei bis vier Prozent wachsen wird. Demnach könnte der Umsatz auf 254 Milliarden oder gar 259 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr sank der Umsatz der Branche von Burberry und Bulgari bis Gucci von 251 auf 249 Milliarden Euro. „China und Europa sind zurzeit die Wachstumsmotoren“, sagt Serge Hoffmann dem Handelsblatt. Er ist Partner bei Bain & Company und Experte für die Branchen Konsumgüter und Handel. Verantwortlich für den leichten Aufschwung seien vor allem chinesische Kunden, die wieder verstärkt nach Europa reisen. 2016 hatte die Angst vor Terrorattacken kauffreudige Touristen davon abgehalten, auch Antikorruptionsbemühungen in China ließen teure Geschenke, zum Beispiel Schweizer Luxusuhren, aus der Mode kommen. Aber auch in China steigt die Lust auf Luxus anscheinend wieder. Hoffmann erklärte gegenüber dem Handelsblatt, dass „dort einige Luxuskonzerne ihre Preise gesenkt und damit den Preisunterschied gegenüber Europa reduziert haben“. Dennoch profitieren nicht alle Unternehmen gleichermaßen: Laut Hoffmann von Bain & Co. geht die Schere zwischen erfolgreichen Luxuskonzernen und anderen immer weiter auseinander: „Etwa die Hälfte der Konzerne erzielte im ersten Quartal dieses Jahres ein Umsatzplus, die andere ein -minus.“ Wie es der Schmuck- und Uhrenbranche geht, erfahren GZ-Leser im „Brennpunkt“ der Juni-Ausgabe.

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